“Der nächste Präsident der Republik wird aus der Honor-Colorado-Bewegung kommen”

Asunción: Der Gouverneur von Paraguarí, Juan Carlos Baruja, der am liebsten selber Präsidentschaftskandidat sein wollte, betonte, dass die ANR nach den Kommunalwahlen und insbesondere nach der Bewegung Honor Colorado gut aufgestellt sei.

In diesem Sinne versicherte er, dass der nächste Präsident der Republik aus dem von Horacio Cartes geführten Sektor kommen wird. Inwiefern er da auf seine Qualitäten anspielt ist aktuell noch unklar. Derzeit ist nicht sicher ob Santiago Peña die internen Vorwahlen gegen andere Kandidaten übersteht.

In einem Interview mit dem Cartes-Radiosender Universo 970 AM erklärte der Politiker, Juan Carlos Baruja, dass von den 18 Bezirken des Departements 12 nach den Kommunalwahlen in den Händen der Colorados geblieben sind.

“Im Großen und Ganzen ist das Ergebnis zufriedenstellend, wenn man die Summe der Stimmen betrachtet, haben wir 70 % erreicht, und wir sind sehr zufrieden”, sagte er.

Er erwähnte auch, dass die Honor-Colorado-Bewegung für die nächsten internen Wahlen im Hinblick auf die Präsidentschaftswahlen 2023 gestärkt worden sei. In diesem Zusammenhang würdigte er die Arbeit des ehemaligen Präsidenten Horacio Cartes, der derzeit die Kampagnen auf nationaler Ebene leitet.

“Der nächste Präsident der Republik Paraguay wird aus der Honor-Colorado-Bewegung hervorgehen”, sagte Baruja.

Andererseits wies der Gouverneur darauf hin, dass in den Orten, in denen die erwarteten Ergebnisse nicht erzielt wurden, wie in den Departementshauptstädten Itapúa und Alto Paraná, jeder Fall einzeln analysiert werden muss, um eine Erklärung zu finden.

In der Zeugnissprache bedeutet zufriedenstellend eine 4:

  • Note 1 (sehr gut): “Stets zur vollsten Zufriedenheit”
  • Note 2 (gut): “Stets zur vollen Zufriedenheit”
  • Note 3 (befriedigend): “Zur vollen Zufriedenheit”
  • Note 4 (ausreichend): “Zur Zufriedenheit”, “zufriedenstellend”
  • Note 5 (mangelhaft): “Insgesamt/Weitgehend/Im Großen und Ganzen zur Zufriedenheit”; “… entsprach den Erwartungen”
  • Note 6 (ungenügend): “Hat sich (stets) bemüht, … zur Zufriedenheit zu erfüllen”

Wochenblatt / Hoy

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7 Kommentare zu ““Der nächste Präsident der Republik wird aus der Honor-Colorado-Bewegung kommen”

  1. Der Colorado-Nachbeter hat ja recht: Der nächste Präsident wird schon wieder ein Colorado sein. Er muss es ja wissen, was wir alle wissen: Nicht alle Abermillionen U$, die hierzulande in der Korruption versickern werden von den Protagonisten selbst eingesackt zwecks Aufbesserung der Streichlölzl um Müll abzufackeln und Billigpolarbier für den Shwuddi 120-dB Winnetou-Tanz: Ein beachtlicher Teil davon fließt in die Parteikasse, um alle unentschlossenen Amigos finanziell etwas zu überzeugen.

  2. Nach dem, was abdo mit Komplizen angerichtet hat wird sein Teil der Partei chancenlos sein, so daß es aufeinen HC Kandidaten hinaus laeuft.
    Vielleicht stellt sich cartes auch selber auf?

  3. In diesem Land wird sich NIE was ändern! Diejenigen, die seit Jahrzehnten bewiesen haben, was sie “alles können” und sonst so Cleveres drauf haben, werden weiterhin gewählt. Aber genau genommen kein Wunder. Wenn ich richtig informiert bin, verfügen allein die Colorados über 2 Mio. Mitglieder. Laut Cartes eine “große Familie” unter seiner Patenschaft, die zusammen hält und sich gegenseitig stützt, als Arbeitsamt fungiert sowie “Fachkräfte” aller Art vermittelt obwohl es da kaum etwas zu arbeiten gibt. Sollte einer der Amigios einmal in Schwierigkeiten geraten, egal welcher Art, wird er wieder heraus gepaukt. Bewährte Amigos steigen die soziale Leiter immer weiter empor, bis in höchste Stellen, ganz ohne besondere Qualifikationen. So sind die Colorados nicht nur politische Partei, sondern auch eine Art Sozialstützungsverein. Dieses System funktionierte schon in den Dreißiger Jahren unter den Nazis (daher damals auch der große Zulauf zur NSDAP) oder seit Jahrzehnten in “bewährten Kreisen” Süditaliens. Quasi ein Staat im Staate. Solange die Oppositionskräfte nicht Gleiches zu bieten haben, werden sie auch weiterhin keine ernsthafte Gefahr für die Colorados darstellen. Das Hemd ist einem Menschen eben näher als die Hose, oder “des Brot ich eß, dessen Lied ich sing”. In einem solch armen und wenig gebildeten Land wie PY kann man das den Menschen nicht einmal verdenken, daß vor Moral zuerst das Fleisch mit Mandioka kommt. So könnte man daraus auch folgern, daß niemand der Machthabenden groß an allgemeiner Bildung interessiert ist, auf daß niemand der Bürger dank Bildung wach und aufmüpfig wird. In Deutschland und Europa beschreitet man diesen Weg mittlerweile ja auch. Die Bildung wird allgemein zurück gefahren, andere Meinungen nicht mehr geduldet, GRÜNE und ROTE treten als Heilsbringer auf wie in einer Sekte, wer in justizielle Schwierigkeiten gerät wird gestützt durch durchseuchte Links/Grün-Presse und Staatsmedien bis hin zur “Roten Hilfe”) In Zeiten leben wir, es ist einfach nicht zu fassen! Was Paraguay Cartes ist, ist Deutschland Merkel!

      1. Hier hast du Recht das ist so.Die Grünen haben sich so gar noch gemausert.Sie waren besser als Trump! In RP machten sie Wahlkampf mit Facebook Daten, Personengebundene/Zielgruppen Wahlkampf.Trump musste Sprendengelder nehmen, die Grünen Steuergelder ein Fortschritt.

  4. Hier hast du Recht das ist so.Die Grünen haben sich so gar noch gemausert.Sie waren besser als Trump! In RP machten sie Wahlkampf mit Facebook Daten, Personengebundene/Zielgruppen Wahlkampf.Trump musste Spendengelder nehmen, die Grünen Steuergelder ein Fortschritt.

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