Der paraguayische Fahrstil in einer traurigen Statistik

Hinweisschilder und Ampeln sind für die meisten Verkehrsteilnehmer genauso unnütz wie Zebrastreifen oder eine doppelt durchgezogene Linie die ein Überholverbot zum Ausdruck bringt. Genau dies spiegelt sich in den Zahlen einer Statistik wieder.

Ein vom Observatorio Nacional de Seguridad y Convivencia Ciudadana erstellte Statistik zeigt auf wie viele Verkehrstote und Verletzte es innerhalb der ersten sechs Monate dieses Jahres pro Departement gab.

Die meisten Verkehrstoten zählte dabei das Departement Central, 99 Menschen starben, was 21 % der Gesamtsumme darstellt. Dahinter reihte sich Itapúa ein, wo binnen sechs Monaten 56 Menschen bei Verkehrsunfällen starben, was 12 % der Gesamtanzahl ist.

Knapp dahinter liegt Caaguazú mit 51 Toten, also 11 % aller Fälle. Die Departemente Alto Paraná und Cordillera registrierten 44 und 41 Tote. Fast zwei Drittel aller Verkehrsunfälle mit fatalem Ausgang ereignen sich demnach in Central, Itapúa, Caaguazú, Alto Paraná und Cordillera. Die nicht genannten teilen sich somit die 38 übrigen Prozentpunkte, wobei Alto Paraguay die geringste Anzahl hat.

Bei der Verletzten, die nicht zuletzt wegen Alkohol im Krankenhaus landen, zählte man insgesamt 640 Opfer in Central, was 24 % sind. Asuncion übernimmt 11 %, was 288 Personen weitere sind. Das Departement Caaguazú summiert 232, also 9%. Kurz dahinter reiht sich Paraguarí ein.

Wochenblatt / La Nación

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7 Kommentare zu “Der paraguayische Fahrstil in einer traurigen Statistik

  1. Das Fahren aus den Strassen dieses Landes vermeinde ich so gut es geht, denn man muss ständig mit der Fahrlässigkeit anderer Verkehrszeilnehmer hier rechnen. Oftmals sind es speziell die Motofahrer, welche fahren, als hätten sie eine Knautschzone und einen Helm?

    1. Blinker und Licht? Sieht man doch selber nicht…wozu also. Spiegel? Ich weiss wie schön ich bin und ich bin so schnell am passieren von Staus, was geht mich hinter mir an. Sehen unchic aus. Helm? Viel zu warm und meine Haare… Schuhe und Handschuhe? Kunstleder hilft eh nicht und wenn’s regnet hab ich lieber Gummi Schlappen an. Schutzbrille? Hab doch 2 Augen falls mir ne Biene in eins fliegt. Und wenn einer hupt weil ich vor der roten Ampel vordraengel und nicht seh wenn’s gruen wird, dann Dreh ich mich genoetigt um und mache extra langsam, falls mein Motor nicht abgesoffen ist und ich schiebe… Auszug aus dem Leben eines Motoguayos.

      1. Ein super Kommentar, aber einen Fehler hat er, wenn sie Spiegel haben, egal ob am Moto oder Auto, nutzen sie diesen nicht um nach hinten zu blicken, sondern Ihre „Schönheit“ zu kontrollieren

      2. Sie haben vergessen, dass man zwei Hände am Lenker auch nicht braucht. Eine Hand reicht, mit der anderen kann man doch whatsappen während der Fahrt. Helm, Brille und Handschuhe stören da auch nur dabei 😉

  2. Letztens saß ich einem Bus und sah von oben aus, wie ein Bürschlein beim Fahren in seiner Camioneta eine Nachricht schrieb.

    Danke für solche Leute, die sich einen Dreck um die Verkehrssicherheit kuemmern.

  3. Jaja so ist es. Und es sind nur die Paraguayer dei boesen. Wenn ich mir den Fahrstill vieler deutscher anschaue dann steht mir direkt der Angsschweiss auf der stirn (140 km/h auf landstrassen, motos abdraengen, ampeln missachten) es sind nicht immer nur die Einheimischen man sollte sich auch mal unter den Lansleuten umgucken.

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