Der Juni für Wünschewünscher

Asunción: Ein Sternschnuppenregen jagt den anderen im Monat Juni, jedoch ist ein gutes Auge vonnöten, die Meteore zu beobachten. Wir haben einige Tipps für Wünschewünscher parat.

Sie haben noch etwas Zeit, um sich auf den Nachthimmel und die Sternenschnuppen zu konzentrieren. Erst zum Ende des Monats lohnt es sich, abends draußen zu bleiben, denn dann tauchen die Juni-Bootiden auf.

Glück gehört bei diesem Sternschnuppenregen aber auch dazu. Von 1927 bis 1998 tauchte er überhaupt nicht auf. Wenn dies jedoch der Fall sein sollte, dann kommt es zu einem rechten Himmelsspektakel, mit 50 bis 100 Schnuppen pro Stunde. In schlechten Jahren fallen nur ein bis zwei Meteore pro Stunde.

Der Höhepunkt dieses Sternschnuppenregens soll sich in der Nacht vom 27. Juni auf 28. Juni ereignen. Die Meteore entstammen Schweifresten vom Kometen 7P/Pons-Winnecke, der alle sechseinhalb Jahre einmal der Sonne nahekommt. Das war zuletzt im Januar 2015 der Fall.

Man muss aber nicht auf die Juni-Bootiden bis Ende des Monats warten. Noch 10 weitere Meteorenschauer sind den ganzen Monat unterwegs, wenn auch mit geringer Intensität. In einer Stunde sind nur etwa ein bis zwei Schnuppen zu erwarten.

Trotzdem gibt es am Nachthimmel noch andere erwähnenswerte Ereignisse, wie die beste Sicht auf die größten Planten des Sonnensystems. Merkur und Mars sind für einen kurzen Moment zu sehen, aber Jupiter und Saturn erstrahlen die ganze Nacht.

Am 10. Juni ist die beste Zeit für Jupiter, denn er steht in Opposition, die Erde überholt den Planeten auf seiner Bahn. Zu diesem Zeitpunkt ist der geringste Abstand zur Erde erreicht. Jupiter steht links über dem Sternbild Skorpion und weiter links davon, etwa wie die Breite von drei Händen, befindet sich der Saturn. Zwischen den beiden Planeten ragt die Milchstraße hervor.

Wochenblatt / Wikipedia / Abenteuer Astronomie / Sternegucker BR

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