Schüsse in die Luft fordern ein Opfer

Ciudad del Este: Schüsse mit scharfen Waffen in die Luft sind gefährlich. Sie können Opfer hervorrufen. Eines musste zwei Stunden nach Beginn des neuen Jahres in das Krankenhaus eingeliefert werden.

Gabriel Vera ist der Betroffene und wohnt auf Höhe von Kilometer 9 bei Acaray, in der Nähe von Ciudad del Este. Gegenüber Reportern erzählt er, dass die Familie sich gegen 20:00 Uhr am Silvesterabend im Hinterhof seines Hauses aufgehalten habe. Seine Tochter war in der Nähe. Er hörte das Geräusch einer fallenden Kugel und verspürte sofort einen Schmerz im Bein.

„Ich bin dankbar, dass die Kugel nicht meine Tochter traf. Sie stand kurz vorher neben mir. Zum Glück wurde kein wichtiges Organ verletzt, aber das Geschoss traf den Knochen am Oberschenkel“, sagte Vera.

Die Ärzte im Krankenhaus von Ciudad del Este empfahlen, die Kugel im Bein zu lassen, eine Operation sei nicht notwendig, wenn es zu keinen Komplikationen käme. Heute wurde Vera entlassen, er soll sich 15 Tage schonen. Der Schütze ist unbekannt.

Quelle: ABC Color

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4 Kommentare zu “Schüsse in die Luft fordern ein Opfer

  1. Der hatte Glück im Unglück gehabt,
    wenn man schissen möchte, dann nur in die lockere Erde (ohne Steine) schissen, oder in einen dicken Baum, aber nie einfach so herum ballern.
    Wünsche dem eine gute Besserung!

  2. Zitat Artikel: “Die Ärzte im Krankenhaus von Ciudad del Este empfahlen, die Kugel im Bein zu lassen, eine Operation sei nicht notwendig.”
    Hoppla, die paar Millionen Guaranies, die eine Entfernung einer harmlosen kleinen Kugel aus dem Körper kostet können diese Ärzte sogar mit Zuhilfenahme der Finger zählen. Fazit: Zu wenig.
    Dann warten wir mal und pflegen die Kugel im Bein Terere. Man hat ja noch Plastikabfall zu verbrennen um 5 Euro monatlich für Müllabfuhr nicht zu vergeuden, also seine Zeit nicht verschwenden mit Kügelchen aus einem Bein operieren.
    Damit muss man rechnen, wenn man in Paraguay in ein Krankenhaus kommt, dass Ärzte nicht wissen können, dass so eine Kugel von den T-Zellen als Fremdkörper betrachtet und es bald zu einer enormen Entzündung kommen wird. Da kann man das Bein noch genießen, solange es noch dran ist. Moto: Abschneiden kann man ja immer noch.

    1. Ach, das gibt keine Entzündung. Da spuckt man Terere drüber und schon isses gut. Notfalls gibt es auch noch Schamanen, die für 50000 das Bein besingen. Dazu spendet man noch eine Kerze in der Kirche und spricht ein Gebet für die Heilung und schon kann nichts mehr schief gehen.
      Wir Europäer sehen das Ganze immer viel zu verbissen…..

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