Die Angst der Bevölkerung im Norden Paraguays

Horqueta: Ein Großteil der Bevölkerung im Norden Paraguays, Departement Concepción, lebt in Angst. Sie fürchten sich vor weiteren Attacken der EPP. Das Motto lautet: Still und ruhig verhalten.

Die Bewohner sind besorgt und resigniert, weil die Strafverfolgungsbehörden passiv intervenieren und die Joint Task Force (FZC) Null Ergebnisse liefert.

Die Bereiche um Horqueta, Yby Yaú, Paso Barreto und Azotey sind am meisten durch den Einfluss der selbsternannten paraguayischen Volksarmee EPP und dem radikalen Bauernverband ACA betroffen. „Wir haben keine andere Wahl als in Stille zu leben und nur unter bewaffneten Schutz zu arbeiten“, sagte ein Bewohner aus Arroyito.

Ein anderer sagte, die EPP sei für die Armen, aber schade ebenso Menschen, die Verwandte in der Polizei oder Politik haben. „Der Fall von Edelio Morinigo ist pathetisch, seine Familie lebt bescheiden, aber sie muss leiden weil Morinigo Polizist ist“, erklärte der Bewohner.

Hugo Pereira, ein Journalist aus Concepción, schrieb zwei Bücher über die Existenz der EPP und deren Bedrohung in dem Departement. Er stellte das Problem komplex dar, Drogenhändler seien mit der Terrorgruppe verwickelt und es gehe um die Ausrottung der mechanisierten Landwirtschaft.
„Hier ist es besser ruhig zu leben und nicht viel reden“, sagte ein Anwohner aus Horqueta.

Die EPP verbietet Landwirten den Einsatz von Maschinen bei der Feldarbeit. Horqueta hat ausschließlich landwirtschaftlich genutzte Flächen, die Viehzucht nimmt noch wenig Raum ein. In den anderen Bereichen, wie Azotey liegt das Verhältnis schon bei 50%, in Yby Yaú und Paso Barreto sogar schon fast bei 90%. In allen Bereichen existieren große Waldbestände, die die EPP schützen will, das wurde in Broschüren ausgesagt, die dort von der Terrorgruppe gefunden wurden.

Quelle: Ultima Hora

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1 Kommentar zu “Die Angst der Bevölkerung im Norden Paraguays

  1. EPP verbietet Maschinen für die Land arbeit. Das erinnert mich sehr stark an die Steinzeit Kommunisten der Roten Khmer in Kambodscha vorher haben auch dumme und Arme geglaubt die sind für das Volk bis dann an der Macht Willkür,Folter und das bestialische Morden begann. Still halten nutzt nichts aber auch gar nichts!!! Wenn der Staat aus Gründen die mir nur Spekulativ zu ergründen sind keine Erfolge aufweist im Kampf gegen diese Banditen ,nutzt nur der Zusammen Schluss der Landbesitzer und Viehzüchter etwas in dem sie einen Söldner Dienst bezahlen und beauftragen zum Schutz .Eine Anfrage an Blackwater bringt Klarheit.Aber still halten beflügelt diese Banditen und ihre Hintermänner nur. In Kolumbien haben sich zur Blüte Zeit der Fak die so genannten Contras gebildet und diese Roten Banditen in den Dschungel zurück getrieben.Trotz Unterstützung durch diesen Charves aus Venezuela. GruSS an alle die genauso denken.

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