Die 10 höchsten Berge des Landes und wie man dahin kommt

Asunción: Speziell jetzt, wo es etwas kühler ist oder wird, macht es mehr Sinn auf Berge zu wandern oder zu klettern um einen schönen Panoramablick genießen zu können. Hier eine Übersicht der zehn höchsten Gipfel, die alle begehbar sind.

Mit einem Rucksack, gängigem Schuhwerk und etwas Wille lassen sich die folgenden Berge problemlos besteigen.

1. Cerro Tres Kandu

Der höchste Berg der Ybytyruzú Bergkette nahe Colonia Independencia ist auch die höchste Erhebung im Land. Mit stolzen 842 m über dem Meeresspiegel lockt er viele Touristen an. Von Asunción aus sind es knapp 200 km um nach Gral. Eugenio A. Garay zu kommen, von wo der Weg über 15 Stationen hoch zum Gipfel geht. Von der Ortschaft aus geht es über 8 km Sandweg zum Ausgangspunkt, der von der Firma Naturaleza Pura SA bewirtschaftet wird, die zudem 40.000 Guaranies Eintritt verlangt. Da es an einigen Teilen Seile zum Festhalten gibt macht es Sinn Handschuhe dabeizuhaben oder vor Ort zu kaufen. Für Sportler ist in Paraguay der Tres Kandu ein Mekka.

2. Cerro Capi’i

Der zweithöchste Berg des landes ist mit 816 m der Cerro Capi’i, ebenfalls in der Ybytyruzú Bergkette gelegen. Er hat zwei Zugänge, entweder vom Ausgangspunkt des Tres Kandu oder aus Colonia Independencia aus. Es ist ratsam einen Ortskundigen mitzunehmen. Der Blick entschädigt für den rund zweistündigen Aufstieg.

3. Cerro Perõ

Der dritthöchste Berg des Landes ist mit einem Meter weniger als der Cerro Capi’i der Cerro Perõ und liegt wie Platz 1 und 2 in der Ybytyruzú Bergkette. Auch bei der Besteigung sollte man einen Ortskundigen dabeihaben.

4. Cerro Amor

Der Cerro Amor, dessen Namensherkunft unklar ist oder auf Mythen basiert, ist immerhin noch 765 m hoch. Sicher ist nur, wer ihn besteigt findet danach die wahre Liebe. Wer ihn jetzt besteigen will muß sich nach Colonia Independencia begeben, genauer gesagt nach San Cervacio in einer Zone die als Pireca Alta bekannt ist. Ein Einheimischer kassiert da 10.000 Guaranies Eintritt und der Weg zum Gipfel ist gut signalisiert und sauber.

5. Cerro Sarambí

Wer auf der Ruta V in Richtung Pedro Juan Caballero gefahren ist hat ihn sicher schon gesehen. Der Cerro Sarambí mit seinen 745 m Höhe gelegen in der Ortschaft Gasory hat rote und graue Wände. Von Yby Yaú aus sind es 50 km. Der Zugang ist kostenlos.

6. Cerro Akatĩ

Wer kennt das Foto der Parkbank auf dem Gipfel des 697 m hohen Cerro Akatĩ nicht? Aus dem Ortsteil Melgarejo der Colonia Independencia kann man über einen Sandweg den Gipfel in rund 15 km erreichen. Auf dem Weg dahin wie auch vom Gipfel kann man viel Natur genießen. Unter anderem fährt man an dem bekannten Salto Pa’i vorbei. Die letzten 2 km muss man laufen um zum Gipfel zu kommen. Eintritt ist 30.000 Guaranies. Es gibt eine Bar auf dem Gipfel und Zimmer, die man vorher reservieren muss. Ebenso kann man für 60.000 Guaranies pro Nacht auch campen.

7. Cerro Guasu

Bekannt als Jasuka Venda vom Indigenenstamm Pa’i Tavyterã ist der Cerro Guasu, der große Berg 695 m hoch und in Pedro Juan Caballero gelegen. Für die hiesigen Indigenen ist das der Punkt, wo die Welt begann zu existieren. Ihn zu erklimmen ist jedoch nicht ratsam, da es das Einflussgebiet der EPP und Marihuana Bauern ist und somit gefährlich.

8. Cerro León

Der Cerro León im Nationalpark Defensores del Chaco im Departement Alto Paraguay, ist 604 m hoch und lädt zum verirren ein. Als Ortsunkundiger ist die Besteigung risikoreich. Unter anderem verschwand da ein Österreicher der Berg- und Höhlenretter war spurlos. Der Zugang ist kostenlos aber auch 260 km von Filadelfia entfernt.

9. Cerro Kuatiá

Der Kuatiá ist 570 m hoch und dennoch gehört er nicht zum touristischen Repertoire des Landes, da er in Capitán Bado liegt und somit in einer Zone die von kriminellen Gruppen geleitet wird und kaum Touristen animiert sie zu besuchen.

10. Cerro Acahay

Im Gegensatz dazu ist der Cerro Acahay einer des beliebtesten Ausflugsziele, da nur 100 km von Asuncion entfernt. Der 568 m hohe Berg, der Teil eines Vulkans mit einem Kraterdurchmesser von 5 km ist, kann in etwa einer Stunde bestiegen werden. Gelegen unweit der Straße zwischen Carapeguá und Acahay überragt er mit seiner Höhe alles. Im Ortsteil Yeguarizo, wo viele Schilder auf die Einfahrt hinweisen, beginnt eine rund 55 km lange Sandstraße. Nach zwei durchquerten Bächen stellt man sein Auto auf und begeht einen der zwei Wege die zum Gipfel führen. Wenn man nicht ganz aus der Übung ist, sollte man in einer Stunde oder etwas mehr am Gipfel sein, von wo man zig Kilometer weit blicken kann. Auch hier erwartet sie eine Bank und ein Gipfelkreuz.

Wochenblatt

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