Der Innenminister sorgt sich um die Mennoniten

Rio Verde: Der Innenminister Tadeo Rojas besuchte die Familienangehörigen von Abraham Fehr und Franz Wiebe. Er sagte ihnen moralische Unterstützung zu und dass die Regierung alles tun werde, die Entführten zu befreien.

Gestern schon war die Mutter des Entführten Edelio Morinigo im Büro des Innenministers, heute nun fuhr Rojas nach Rio Verde, im Departement San Pedro. Zuerst besuchte er die Familie von Franz Wiebe und bekräftigte seine Bereitschaft, den jungen Mann zu befreien, aber auch die anderen drei Entführten würden im Fokus der Regierung stehen.

„Wir teilen das Mitgefühl der Angehörigen. Das Willen, die Geiseln alle zu befreien ist vorhanden. Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Vorhaben gelingt“, sagte Rojas.

Danach besuchte Rojas die Kolonie Manitoba und sprach mit den Eltern und Verwandten von Abraham Fehr. Dort überreichte er, wie allen Betroffenen der Entführten, Weihnachtskörbe der Regierung. Der Minister wies darauf hin, dass die langsamen Fortschritte dafür dienen täten, das Leben der Entführten nicht zu gefährden.

Quellen: Hoy, Ultima Hora

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4 Kommentare zu “Der Innenminister sorgt sich um die Mennoniten

  1. Oh man, der sülzt eine Dreck, Die Regierung werde alles für die Befreiung tun. Nach über 1 Jahr, wäre es meine Familie, ich hätte dem Minister den Korb an den Kopf geschmissen und Ihn mit Knüppel von meinem Grund vertrieben.

  2. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Vorhaben gelingt“, sagte Rojas.

    Diese falsche Versprechung wuerde mich glatt zur Weissglut bringen. Wie lang sind die Entfuehrten bereits weg?

    Kurz vor Weihnachten macht sich aber Publicity besonders gut, wenn ein Innenminister die Familien besucht.
    Wahrscheinlich haetten die Mennoniten den Minister auch liebend gerne mit der Mistgabel aus dem Grundsteuck verscheucht, aber dann waere das letzte bisschen Resthoffnung wohl endgueltig weg.

  3. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Vorhaben gelingt“, wohl aus der Weltgeschichte nix gelernt (Irland, Palestina+Israel, Kolumbien + 100.000 weitere). Aber der Paraguay’schen Regierung wird es gelingen.

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