Der niedrige Pegel vom Paraguay-Fluss ist besorgniserregend

Asunción: Der Leiter der Hydrologie der Nationalen Verwaltung für Schifffahrt und Häfen (ANNP), Luis Jara, bestätigte, dass der Paraguay-Fluss einen besorgniserregenden Rückgang seines Pegels aufzeigen würde.

Er wies darauf hin, dass in diesen Monaten Juni, Juli und August im Vergleich zu anderen Jahren der Pegel aber einige Millimeter höher gelegen habe als das, was wir derzeit registrieren würden.

Jara erklärte, dass der Paraguay-Fluss in Asunción derzeit den aktuellen Stand von 0,79 Metern habe, was für diesen Monat des Jahres eine sehr niedrige Höhe sei. Unter normalen Bedingungen müsste der Flusspegel über 4 Meter liegen, erklärte Jara.

„Der Paraguay-Fluss leidet seit Jahren unter einem schrecklichen niedrigen Pegel und kann sich nicht erholen. In diesem Jahr wurde in Asunción das Niveau von 2 Metern nur an etwa zehn Tagen im ganzen Jahr überschritten“, bekräftigte Jara.

Er argumentierte weiter, dass es zu dieser Jahreszeit normalerweise Überschwemmungen geben müsste, stellt aber klar, dass dies bei den aktuellen Wetteraussichten nicht passieren werde.

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3 Kommentare zu “Der niedrige Pegel vom Paraguay-Fluss ist besorgniserregend

  1. @Nick
    Siehst du einen Unterschied beim Baumwuchs, Höhe und Dichte der Wälder in Süd Paraguay versus Ost Paraguay wo der Aquifero ist und wo der nicht ist?
    Beobachtet man einen merklichen Unterschied an Produktivität der Soya und Mais wo der Aquifer ist und wo nicht?
    Bitte detailliert erklären.
    Ich bereite mich vor um den US Botschafter in Paraguay “boots on the ground” vorzuschlagen um die Brasilianer zur Raison zu bringen. Das US Militär muß kommen um das Pantanal Problem zu beheben.
    Sonst kratzt bald ganz Paraguay ran.
    Wo der Aquifer ist müßte es eine merklich höhere Produktivität geben und auch höheren und dichteren Wald. Wenn dem so ist so sind die Untergrundwasser enorm wichtig für einfach alles und man kann nicht nur mal so Brunnen machen oder Wasser aus der Erde holen.

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    1. @Kuno
      Zitat: “Siehst du einen Unterschied beim Baumwuchs, Höhe und Dichte der Wälder in Süd Paraguay versus Ost Paraguay wo der Aquifero ist und wo der nicht ist?”
      Nein, der Aquifer ist in einer Gesteinsschicht ab 80 Metern unter der Erde. Zu tief, dass die Vegetation da heran reichen würde. Aber er würde genug Wasser bieten für eine intelligente, und sparsame künstliche Bewässerung.
      Es ist eine zusätzliche Wasserressource, neben den Parana und Rio Paraguay, über die Ostparaguay und der Chaco nicht verfügen.
      .
      Zitat: “Ich bereite mich vor um den US Botschafter in Paraguay “boots on the ground” vorzuschlagen um die Brasilianer zur Raison zu bringen. Das US Militär muß kommen um das Pantanal Problem zu beheben.”
      Wenn Du andere Meinung bist wie ich, dann versuche es mit Argumenten. Dein Sarkasmus führt zu nichts.

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      1. Also wenn dir schon kontinuierlich der Wasserspiegel sinkt dann muß notwendigerweise bei dir der Aquifero Guarani sinken.
        Hier der Aquifer: https://de.wikipedia.org/wiki/Acu%C3%ADfero_Guaran%C3%AD#/media/Datei:Aquiferoguarani.jpg
        Der Aquifero Guarani befindet sich zwischen 50 Meter und 1500 Meter. Von Gesteinsschicht keine Rede aber es müßte Gestein sein wo er zisternenartig lagert da das ganze Land da teilweise brasilianisches Gesteinshochland ist.
        Du hast unrecht, Nick. Belügst du mich hier mit absicht?
        Da wo fast auf dem Meter genau der Aquifero Guarani in Paraguay geht da waren einst die Atlantischen Urwälder von Alto Parana, also von Paraguay.
        Siehe hier die Position des atlantischen Regenwaldes und vergleiche es mit dem obigen Link wo man sieht wo der Aquifer geht:
        https://es.wikipedia.org/wiki/Ecorregiones_de_Paraguay#/media/Archivo:Ecorregiones_PY.jpg
        Concepcion wird nicht vom Aquifer erreicht und ist Cerrado Gebiet. Im Süden wo widerum der Aquifer nicht ist da ist Paraguay als mesopotamische Savannenlandschaft klassifiziert.
        Also, genau da wo der Aquifer unterirdisch geht da befanden sich einst die Atlantischen Regenwälder Paraguays.
        Ganz klar gibt es da eine Verbindung zwischen unterirdischem Untergrundwasser (Aquifer) und den atlantischen Regenwäldern Paraguays.
        Die beiden Karten zeigen das deutlich fast auf dem Meter genau.
        Es muß einen Dochteffekt geben womit der Aquifer den Wald von unten näßt.
        Zufall ist es nicht daß der Unterwasserspiegel sinkt (Aquifer) wo zugleich die Wälder alle gerodet sind. In Paraguay gibt es zu wenig Menschen als daß man behaupten könnte sie hätten das Wasser alles aus dem Boden geholt.

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