Der Pilcomayo erholt sich

Filadelfia: Der Pilcomayo Fluss erholt sich langsam im Chaco. Aus Bolivien kommt viel Wasser, nachdem es in mehreren Zonen stark regnete. Ob die Probleme dauerhaft gelöst sind wird sich aber erst noch zeigen.

In Pozo Hondo kam es in den letzten Tagen zu einem steigenden Flusspegel. Er stieg von 3,82 Meter auf 4,79 Meter an. Die Tendenz nach oben ist weiterhin vorhanden. In Villamontes bleib der Pilcomayo bei 1,37 Meter und hat ein stabiles Niveau erreicht. In den letzten Tagen fielen hier Niederschläge in der Größenordnung von 106 mm, in Misión la Paz 287 mm und bei Pozo Hondo wurden sogar mehr als 300 mm registriert. Der Regen führte zu überschwemmten Straßen und behinderte den Fahrzeugverkehr, wie an anderen Stellen im Chaco.

In den letzten drei Monaten kam es zu Ausbaggerarbeiten im Flussbett vom Pilcomayo, unter anderem an der internationalen Brücke Pozo Hondo-Misión La Paz. Verantwortlich dafür war die Gouverneursregierung von Boquerón.

Jedoch dürften diese Arbeiten noch nicht die erwartete Wirkung im nachgelagerten Bereich, den Kanal, zeigen. Dieser wurde nicht gereinigt wegen mangelnder und desolater Planung der Pilcomayo Kommission durch das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC).

Laut den Bewohnern aus Pozo Hondo werde die jetzige Flut zwar in die Kanalzone vom Pilcomayo strömen. Jedoch wird das Wasser überall hin abfließen und so wieder verschwendet.

Wochenblatt / ABC Color

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