Deutscher mit Drogen verhaftet

Ciudad del Este: Der Staatsanwalt Manuel Rojas Rodriguez, spezialisiert im Kampf gegen den Drogenhandel, ermittelt gegen den deutschen Staatsbürger Stefan Enrico Barbera (24).

Bei dem Deutschen wurden 62,8 Gramm Marihuana, 0,3 Gramm Kokain und weitere Utensilien sichergestellt.

Der Verdächtige war am 7. April in Ciudad del Este unterwegs als Mitarbeiter der Touristenpolizei ihn kontrollierten und die verdächtigen Substanzen bei ihm gefunden wurden. Dabei kam es nicht nur zu der Beschlagnahme von der eingangs erwähnten Drogenmenge sondern auch einer Pfeife, die wohl zum Rauchen des Rauschgifts bestimmt war.

Rodriguez erhebt nun Anklage gegen Barbera für den Besitz von Drogen ohne Genehmigung als Süchtiger. In gleicher Weise beantragte der Staatsanwalt Untersuchungshaft für den Deutschen unter Berücksichtigung des Fehlens einer Wohnadresse in Paraguay und der latenten Fluchtgefahr.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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5 Kommentare zu “Deutscher mit Drogen verhaftet

  1. Nicht das ich Drogensüchtige in Schutz nehmen will. Aber wegen so einer Peanutmenge so einen Aufstand mit Haft zu machen, das gibt es nicht mal in Deutschland. Hier kriegt man eine Anzeige und muss Strafe zahlen. Wenn es öfters passiert könnte, wenn man z. B. in Bayern keinen linksgespühlten Richter bekommt, auch mal Knast drin sein. Aber niemals beim ersten Mal? Außer man hat den Beweis des gewerbsmäßigen Handels, dann ist schon beim ersten Mal Knast drin und das ist auch gut so.

    1. Tja, das ist halt das Rechtsklassensystem hier. Eigentlich muesste in jedem Gesetz zwischen drei Klassen unterschieden werden:

      1. Hardcore-Colorados plus Familien: Befreit von jeglicher Strafverfolgung
      2. Einheimisches Fussvolk: Strafverfolgung mit der Aussicht zur Einstellung des Verfahrens gegen x Monatsgehaeltern
      3. Auslaender: Besonders harte Strafverfolgung mit der Aussicht zur Einstellung des Verfahrens gegen x² Monatsgehaeltern.

      Da wuerde man sich ein haufen Arbeit sparen, wenn das schon vorher klar definiert ist.

  2. Er ist einfach in falschen Land.Zieh nach Uruguay um.
    (Selbst in einigen Bundesstaaten der USA ist es besser als in Paraguay!)
    Nur Uruguayer und Menschen, die seit mindestens einem Jahr in dem Land leben, können Gras in der Apotheke kaufen.
    Da kannst du noch Gärtnern und ein paar schöne Pflanzen legal anbauen.

  3. Der schwerstkriminelle Drogenabhängige hätte eben besser wie der Polizist ein Kilo „Gras zum Trinken“ mitgeführt, ist ja legal hier, macht die Birne aber genau so hohl (wie man das an der 100% „Gras zum Trinken-Süchtigen“-Bevölkerung täglich erkennen und selbst erleben darf).

  4. Es ist seher gut, wenn in Paraguay sämtliche Drogenaffären sehr hart bestraft werden. Das ist in diesem Land dringend notwendig. Ich würde auch z.B. auch für Grafittisprüher extreme Strafen empfehlen, damit man gar nicht erst auf die Idee kommt, das Land noch weiter zu verunstalten und in den Abgrund zu ziehen. Schlimm genug, dass die Paraguayer Müll so lieben und keine Probleme damit haben, ihn überall zu verteilen.

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