Der größte Kinder-Holocaust in Lateinamerika

Asunción: 150 Jahre sind seit dem grausamen Kampf vergangen, in dem 3.000 paraguayische Kinder gegen 20.000 Soldaten der Alliierten Armee antraten. Er gilt als der größte Kinder-Holocaust in der Geschichte Lateinamerikas.

An diesem Freitag, den 16. August, wird an die Schlacht von Acosta Ñu erinnert, in denen 3.000 mutige Kinder und Jugendliche ihr Leben für die Heimat gaben.

Am Morgen des 16. August 1869 erreicht die Alliierte Armee (Brasilien, Argentinien und Uruguay) mit 20.000 bewaffneten Männern einen Teil der paraguayischen Streitkräfte, die von General Bernardino Caballero kommandiert wird und aus 4.000 Soldaten besteht, von denen 3.000 Kinder und Jugendliche sind.

Das Gefecht dauerte 8 Stunden, in einem ungleichen Kampf, in dem der heldenhafte Mut der paraguayischen Kinder dem Ansturm und der Grausamkeit der Soldaten nicht standhalten konnte. Etwa 2.000 Paraguayer starben auf dem Schlachtfeld, einige wurden nach der Kapitulation getötet, weitere 1.200 gingen in die Kriegsgefangenschaft.

Die Schlacht von Acosta Ñu gilt als der größte Kinder-Holocaust in Lateinamerika.

Wochenblatt / Paraguay.com

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12 Kommentare zu “Der größte Kinder-Holocaust in Lateinamerika

    1. Solche Menschen Generäle Präsidenten Dikatoren bzw. Teile von diesen liegen im Pantheon in Asuncion. Feiglinge die Kinder in den tot schicken um selber flüchten zu können. Dieser 16.08. Sollte ein trauer und kein Feiertag sein.
      Verbrennt die Knochen und werft die Asche in den Fluss. Solche Helden braucht kein Volk.
      Aber eine gute Sache haben haben alle Diktatoren gemeinsam: Sie sind sterblich.

  1. Der Krieg im Dreifachbund dauerte 5 Jahre, 1865-1870. Der Mariscal Lopez hatte den Verstand verloren. Er hat viele verrückte Dinge begangen, diesmal mit Kindern und Jugendlichen im Kampf. Dies ist der Grund, warum heutzutage viele Paraguayaner ihm und den Dingen, die er getan hat, sehr kritisch gegenüberstehen.

  2. Nun, damals wie heute kann ein 10 Jaehriger sehr wohl einen Vorderlader bzw Kalashnikov abfeuern und stellt sogar noch ein schwerer zu treffendes Ziel dar. Siehe Kindersoldaten in Afrika. Fliegen Kugeln entgegen ists ein Soldat und man schiesst zurueck. Klar, die Kindheit ist futsch aber bedenkt man dass die Leute damals fruehreif waren so dass man als 15 Jaehriger als Erwachsen galt. In der Bibel galt Jesus als 12 Jaehriger als Erwachsen und man machte die “Barmitzva“ im Tempel als seine Eltern ihn da verloren. Ab 12 war man verantwortlich vor Gott und dem Gesetz und in den Folgejahren ging man eine Lehre ein als Azubi. Miriam, als Jesu Mutter war ungefaehr 15 Jahre alt als sie ihn gebar.
    Also man heiratete so rum 15.
    Also, kann er den Vorderlader laden und abdruecken dann isser ein Soldat. Ich frag mich wieviele der Aliierten in der Schlacht fiehlen. Nach Wikipedia fielen auf paraguayischer Seite 2000 “Soldaten“ waehrend auf Alliierter Seite 45 Soldaten fielen und 259 verwundet wurden (verwundungen waren damals noch meist toedlich). 1 vollen Tag dauerte die Schlacht? Das kommt mir lange vor gegen eine 5fache Uebermacht. Von den 4000 paraguayische Soldaten waren 500 Veteranen und daher etwa 3500 Kinder. Bedenkt man dass es auf paraguayischer Seite nicht selten vorkam dass Fahnenflucht begangen wurde z.B. schon bei Humaita so dass die treue nicht ganz so gross war und schon damals der paraguayer als Dumpfbacke und Patotero angesehen worden sein muss den man kein Gewissen hatte zu opfern auf dem Altar des Vaterlandes. Die muchachos liefen genauso gerne zum Feind ueber wie sie ungerne fuer den Mariscalito und Vaterland kaempften. Deswegen setze man Auslaender in strategische Posten denn die liefen nicht weg.

  3. General Bernardino Caballero ist der Gruender der Colorado-Partei, der bis heute groessten Partei von Paraguay. Gruender der Stadt San Bernadino (dort leben viele DEUTSCHE, denn er brauchte als Schlaechter nach dem Krieg Einwanderer)…. und er wird noch heute auf den Geldmuenzen in Paraguay verehrt…..

  4. Ich habe in einem brasilianischen Geschichtsbuch gelesen, welches von einem Brasilianer geschrieben wurde, dass der damalige Kriegstreiber die Engländer(oder besser, ihre Finazierer) waren! Grund war einzig und allein, die damals aufstrebende Wirtschaftskraft Paraguays, insbesondere der Textilindustrie, zu zerstören! Es waren also die gleichen Kriegstreiber, wie im II. Weltkrieg, gegen Deutschland! Alles nur, um die Wirtschaftskraft zu zerstören! Dagegen hat sich Paraguay, im wahrsten Sinne des Wortes, bis auf den „letzten Mann“ verteidigt! Das Gleiche Muster wurde auch im II. „Burenkrieg“ angewandt! Die Engländer drangen, angeblich um die „Menschenrechte“ der englischen Minenarbeiter zu gewährleisten, in die Burenrepublik ein. Der wahre Grund war jedoch, sich in den Besitz der unendlich reichen Gold- und Diamantenminen zu bringen! Diese gingen dann zunächst in den Besitz von Cecil Rhodes und den. Alfred Beit über! Mitglied der nomadisieren Sekte! Nach dem Tode von Cecil Rhodes, gingen die Minen, in den alleinigen Besitz von Rotschild über! Noch Fragen?

  5. @Joao
    Ja als man im Witwatersrand Gold fand, auf einmal wollten sich die Englaender die damaligen sehr armen Burenrepubliken einverleiben. Vorher zeigte man null Interesse an diesen weils nur aermliche Buren waren mit spaerlichen Bauernhoefen. Ploetzlich gabs dann schnell Krieg. Daher nennt sich heute noch das Suedafrikanische Geld „Rand“ von Witwatersrand.
    Ja die Textilindustrie war damals das weisse Gold, oder besser die Baumwolle wurde damals gerade „das weisse Gold“ genannt. Es war die Zeit vor den synthetischen Stoffen und Fasern.
    Kann sein dass das mit ein Grund war aber dennoch historisch gesehen hatte Paraguay schon seid der Unabhaengigkeit eigentlich ringsum Grenzprobleme und schon zur Zeit der Spanier kamen brasilianische Bandeirantes ins Land um zu pluendern und zu brandschatzen aber vor allem auf Sklavenfang fuer die Viehbetriebe Brasiliens. Man sollte nicht zu sehr den Krieg den Englaendern in die Schuhe schieben wollen.
    Ja der erste Weltkrieg wurde in der Tat von den Englaendern angestiftet weil diese finanziell Bankrott waren weil eben der deutsche Sprachraum Deutschland, Oesterreich und Schweiz damals 50% der Welterzeugnisse produzierten und die Englaender auf sinkendem Schiff sassen. Der Konkurrent musste irgendwie weg. Deutschland war damals das Japan der 1960ger Jahre und das China von heute: es kopierte und stahl Urheberrechte, geistiges Eigentum und Maschinen von englischer Technik, verbesserte diese und verkaufte sie fuer billiger mit besserer Qualitaet an andere. Das wurmte den Englaendern.
    Ja Paraguay war eine aufstrebende Wirtschaft waehrend Carlos Antonio Lopez, dem Vater von Francisco Solano Lopez; aber ob es so ein grosser Konkurrent fuer Brasilien und Argentinien war, wage ich zu bezweifeln. Klar sah man die Grenzen Paraguays damals als weiter oestlich vom Paranafluss welches heute Teile Brasiliens und Argentiniens sind so dass das Itaipu Kraftwerk heute allein Paraguays Eigentum waere wenn diese alten Grenzen gelten wuerden.
    Bedenke man aber dass das deutsche Volk bei Anbruch des 1. Weltkrieges „endlich Krieg, endlich Krieg“ schrie. Also so ganz ohne waren die deutschen nicht denn sie meinten dass es wieder so laufen wuerde wie 1870 bei den Franzmaennern, als man diese am laufen kriegte (sie rannten wie die Hasen). Dann als Hitler den Krieg erklaerte, so kam kein Mensch zur Jubelparade als die Wehrmacht die Grenze zu Polen ueberschritt – die Strassen waren leer. Man hatte also schon die Lektion gelernt. Krieg ist kein Spaziergang.
    Deutschland vor dem ersten Weltkrieg 1913; https://www.youtube.com/watch?v=9mtYG4YfnDk

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