Die ANDE sucht den Dialog

Asunción: Nachdem die Beschwerden bei der Tariferhöhung des staatlichen Stromversorgers ANDE immer massiver wurden, sucht das Unternehmen den Dialog. Somit soll die angespannte Atmosphäre beruhigt werden.

Mit Vertretern der paraguayischen Industrie Union (UIP) könnten im Laufe der Woche erste Gespräche erfolgen. Laut den Mitgliedern des Verbands seien Steigerungen beim Strompreis von bis zu 50% erfolgt. Fabián Cáceres, kaufmännischer Leiter der ANDE, bestätigte die Verhandlungsbereitschaft.

Im Gegenzug erklärte Félix Sosa, Direktor von der regionalen Agentur aus dem Verband der UIP, dass die Erhöhung bei der Energie im industriellen Sektor 41% betragen würde. Der Preis stieg von 216,1 Guaranies pro Kilowattstunde auf 304,8 Guaranies. Davon seien 1.464 Unternehmen betroffen.

Sosa betonte, 2016 habe die ANDE eine Umstrukturierung in dem Sektor vorgenommen, deshalb sei bis jetzt noch nicht ganz klar, wer wirklich genau von den höheren Tarifen betroffen sei. 26.300 Kunden gibt es im industriellen Bereich, 1.464 sind nun sicherlich von der drastischen Anhebung betroffen.

Bezüglich der Gesamtzahl in allen Kategorien waren von der neuen Tarifordnung 764.634 Nutzer von insgesamt 1.517.773 betroffen. Das zusätzliche Einkommen der ANDE in dem ersten Monat nach der Anpassung beträgt rund 10 Millionen US Dollar.

Die paraguayische Kammer für Getreide und Ölsaaten (Cappro) berichtete ebenfalls, dass die verarbeitende Industrie im Soja Sektor die steigenden Preise beim Strom spüre. Fabián Cáceres, Direktor der Kammer, schließt nicht aus, dass ebenfalls ein Dialog mit der ANDE vonnöten sei, um eine Lösung der Ansprüche durch viele betroffene Mitglieder zu finden.

Quelle: Ultima Hora

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