Deutschbrasilianer und Polizisten angegriffen

Guahory: Deutschbrasilianer wollen 600 Hektar Land bearbeiten. Sie sollen von Campesinos angegriffen worden sein. Ari Weber, ein betroffener Kolonist, berichtet über weitere Einzelheiten.

Vor sieben Monaten wurde von dem Indert eine Räumung des besetzten Grundstücks durch landlose Bauern angeordnet. 26 Familien siedelten freiwillig um, etwa 40 weigerten sich aber. Gestern nun kam es zu schweren Zwischenfällen.

Weber erzählte, er und weitere Brasilianer hätten Weizen anpflanzen wollen, unter Polizeischutz. „Auf einmal attackierte die Campesinos mit Macheten und Knüppeln Autos, Traktoren, Landwirte und die Polizisten“, sagte Weber. Sieben Beamte wurden bei dem Übergriff verletzt.

Vor einer Woche gab es ein Treffen zwischen den Campesinos und den Deutschbrasilianern. Dabei versprachen die Landbesetzer, dass die Kolonisten in aller Ruhe arbeiten können. Das Wort wurde nun gebrochen.

Weber erklärte, dass der Angriff brutal und ohne Vorwarnung erfolgt sei. Ein Polizist wurde so schwer verletzt, dass die Gefahr besteht, ein Auge zu verlieren.

Quelle: Hoy

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

15 Kommentare zu “Deutschbrasilianer und Polizisten angegriffen

  1. Wenn man dieser Pest von „landlosen Bauern“ nicht endlich Herr werden will, genügt es nicht sie mit Samthandschuhen anzufassen. Der Staat, sofern er überhaupt will, müßte mit aller Härte ein Zeichen setzen. Dazu genügt es nicht ein paar unzureichend ausgerüstete Polizeistreitkräfte einzusetzen. Aufstände und Ungesetzlichkeiten durch aufgehetzte „landlose Bauern“ muß für alle Zeiten ein Ende bereitet werden.

    1. Manni bald sind Wahlen kein Politiker möchte sich ein Kuckusksei in Form von einen paar ernsthaft verletzten Landlosen ins Nest legt.Es liegt doch wohl auf der Hand das jede Partei „landlosen Bauern“ für ihre Zecke benützt.

  2. Auch ich bin ein Landloser Bauer. Wer schenkt mir ein Stück Land? Aber bitte nur Angebote mit einem bereits erstellten Haus, Wasser- und Stromanschluss, ab 5Ha, mind. 20 Kühen und 2 Pferden, Gerätepark, Satellitenfernsehen, asphaltierte Zufahrtsstraße und einem kleinen fließenden Gewässer? Der sollte sich via Redaktion des Wochenblatts bei mir melden. Nach gründlicher Prüfung Ihres Angebots werde ich Ihnen das OK geben ihr Angebot anzunehmen.

    1. Unmoeglich ein Angebot zu machen bei diesen Forderungen…. Haus mit WASSER und STROMANSCHLUSS und das soll funktionieren in Paraguay? Gruss von Horacio Essap Ande

  3. Ich bin auch kein Freund der landlosen Schmarozer aber einige von ihnen hatten Land bis sie davon vertrieben wurden..die Medaille hat immer 2 Seiten!!!
    Die Grossgrundbesitzer sind genau so eine Pest,die meisten von ihnen denken wohl sie sind Herr der Schöpfung nur weil sie ein paar Leute kennen oder ein paar Groschen mehr auf dem Konto haben.
    @Manni:Du bist ein braves Schaf..

    1. So ein Unsinn .
      Wann ist den in den letzten 30 Jahren ein einziger Campesino von
      seinem Land vertrieben worden , solange es legal erstanden , bzw.
      ueber IBR/INDERT erworben wurde ??

    2. Ja, da bin ich auch Ihrer Meinung. Nur weil jemand Besitz hat sagt dies noch lange nichts darüber aus, mit welchen (evtl. kriminellen) Mitteln er dazu gekommen ist. Außerdem: „Hast du nichts, du Lump, so wird dir auch noch das letzte Hemd genommen“ (glaub das ist von Heinrich Heine). Vor allem den Indigenen sollte der Staat Land schenken, wo sie sich verwirklichen und ihren Traditionen nachgehen können, statt billigen Schmuck für Alkohol zu verkaufen. Damit meine ich ein großes Stück Paraguay, ein Reservat, welches sie nicht verkaufen können, da es allen gehört. Sind wir doch ehrlich, diese Menschen haben auch in der PY-Gesellschaft eine wirklich kleine Chance.

  4. Indert und legal??Was bist du denn für einer?
    Im Amazonas werden wohl auch keine Leute vertrieben und umgebracht damit ein paar Grossgrundschmarozer sich ALLES unter den Nagel reissen!!!!

    1. Seit wann ist PY im Amazonas ??
      Raus aus der Stube und weg vom Internet .
      Wenig bis keine Ahnung von PY aber ueber INDERT oder IBR , urteilen ??
      Mit Vertreibungen , die es selbstverstaendlich zu Stroessners Zeiten gegeben hat,
      war die IBR nicht mit verantwortlich.

  5. Naja ich glaube ich habe lange genug im Chaco gelebt und auf verschiedenen Estancias gearbeitet um zu wissen was ich schreibe.Wars du im Amazonas?Ich sag dir mal wer aus der Stube soll.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.