Die Bank gewinnt immer – Wissenschaftliche Hintergründe zu Glücksspielen

Die Leidenschaft für Glücksspiele ist tief in der Kultur der Menschheit verankert und resultiert nicht nur aus der allgemeinen Spielfreude, sondern auch aus der Hoffnung auf den ganz großen Gewinn. Spielbanken und Online Casinos nutzen dies aus und stellen ihren Nutzern teils sagenhafte Gewinne in Aussicht. Die Spieler zahlen dann fleißig ein, um an dem Spiel teilzunehmen und müssen dann in der Regel ernüchtert feststellen, dass sie nicht gewonnen, sondern ihren Einsatz verloren haben. Wer online spielt, kann immerhin von Vergünstigungen, wie zum Beispiel dem Bonus im Betsson Casino profitieren, die den Verlust etwas abmildern.

Die Psychologie des Glücksspiels

Es ist allerdings Tatsache, dass beim Glücksspiel vor allem die Bank gewinnt. Dass Casinos dennoch boomen, liegt an psychologischen Phänomenen. Obwohl es eigentlich offensichtlich ist, dass man als Spieler keinen Einfluss auf den Ausgang einer Partie hat, entsteht die Illusion einer gewissen Kontrolle. Insbesondere Situationen, in denen man nur knapp danebenliegt, lassen den Eindruck entstehen, man sei auf dem richtigen Weg und könne gleich abräumen. Davon leben nicht nur die Casinos, sondern auch die Lottogesellschaften, wie zum Beispiel WestLotto. Zudem werden regelmäßig glückliche Gewinner mit teils spektakulären Gewinnsummen präsentiert. Jeder Spieler hofft, beim nächsten Mal in der Position des Gewinners zu sein, denn dann zahlen sich alle Strapazen und Verluste auf einen Schlag aus.

Die in Glücksspielen integrierten Mechanismen sorgen zudem dafür, dass man am Ball bleibt. Kleinere Gewinne sind weitaus wahrscheinlicher und binden Spieler/innen langfristig. Sie haben schließlich erlebt, dass man gewinnen kann und brauchen nur noch etwas mehr Glück, um ganz groß abzuräumen. All das ist Psychologie und eigentlich kein Geheimnis, obgleich die Mechanismen im Verborgenen agieren. Nicht wenige Menschen geraten so in einen regelrechten Strudel und entwickeln eine Spielsucht, aus der sie nur schwer wieder herausfinden.

Die Mathematik hinter Glücksspielen

Die Psychologie ist nicht die einzige Wissenschaft, die in Zusammenhang mit Glücksspielen relevant ist. Abgesehen davon, dass die Informatik die Basis für die Umsetzung von Online-Glücksspielen sorgt, darf vor allem die Mathematik nicht unerwähnt bleiben. Viele Spieler/innen dürften sich zu Schulzeiten durch den Mathematik-Unterricht gequält und dabei auch schon einmal etwas von der Wahrscheinlichkeitsrechnung beziehungsweise Stochastik gehört haben. Dass man diese irgendwann im Leben noch einmal braucht, ist allerdings häufig sehr überraschend.

Ein Studium der Mathematik ist zwar nicht erforderlich, um hinter die Fassade des Glücksspiels zu schauen, aber es schadet nicht, sich dem Ganzen etwas wissenschaftlicher zu nähern. Dadurch kann man Aussagen, dass ohnehin immer die Bank gewinnt, kritisch hinterfragen und besser nachvollziehen. Dass diese Aussage grundsätzlich zutrifft, ergibt sich vor allem aus dem Hausvorteil des Anbieters. Das Casino oder die Lotterie schüttet zwar einen Großteil der Einsätze wieder aus, aber einen Teil behält sie ein, um selbst Gewinne zu erzielen. In Anbetracht der Tatsache, dass Glücksspielanbieter keine Wohlfahrtsorganisationen, sondern gewinnorientierte Wirtschaftsunternehmen sind, ist dies nicht verwunderlich und absolut legitim. Entscheidend ist, dass es dabei fair zugeht und zu keinem Casino-Betrug kommt.

Ein vertrauenswürdiges Casino bietet einen hohen RTP, denn dieser gibt Auskunft über die Auszahlungsrate und offenbart somit den rechnerischen Hausvorteil. Zugleich sind offizielle Lizenzen, Maßnahmen zur Spielsuchtprävention und hohe Sicherheitsstandards ein absolutes Muss. Leidenschaftliche Spieler/innen können also getrost auf satte Gewinne hoffen und ihr Glück versuchen, sollten das Ganze aber auch nüchtern und wissenschaftlich betrachten. Dadurch bleiben sie realistisch und entwickeln keine falschen Hoffnungen, die oftmals enttäuscht werden.