Der neue Senat: Böse Überraschung für die Colorados

Asunción: In dieser Legislaturperiode hat die Colorado Partei 20 Sitze, samt Eduardo Petta. In der kommenden müssen sie jedoch Bündnisse eingehen, da sie diesmal nur 17 Sitze erreichten. Nicht nur die Frente Guasu hatte Zuwachs.

Die einfache Mehrheit von 45 Sitzen im Senat sind 23. Wenn die Colorado Partei also schon 17 hat braucht es weitere 6 Sitze um diese Mehrheit zu erreichen. Da die Unace, treuer Mitstreiter der ANR nur 1 Sitz erreichte, kann sie nicht wirklich helfen.

Die neue Aufteilung ist folgendermaßen:

ANR: Horacio Cartes, Luis Alberto Castiglioni, Javier Zacarías Irún, Juan Afara, Óscar González Daher, Silvio Ovelar, Lilian Samaniego, Juan Carlos Galaverna, Derlis Osorio, Nicanor Duarte Frutos, Juan Darío Monges, Blanca Ovelar, Víctor Bogado, Enrique Bacchetta, Antonio Barrios, Óscar Salomón, Sergio Godoy

PLRA: Blas Lanzoni, Enrique Salyn Buzarquis, Dionisio Amarilla, Blas Llano, Víctor Ríos, Juan Bartolomé Ramírez, Carlos Gómez Zelada, Amado Florentín, Zulma Gómez, María Eugenia Bajac, Hermelinda Alvarenga, Fernando Silva Facetti, José Ledesma

Frente Guasu: Fernando Lugo, Sixto Pereira, Esperanza Martínez, Carlos Filizzola, Hugo Richer, Jorge Querey

Patria Querida: Fidel Zavala, Stephan Rasmussen, Nani Arrúa

Hagamos: Gilberto Antonio Apuril Santiviago, Patrick Paul Kemper Thiede

PDP: Desirée Masi, Pedro Santacruz

Unace: Jorge Oviedo Matto

Cruzada Nacional: Paraguayo Cubas

Auch wenn die Kräfteverteilung der beiden traditionalen Parteien einigermaßen gleich geblieben sind, tauchen nun wieder Kräfte wie die Patria Querida oder gefürchtete Akteure wie Paraguayo Cubas auf. Auch Toni Apuril von Hagamos überraschte.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Der neue Senat: Böse Überraschung für die Colorados

  1. Bei den Liberalen hat man wohl eingesehen, dass diese strunzdumme Fonseca nur negative Schlagzeilen brachte und sie nicht mehr aufgestellt. Dafuer sind aber leider immer noch die hysterische Zulma Gomez und Gauner Blas Llano drin.
    Aber bei den Colorados praesentiert sich wahrlich die Creme de la Creme der Obergauner. Vom Krebsgeschwür G.D. zur talentlosen Lilian Samaniego bis zum „Frauenheld“ Galaverna. Und an der Spitze Onkel Cartes.
    Wer sowas waehlt, hat das politische System Paraguays nicht verstanden und foerdert die Korruption und Armut des Landes.
    Wusste gar nicht, dass Paraguayo Cubas sich als Kandidat aufgestellt hat. Hoffentlich macht der ordentlich Rabatz im Kongress.

  2. Die Sitze der Senatoren der Colorados besteht aus lauter bekannten Namen. Ist sich die Wochenblatt-Redaktion sicher nicht die Liste der Kapitalverbrecher des Gefängnisses Tacumbú abgedruckt zu haben?

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