Der Gouverneur in Guairá “hinter Gittern“

Villarrica: Das Tribunal der Justiz aus der Wahlbehörde (TSJE) gab eine einstweilige Verfügung heraus. Der Gouverneur von Guairá, Rodolfo Friedmann, darf sein Büro nicht mehr verlassen.

Friedmann hatte angeblich am 7. März seinen Rücktritt vom Gouverneurposten eingereicht und Oscar Chávez wurde als sein Nachfolger gewählt. Im Anschluss daran widerrief aber Friedmann seine Entscheidung, die angeblich aufgrund einer gefälschten Unterschrift herbeigeführt worden sei.

Nach eingehenden Untersuchungen kam aber heraus, dass diese echt war. Nun erklärte Friedmann, Dokumente mit seiner Unterschrift, die er in seinem Büro aufbewahrt habe, seien fälschlicherweise für den Rücktritt verwendet worden.

Laut dem Korrespondenten der ABC Color, Carlos Ávalos, sei Friedmann in seinem Büro und das Gebäude wäre mit Vorhängeschlössern gesichert worden.

Quelle: ABC Color

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4 Kommentare zu “Der Gouverneur in Guairá “hinter Gittern“

  1. Vermutlich ist man gut beraten, bei Einladungen von Luxusdamen, die ab und zu ausgetauscht werden können, seine Dokumente nicht nur gut, sondern sehr gut zu verwahren.

    1. In PY ist es nicht unüblich in der Politik seinem „Gönner“ (das ist die Person, die dir zu einem guten Posten verholfen hat und immer die Fäden aus dem Hintergrund in der Hand behält) bei Amtsantritt einige Blanko-Unterschriften zu geben.

      Er kann reinschreiben was er will und hat dich damit in der Hand. Man kennt sich ja, und weiß wie Leute sind, deswegen vertraut man KEINEM. Tanzt du aus der Reihe, verweigerst du den Gehorsam, dann kommen diese Blanko-Unterschriften zum Einsatz.

      Hier wird es wohl so gewesen sein – vielleicht ist er ja durch seine hübsche Frau aufgestachelt worden und hat die Konsequenzen seiner Handlungen unterschätzt.

  2. Also ich fand schon bedenklich, wie sich Vater und Sohn Friedmann in der Öffentlichkeit gefetzt haben, das liess tief blicken, wenn Vater und Sohn mit Mord bedohten..oder?

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