Deutschland sorgt sich um die Gesundheit in Paraguay

Berlin: Fernando Ojeda, der paraguayische Botschafter in Deutschland, gab einige Erklärungen über die weitere Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern ab. Das Thema Gesundheit steht ganz oben auf der Liste.

Deutschland will Leukämie-Erkrankten in Paraguay helfen, indem ein Zentrum für Knochenmarktransplantation entstehen könnte. Ojeda erklärte, dass in Bezug auf Gesundheitsfragen, auch in anderen Sektoren, mit dem Universitätsklinikum in Leipzig zusammengearbeitet werde, um das Wissen und die Technologie an paraguayische Kollegen weiterzugeben.

Er erwähnte weiter, dass mit dem Institut für soziale Fürsorge (IPS) Maßnahmen eingeleitet werden, die für den Bau eines Krankenhauses und deren medizinischen Ausrüstung zur Behandlung von Leukämiepatienten notwendig seien. Die Planungen für das Vorhaben seien schon weit fortgeschritten.

Ojeda hob die Unterzeichnung zwischen dem Deutschen Institut Duela-Nienburg hervor. Sie ermöglicht Absolventen von Landwirtschaftsschulen in Paraguay ein 12-monatiges Praktikum durchzuführen. Das zeige, so der Botschafter, die deutlichen Fortschritte bei der Umsetzung des dualen Bildungssystems durch das Arbeitsministerium, dem Nationalen Dienst für Berufsförderung (SNPP) und dem Nationalen Dienst für Ausbildung und Arbeitstraining (Sinafocal).

Zum Abschluss der Presseerklärung in Berlin hob Ojeda hervor, dass das vergangene Jahr ein sehr positives für die diplomatischen Beziehungen zwischen Paragauy und Deutschland gewesen sei. Entscheidende Erfolge habe es in Bereichen wie den Direktinvestitionen gegeben. Zudem kam es zu einem gesteigerten Exportwachstum und einem intensiven Technologietransfer.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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