Der Krieg um Wasser

Carapeguá: Ein Einwohner des Viertels María Auxiliadora in der eingangs erwähnten Stadt berichtete, dass die örtliche Wasserkommission ihn vom Trinkwassernetz abgeschnitten habe, um eine andere Person zu bevorzugen. So begann ein Krieg um das Wasser.

Der Betroffene stellte sogar fest, dass seine Wasserrohre in Stücke geschnitten wurden. Abundio Cáceres heißt der Geschädigte. Er berichtete, dass es schon länger Unstimmigkeiten mit dem Präsidenten der Wasserkommission, Mariano Sosa, gebe. Jetzt sei sein Zähler entfernt und sogar ein Teil der Leitung in Stücke geschnitten worden.

Der Betroffene sagte weiter, um die Wasserleitung zu seinem Grundstück verlegen zu können, habe er um die Erlaubnis anderer Nachbarn angefragt. Nun sei jedoch in der Nähe seines Anwesens ein Gebäude gebaut worden und um dort einen Wasseranschluss zu verlegen habe man ihn vom Netz getrennt.

Cáceres erklärte, dass Präsident Sosa um seine Meinung zu dem Vorfall erfragt worden sei und er dabei die Kosten berücksichtigen solle, die er für das Trinkwasser aufgewendet habe. Cáceres bezahlte für die Ausgrabungen und kaufte Rohre, aber Sosa antwortete, dass die Rohre der Wasserkommission gehören würden.

In diesem Zusammenhang erklärte Sosa, dass der Service verbessert und für die neuen Verbindungen Rohre mit größerer Kapazität verwendet werden, sodass sie dem Wasserdruck standhalten können.

Er fügte hinzu, dass das Wasserkommission angeboten habe, alle Rohrleitung, die an das alte Netzwerk angeschlossen gewesen wären, auszutauschen, weil diese bereits veraltet seien und es sogar keine Kosten für die Platzierung des Zählers für das neue Netzwerk gebe.

Er erklärte, dass diese Arbeit nicht erledigt werden könne, weil der Beschwerdeführer den Auftrag erteilt habe, seinen Anschluss vom Netz zu trennen.

Sosa schlug Cáceres vor, dieses Dokument zurückzuziehen und seine Einverständniserklärung für dem neuen Anschluss des Trinkwassersystems zu unterzeichnen. Wenn man nicht die Einwilligung des Benutzers habe, könnten keine weiteren Arbeiten vorgenommen werden.

Wochenblatt / ABC Color

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

1 Kommentar zu “Der Krieg um Wasser

  1. Hier hat aber jemand viele Faule ausreden!
    Der Geschädigte Sr. Cáceres kauft die Rohre, Sr.Sosa lässt sie in Stücke schneiden.Der Geschädigte sie nicht mehr verwenden kann.Das hat mit abklemmen nichts zu tun,mit vollendete Tatsachen schaffen schon.Sachbeschädigung.
    Er macht einen Neuanschluss mit den Zähler des Geschädigten!
    Den Durchfluss könnte man Sr.Sosa noch mit Augen zu abnehmen.Aber bei der Druckfest sind die Rohre hier mindestens bei ca.10Bar Minimum.Selbst alte Faserzementrohre hatten einen Betriebsdruck max.10.Bar, abgedrückt wurden sie mit 20.Bar in der Produktion.
    Hier wird wohl wieder jemand kräftig unter den Tisch gelohnt haben