Deutschland: Paraguayisches Kokain in Hamburg konfisziert

Hamburg: Bei drei gezielten Aktionen gegen den Drogenschmuggel wurden 3,8 Tonnen Kokain konfisziert, die aus Paraguay versendet wurden. Die paraguayische Polizei wurde um Amtshilfe gebeten.

Zwischen Futtermittel und Holzkohle versteckt kamen mehrere Container mit insgesamt 3.800 kg Kokain nach Deutschland. Das Kokain, das einen Reinheitsgehalt von 85 bis 90% hat, war im Hamburger Hafen bei drei Aktionen im März und Mai beschlagnahmt worden. Der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Werner Gatzer, sagte: „Wir haben dem Markt einen Schlag versetzen können“. Er sprach vom „größten Aufgriff, den wir in Deutschland gehabt haben“.

Die Drogen mit einem Wert von 800 Millionen Euro wurden in der Reichspräsident-Ebert-Kaserne in Hamburg präsentiert. Um genügend Schutz zu gewährleisten waren sogar Scharfschützen auf dem Dach postiert.

Die paraguayische Polizei wurde derweil um Amtshilfe gebeten, um herauszufinden, wer die Container gepackt hat. Drei Container starteten in Paraguay, wenn auch bei einem das Herkunftsland Uruguay angegeben wurde. Am 24. März 2017 wurden 1,45 t Kokain konfisziert, am 18. April weitere 1,6 t und am 8. Mai 788 kg des weißen Pulvers.

Die Beschlagnahmungen beweisen demnach die Existenz eines hochprofessionell agierenden internationalen Drogenkartells, welches Paraguay als seine Basis nutzt.

Die Drogen wurden mittlerweile an einem geheimen Ort verbrannt, ließ die Polizei mitteilen.

Wochenblatt / Süddeutsche / Spiegel / Bild

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