Deutscher Kolonist Opfer von aggressiven Demonstranten

Mauricio José Troche: Ein Lastwagenfahrer und deutscher Kolonist, der von Mauricio José Troche nach Villarrica, im Departement Guairá unterwegs war, wurde Opfer von Demonstranten, die ihm seine Windschutzscheibe mit Steinen einwarfen.

Der Vorfall passierte am Montag auf der Fernstraße 8. Das Opfer Walter Höge berichtete, er sei kurz vor Villarrica gewesen, als die Windschutzscheibe seines Lastwagens zerbrochen sei.

„Ich hatte eine Ladung Sand geladen für einen Kunden aus Villarrica. Ich filmte die Demonstranten gegen die Einführung der Road Trains in Paraguay und das schien sie zu stören. In meinem Fahrerhaus war eine Frau mit einem 11 Monate alten Kind. Zum Glück ist beiden nichts passiert“, erklärte der Kolonist.

„Offensichtlich waren es mehrere Steine, den die Demonstranten in meine Scheibe warfen. Ich wollte wissen wer das war, aber sie wurden aggressiv. Ich werde Anzeige erstatten und hoffen, dass die Behörden, mich als bescheidenen Arbeiter, beschützen“, betonte Höge.

Der Anwalt Isais Acosta, Rechtsberater der Trucker-Vereinigung aus Guairá, erklärte, dass Höge zu allen Zeiten in einer übermächtigen Art und Weise gehandelt habe, weil er die Straßensperre ignoriert habe und durchgefahren sei, jedoch werde man eine Lösung bei dem Fall finden.

„Wir wollen keine Szenen der Gewalt. Es ist eine traurige Sache und wir hoffen, dass so etwas nicht mehr passiert. Zudem wird ein Weg gefunden, die Windschutzscheibe von Hönig zu ersetzen, aber wir hoffen auch auf das Verständnis der Bürger, denn wir sind gegen die Einführung von Road Trains“, sagte Acosta.

Wochenblatt / Ultima Hora

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14 Kommentare zu “Deutscher Kolonist Opfer von aggressiven Demonstranten

  1. H.C. wo bist Du, schläfst Du?
    Deine Mitbürger brauchen Deine Hilfe!!
    Wie ich schon erwähnte, einmal die Demonstranten warnen, wenn sie nochmals was anstellen, und den Verkehr behindern, ihr LKW`s abfackeln.

  2. ich wäre letztens schon fast über die ganzen vollpfosten drübergefahren mit meinem Pickup, weil ich sehe nicht ein das Sie arbeitende Leute behindern. also bei den „Preisen“ die Höge aufruft würde ich ihn nicht als „bescheiden“ bezeichnen, aber dennoch hat er Kurage das er sich den Banditen nicht anschliesst und arbeitet. so soll es ja auch sein. Die Aussage des lustigen Rechtsberaters klingt auch sehr merkwürdig, vormal ich mal vermute das es gar keinen Rechtsgrund für eine Blockade gibt wenn man nicht in dieser wahnwitzigen Vereinigung ist, siehe Alto Parana wo Fuhrunternehmer sich weigern mitzumachen.

  3. Mal abgesehen davon, daß Cartes mehrere Road trains besitzt und er bei einer Einführung eben dieser sofort eine Monopolstellung inne hätte, bekomme ich bei den beiden Kommentaren das kalte Kotzen. Diese Trains sind nicht mal für die hiesigen Straßen geschaffen, da viel zu groß. Und die Motorradfahrer? Mal daran gedacht, wieviele von diesen dann überfahren werden, zusätzlich zu den armen Hunden, die es sonst so erwischt. Man kann sich nur noch schämen, aus Deutschland zu kommen, wenn man diesen geistigen Dünnschiss hier liest.

    1. Auch Paraguay bleibt und darf nicht stehenbleiben, also seit doch alle froh, wenn es neue LKW`s/Road trains gibt. Es ist ein MUSS das auch Paraguay Umweltfreundlicher wirt.
      Egal ob der H:C. schon solche Road trains besitzt, jemand ist halt nun mal der Erste.
      Wenn ich sehe, wie die alten LKW`s den „Berg“ hoch krackseln und an der Ampel kaum mehr weg kommen, so einsichtig ist doch jeder, dass es so keine Zukunft hat.

    2. Ich lese nicht heraus, dass jemand diese Road-Trains befuerwortet, aber schon das radikale Vorgehen dieser LKW-Fahrer. Das jetzt ein Deutscher, der nichts damit zu tun hat, Opfer wurde demonstriert dies.

    3. Zumindest der Gewinn der ohnehin schon Reichen darf natürlich nicht stehen bleiben, weil ja auch immer die selben die ersten sind. Um die Umwelt geht es hier sicher nicht, das würde sich nur als zufälliges Nebenprodukt ergeben.
      Ich bin aber auch sicher, dass die Strassen dadurch noch schneller kaputt werden und damit weder in Punkto Umwelt noch finanziell etwas eingespart wird. Die entstehenden Arbeitslosen, kann man nicht so genau sagen.
      Cartes und Co sagen aber in jedem Fall, dass dies ja die Aufgabe des Staates ist. Also wie gehabt, der Gewinn für mich, die Kosten für die anderen.

  4. Also ich frage mich wie diese Straßen, die nicht einmal normalen PKWs standhalten, das Gewicht dieser Road Trains aushalten soll. Bei zwei Zentimeter Asphaltdicke bezweifle ich, dass das gut gehen kann.

    1. So wie ich das sehe, müsste der Achsen druck beim Road trains weniger sein als beim normalen LKW, Er hat aber die Doppelde Ladung, also müsste doppelt so viele LKW fahren, um die gleiche Menge zutransportieren. Glauben sie wirklich, dass mit LKW die Strassen weniger kaputt gehen, wenn zweimal so viele LKW`s auf der Strasse sind?

      1. Abgekürzt geht es sowieso nur um den Gewinn einiger weniger, die an den Schalthebeln sitzen. Alles andere ist egal.
        Gut möglich, dass mit diesen Roadtrains dann auch einige Strassen umgebaut und vergrössert werden müssen. Dann kommt noch Wartung dazu. Je neuer ein heutiges Fahrzeug umso mehr Elektro schnik schnak. Da kommen also noch andere Dinge dazu, die die Kosten dann explodieren lassen. Macht nichts ist ja irgendjemandes Umsatz.
        Und wie ich schon vorher sagte, wenn es sich tasächlich umweltmässig lohnt und für die Allgemeinheit billiger kommt, ist es zufall. Der entscheidende Parameter ist das nicht.

      2. Das weiß ich nicht. Ich stelle mir aber vor, dass die größere Fläche der zusätzlichen Achse nicht proportional zum doppelten Gesamtgewicht steht, also die doppelte Kraft doch mehr auf die Straße drückt, als dass sie jetzt besser verteilt ist. Vielleicht kann uns ein Ingenieur genaueres zur Dynamik sagen.
        Dass sich die in einem Male doppelte Menge an transportierter Güter günstiger für die Umwelt auswirkt denke ich schon, das ist aber eine andere Frage.
        Die doppelt schweren Lastwagen sind jedoch schon klug berechnet: so wird die Erde unter dem Asphalt doch noch fest gedrückt, neuer Asphalt oben drauf und dann sollten sie künftig auch Regen größer 0,1 l/m² aushalten.

    2. Damit hast du Recht,was das dass Fahrwerk angeht.Da gibt es technische und elektronische Hilfen ,die das etwas abfedern Die Road Trains sind für Straßen gedacht wo der Unter/Oberbau für die Belastung stimmt.
      Wo bei vielfach fehlende Tragfähigkeit der Brücken,Tunneldurchfahrtshöhen die Strecken für den Einsatz Road Trains in anderen Ländern begrenzen. So gut sind die Straßen in Paraguay nicht.
      Bei den Road Trains kommt es um die Ausführung an,es gibt Road Trains von denen die Fahrbahn nicht stark belastet wird..Etwa wie ein LKW mit 44bis50.Tonnen.Einfache Ausführungen bringen viel mehr Druck Intelligente Bremsen,Federung und einiges mehr muss da sein..

  5. shit dieser streik.Abgefertigte Container koennen die Haefen nicht zu den Kunden verlassen weil diese Idioten den Verkehr blockieren…und wer bezahlt am Ende die Zeche sprich Standgelder?bestimmt mal wieder kleine Mann.fazit:der Staat it grfordertt LKW die arbieten wollen zunschuetzen..

    1. ja so ist es, aber sowas sehen halt die meisten hier nicht, aber beim meckern wenn die Pakete nicht rechtzeitig ankommen sinds die ersten. hauptsache das bier geht im kühlschrank nicht aus, also weitersaufen und ätzen. die arbeitende bevölkerung wird das schon wieder bezahlen. die ganzen LKW fuzzis sollten sich mal überlegen die Preise zu senken, und nicht jedes monat zu erhöhen, weil der spritpreis ist nicht um 2000Gs in die Höhe gegangen. also reale preise verlangen und dann hat der roadtrain keine chance. aber versteht halt auch wieder keiner 🙁

  6. „Mal abgesehen davon, daß Cartes mehrere Road trains besitzt und er bei einer Einführung eben dieser sofort eine Monopolstellung inne hätte, bekomme ich bei den beiden Kommentaren das kalte Kotzen.[…] Man kann sich nur noch schämen, aus Deutschland zu kommen, wenn man diesen geistigen Dünnschiss hier liest.“

    Vielen lieben Dank Herr Shogun! Ich würde es aber auf das gesamte Europa beziehen und nicht auf Deutschland einschränken.

    MfG

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