Deutsche Regierung will Eisenbahnprojekt finanzieren

Asunción: Die Regierungen von Paraguay und Bolivien haben ein Abkommen über die Machbarkeitsstudie einer Eisenbahnverbindung unterzeichnet. Die Idee dabei ist, den Pazifischen Ozean zu erreichen.

Insgesamt wird die Strecke rund 500 Kilometer betragen, die die Städte Carmelo Peralta im paraguayischen Chaco und Roboré in Bolivien verbinden soll. Als Endbahnhof ist Ilo in Peru vorgesehen. Von dort aus könnten über den Hafen asiatische Produkte wesentlich schneller importiert werden aber auch der Export von paraguayischen Gütern würde sich erheblich verkürzen.

Im Präsidentenpalast wurde das Abkommen am Montag durch Horacio Cartes und dem bolivianischen Präsidenten Evo Morales unterzeichnet, der sich zu einem Besuch in Paraguay aufhielt. Beide Staatsoberhäupter erklärten, es bestünde ein Angebot der deutschen Regierung das Mega Projekt zu finanzieren.

Ramón Jiménez Gaona, vom Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC), erklärte, der Transport von Produkten aus China, Taiwan und Japan würde sich durch die Eisenbahn wesentlich vereinfachen. Aber auch in etwa 40% der landwirtschaftlichen Exporte könnten so transportiert werden. Bolivien hat dafür Zugang zum Atlantik über den Paraguay Fluss.

„Wir alle gewinnen bei dem Vorhaben. Das stärkt unsere Handelsbeziehungen und weitere gemeinsame Interessen“, sagte Gaona. Noch diesen Monat wird ein Finanzierungsplan erstellt. Die Kosten für die Machbarkeitsstudie tragen Paraguay und Bolivien jeweils zur Hälfte.

Cartes versprach des Weiteren alle Anstrengungen zu bündeln, damit Bolivien ein vollwertiges Mitglied in dem gemeinsamen Markt des Südens (Mercosur) werden könne.

Wochenblatt / Última Hora / Presidencia

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8 Kommentare zu “Deutsche Regierung will Eisenbahnprojekt finanzieren

  1. dürfte auch wieder so eine Luftnummer werden; wie ist zum Beispiel die Anbindung von diesem Nest Carmelo Peralta an ASU? Auch der Weitertransport bis Peru ist mehr als fragwürdig. Übrigens hat Bolivien sowas wie einen Freihafen im Norden Chiles

  2. Das Vorhaben KÖNNTE auch so vonstatten gehen:
    „Wir (Tio, Primo, Padrino, Hermano und weitere), alle gewinnen bei dem Vorhaben. Das stärkt unsere Amigobeziehungen und weitere gemeinsame Interessen wie Auto, Häuser, Frauen.“
    Vor allem, wenn Frau Meklers Kleinvieh, welches auch Mist macht, sprich ihr Steuervieh, die Strecke von rund 500 Kilometer zur Verbindung von Hinterpfupf mit Vorderpfupf zu günstigen Konditionen vorfinanziert, wahrlich für alle Beteiligten 2x Weihnachten.
    Das große Vorhaben wird auch ganz bestimmt gelingen und bei Eröffnung ganze 14 Tage schön neu aussehen. Danach beginnt der rapide Zerfall, sodass die Strecke nach 21 Tagen sich beginnt der Mondhinterseite anzugleichen, spätestens wenn es das erste Mal regnet.
    Trotz Diplom der Lehre zum nun py. dipl. Eisenbahnstrecken-Verleger wird man erstaunt feststellen, dass Chinastahl rostet, als Fundament doch besser 3 statt 2 Centimeter gewesen wäre, die Spurweite besser mas o menos als mit Daumen * Pi berechnet worden wäre und die Bahnschwellen im Garten der Mitarbeiter dort zwar schön dekorativ aussehen, aber sich definitiv nicht dort befinden, wo sie sich befinden sollten. Toi, toi, toi, Frau Mekler (bzw dein Steuervieh), du schaffst das schon.
    Aber gut, vorerst werden die Regierungen von Paraguay und Bolivien über die Machbarkeit einer Eisenbahnverbindung studieren. Das Studieren wird hiesiges Steuervieh ein wenig Geld kosten, doch davon haben beide Regierungen ja genug, sonst gibt man ein paar Staatsanleihen heraus in Paraguay und tätigt ein paar Kokain-Exportate in Bolivien.
    Dann folgen 50 Jahre Behandlung im Paralament. Soll man die Eisenbahn nun mit Elektro-, Diesel- oder Tereremotoren projektieren? Rohrpost- oder Sonnenenergie? Und wenn das Projekt vom Parlament in ungefähr 200 Jahren angenommen wurde, heißt das ja noch lange nicht, dass das Gesetz vor oder nach Inkraftsetzung nicht wieder verworfen wird, damit alles bleibt wie bisher: tranquilo, siesta, todo bien, te invitamos a un terere, mañana.

  3. Wer finanziert die Machbarkeitsstudie? Die Weltbank? Bereits an dieser Aufgabe wird das Projekt scheitern von einer Ausfuehrung ganz zu schweigen!
    Aber wichtig ist die Colorados koennen ein neues Projekt vorlegen fuer die Wahlen 2018

    ich freue mich zuerst auf die Eroeffnung des Hochgeschwindigkeitszuges Luque – Asuncion, versprochene Eroeffnung durch die Regierung 2018…. Ich hoffe sie haben genug Holz um den Hochgeschwindigkeitsdampfzug in den Bereich von unsagbaren 10 bis 20 Stundenkilometer zu bringen

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