Deutsche Firma will Flugzeuge in Paraguay bauen

Der Geschäftsführer von Grob Aircraft aus Tussenhausen (tiefstes Bayern), André Hiebeler, traf sich am Dienstag mit Horacio Cartes, um Pläne der Firma für einen Produktionsstandort in Paraguay zu erläutern.

Der paraguayische Botschafter in Deutschland begleitete Hiebeler nach Paraguay und erklärte nach dem Gespräch mit Cartes: „Die deutsche Firma bringt ein Projekt, welches viele Arbeitsplätze schaffen wird. Sie wollen hier Flugzeuge endmontieren und das ist Teil einer kompletten Systems, zu dem auch Schulung, Pilotenausbildung, Simulation und der Bau von Flugzeugen gehören“.

Laut dem Botschafter, Fernando Ojeda, ist der Aufbau einer Fabrik bereits beschlossen und gegen Ende November sollen erste Flugzeuge eintreffen, die als Muster für den Typ Flugzeuge, die im Land gefertigt werden soll, dienen. Über den Standort der Fabrik, die Zahl der Arbeitsplätze und die Investitionssumme wurde noch nichts bekannt.

Es handelt sich um Ausbildungsflugzeuge, Grob baut verschiedene Trainingsmaschinen, das Verteidigungsministeriums hatte im März Interesse an den Typen G115E oder G120A bekundet. Die Fertigungskapazität soll bei einer Einheit pro Woche liegen. Nach dem Treffen mit dem Präsidenten gab es ein weiteres mit dem Verteidigungsminister und dem Kommandanten der Luftwaffe.

Ojeda erwähnte in seiner Pressekonferenz eine Reihe weiterer Projekte, die deutsche Firmen in Paraguay realisieren wollen, darunter auch eine direkte Flugverbindung zwischen Frankfurt und Asunción.

Quelle: IP Paraguay, Foto: Grob Aircraft AG

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18 Kommentare zu “Deutsche Firma will Flugzeuge in Paraguay bauen

  1. Ach je, wenn die die so bauen wie hier ueblich, Kabel mit Isolierband im Motor wie sie es auch bei Autos machen….na dann FROHES (RUNTER-)FLIEGEN

  2. unica danke für deinen Beitrag.
    Sehe das nicht so Schwarz. Die Flugzeuge werden Fliegen,die Qualität bei der Firma stimmt.Solche Kabel kennen die nicht! Das sind schöne Maschinen. Mach dir keine Sorgen es kommt nur Piloten an.

  3. Solche Nachrichten gab es schon zu Hauf. Passiert ist letzten Endes nichts.
    Wir kennen das zu Genüge, dass die Botschafter, da ist Hr. Ojeda keine Ausnahme, immer gerne große Sprüche klopfen. Wenn dann der Investor merkt, dass er erst einmal massig Coima in verschiedene Hände legen muss, wird er es sich noch einmal überlegen müssen. Und ganz ehrlich, mit Hr. Cartes zu sprechen, hat ihn bestimmt nicht wirklich weiter gebracht. Wetten?

    1. Danke Sanisidro
      Die Gespräche der Herren werden schon was gebracht haben.Für den einen und anderen.Vielleicht kleine Spende für die Luftwaffe, die Musterflugzeuge könnte ja auch ein Freundschaftsgeschenk sein um ins Gechäft zu kömmen.Überlassen und Welt weit als verlust Abschreiben kann man alles!

  4. Sollten die Flugzeuge hier Endgefertigt werden,bin ich mir sicher,daß H.C
    bei der ersten Maschine dabei ist,und schon begierig darauf ist diese
    einzufliegen.
    Er ist ein in Amerika ausgebildeter Flugzeugmechaniker,und ein ausgezeichneter
    Pilot,selbstverständlich mit USA Lizenzen.
    Also um ihn braucht man sich daher keine Sorgen zu machen,-sollte das
    Geschäft zustande kommen.

    Glück ab,gut Land
    Herr Präsident
    Mit besten Grüßen
    Penicillin

    1. Danke Euch für die Kommetare.
      Das Flugzeug ist schlecht als Schulflugzeug,leicht zu Warten,mit Schleudersitz was man so will.
      Es hat einen Fehler es ist schlicht zu teuer, es gibt billigere und genau so gute Flugzeuge in den USA,Russland und Rest der Welt. Die man zur Not auch mal im Erdkampf begrenzt einsetzen kann!
      Ein Schelm der Arges den denkt, nicht das hier jemand weise die Rüstungskontrolle in Deutschland und Europa um geht.Das Panzergeschaft mit Saudiarbien/Spanien ist ja geplatzt, wegen keiner Formfehler.
      Arbeitskräte auslangert gut für Paraguay, schlecht für Deutschland.

      1. Sorry, aber beim Lesen dieses Kommentars bekam mein Denkzentrum wirklich kleine Anfälle, der Sinn erschließt sich mir absolut nicht. Vielleicht wäre vorheriges Korrekturlesen empfehlenswert?

      2. Du brauchst bestimmt keine Angst um die Arbeitsplätze in Deutschland zu haben.
        Wenn ich lese, dass man einige Flugzeuge als Muster schickt und dann nach diesen Mustern hier die Flugzeuge montieren wird…..
        Da steht also ein Flugzeug im Hangar – sorry, im Tinglado – und die „Monteure“ aus Paraguay gehen zu dem Flugzeug, gucken sich ein Teil genau an und gehen dann zur Maschine, die montiert werden soll… – sorry, genau so liest sich das.
        Ich denke, da wird Herr Cartes nur mit einer vormontierten Maschine fliegen wollen 😉
        Das soll wirklich nicht negativ klingen – aber eine fachgerechte Montage funktioniert nun einmal anders.

          1. Mitnichten ist es üble Nachrede. Hier ist ein Auszug aus Ihrem Artikel:
            Zitatbeginn: „…gegen Ende November sollen erste Flugzeuge eintreffen, die als Muster für den Typ Flugzeuge, die im Land gefertigt werden soll, dienen.“ Zitatende.
            Wenn es sich um Vertriebsmusterhandelt, sollte man das so schreiben. Ein Muster ist ein Muster.

            Im Übrigen hatte ich schon in meinem sarkastischen Beitrag geschrieben, dass sich der Artikel so liest, als wenn es so wäre. Mehr aber auch nicht….
            Bin ich nun auch einer der Bösen, weil ich mich in letzter Zeit genau entgegengesetzt zur WB-Meinung geäußert habe? Das wäre schade.

          2. Mir ist nicht bekannt, um welche Form von Mustern es sich handelt und ich will darüber nicht spekulieren. Was verstehen Sie unter einer WB-Meinung? Wir Autoren sind teils erheblich unterschiedlicher Meinung, aber wir respektieren uns gegenseitig und auch andere Ansichten, dieser Respekt gilt auch für Sie. Normalerweise empfinde ich persönlich Ihre Kommentare sehr bereichernd, diesen aber nicht.

  5. Ich habe das Gefühl, dass in letzter Zeit hier immer häufiger die große Keule herausgeholt wird.
    Ich zitiere aus einem Artikel und gebe dazu einen sarkastischen – meinetwegen auch zynischen – Kommentar ab, einen Kommentar, der auf 15 Jahre Leben in Paraguay basiert, Leben MIT den Paraguayern und nicht in Ausländerwohnanlagen und habe wie die meisten anderen auch, die mit offenen Augen durchs Land gehen, schon sehr viel erlebt, positives wie auch negatives.
    Und dafür wird mir quasi der Straftatbestand der Üblen Nachrede angedroht.
    Vielen Dank dafür. Aber das war es jetzt erst einmal in diesem Portal für mich. Vielleicht entwickelt sich das WB ja wieder offener und dann werde ich mich auch wieder einbringen. Aber was jetzt hier abgeht – Kritik unerwünscht, eigene Meinung unerwünscht, es sei denn, sie deckt sich mit dem Mainstream – das ist nicht meine Welt. Die Welt ist nicht rosarot, auch wenn es von einigen so dargestellt wird.
    Die Ultras haben sie schon vergrault, sowohl die rechten (z.B. Asgard) als auch die linken Verschwörungstheoretiker (Asuncion45). Nun ist die treue „Mitte-Links“ dran. Es wird bald ziemlich langweilig im WB zugehen, wenn alle der gleichen Meinung sind, der Witz und Esprit fehlt…..

    1. „……häufiger die große Keule herausgeholt wird.“ Ich damit hast du mehr als Recht!! und das ganze schoen kombiniert mit viel Unwissenheit und Verleumdung denn Fakt ist z.B.: 1) der Sohn von Toyotoshi beliefert schon seit Jahren BMW mit Ledersitzen erstklassiger Qualitaet 2) mittlerweile haben sich hier 2 oder 3 auslaendische Schiffsbauer ( zumeist japanische) angesiedelt wo ich auch noch nie gehoert habe die Schiffe wuerden untergehen obwohl diese zu 100 % hier gebaut werden….!!

    2. Hallo „Ich“!
      Halte mich ja zwischenzeitlich aus diesen nichts bewirkenden Kommentaren raus.Doch herzlich willkommen im Kreise jener, deren Meinungen & Erfahrungen nicht gewünscht sind. Demokratie will eben gelernt und gelebt sein!

      1. Tja, wir haben uns zwar oft ganz schön gezofft, teilweise auch unterhalb der Gürtellinie geschlagen – doch ich vergleiche es mal mit einem Boxkampf. Wir haben Auge in Auge miteinander mit unseren oft gegensätzlichen, oft aber auch gleichen Meinungen gerungen, jeder halt aus seiner Sicht und seinen Lebenserfahrungen. Wir haben aber nicht gegeneinander den Revolver oder das Messer raus geholt oder die Totschlagargumentenkeule 😉 Naja, und wenn es doch mal unfein wurde, haben wir das akzeptiert, weil wir nun mal so sind wie wir sind.
        Es ist Sonnabend und in Deutschland ist es Abend – also war das quasi mein Wort zum Sonntag 😉 womit ich mich dann auch „endgültig“ bis auf weiteres verabschiede – kein „Öl ins Feuer gießen“ mehr, kein „ich bin hier, um Spaß zu haben“. Wenn schon Spaß am PC, dann halt woanders.

        1. Ok – vielleicht dann bis zum nächsten Zoff? Lieber nicht, das Leben ist eigentlich zu kurz um sich mit Dingen herum zu ärgern, die wir nicht ändern können oder weil sich bestimmte Dinge und Menschen nicht ändern wollen. Und manches Geschehene nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Konzentrieren wir uns lieber auf das Wesentliche & Schöne dieser Welt und was danach kommen wird.

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