Deutscher Staatsbürger bei Raubüberfall ermordet

Encarnación: Ein deutscher Staatsbürger wurde tot in seinem gemieteten Haus in der Stadt María Auxiliadora im Departement Itapúa aufgefunden. Der Mann soll bei einem Raubüberfall ermordet worden sein.

Es handelt sich bei dem Opfer um Claus Christian Georg Waller, 66, der laut dem Gerichtsmediziner einen massiven Schlag auf den Kopf mit einem stumpfen Gegenstand erhielt und dabei an einem schweren Kopftrauma verstarb.

Der Vorfall soll am Sonntag gegen 02:00 Uhr stattgefunden haben. Nach den vorläufigen Daten, die bereits von der Nationalpolizei bearbeitet wurden, deutet alles auf einen Raubüberfall mit Todesfolge hin.

Das Opfer hatte zwei Motorräder, die sich nicht mehr auf dem Anwesen befanden, auf dem er ohne Lebenszeichen gefunden wurde. Waller wohnte in einem gemieteten Haus im Viertel Virgen de Fátima von María Auxiliadora.

Polizeibeamte aus dem 16. Kommissariats, Mitarbeiter des regionalen Ermittlungsbüros sowie die Staatsanwaltschaft aus Maria Auxiliadora ermitteln weiter in dem Fall.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Deutscher Staatsbürger bei Raubüberfall ermordet

  1. Das ist eben die Krux in einer angemieteten Liegenschaft, außer ein paar Hunde und ne Waffe kann man zur Sicherstellung nicht viel nei stellen, alle baulichen Maßnahmen muss man wieder abreißen bei Wegzug oder dalassen gegen nen feuchten Händedruck.

  2. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Die Motorraeder haben die Einheimischen neidisch gemacht und zu der Tat gereizt.
    Ostentatismus fuehrt hierzulande dazu.
    Man muss schon als armer Tropf wirken und rueberkommen oder eben politischen Schutz geniessen um unantastbar zu sein.
    Mit eigenen Sachwerten zu prahlen oder diese auch nur zu zeigen, oder sich mit denen in der Oeffentlichkeit zu zeigen lockt Diebe unweigerlich an. Das sind meist Gelegenheitsdiebe.
    Die Motorraeder wurden diesem Herrn zum verhaengnis und dazu noch wohl Insiderinfos der Vermieter. Besonders wenn er eine hohe Miete zahlt so spricht sich das schnell rum und Diebe, Gelegenheitsdiebe, meinen “da ist noch mehr zu holen”.
    Es ist nicht gerade so dass die spanischen Kolonialbauten von aussen alle gleich aussahen denn von innen entfaltet sich die ganze Pracht der Hausbesitzer wo das unbefugte Auge nicht hinsehen kann. Man zeigt hierzulande seinen Besitz nicht es sei denn man will Neid wecken und Diebe hervorlocken.

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