Die “Bewohner des Zoos“ drohen zu verhungern

Asunción: Die Direktorin des Zoos, Marys Llorens, warnte in einem dringenden Appell, dass 1.200 “Bewohner“ in ihrer Einrichtung vom Hunger bedroht sind.

Sie erklärte, dass dieses Szenario aus dem Dekret des Präsidenten hervorgeht, weil Angestellte des Zoos von der Liste der Personen ausgeschlossen sind, die zu ihren Arbeitsplätzen gehen können.

Llorens gab an, dass von der Entgegennahme für Tierfutter bis zu deren Verteilung und Pflege für den Betrieb des Zoos eine erhebliche Anzahl von Angestellten erforderlich sei, die ihre Routine einhalten müssen.

Die Lieferanten des Zoos äußerten sich ebenfalls besorgt über den Geltungsbereich des Dekrets, da die virtuelle Schließung desselben eine wichtige Einnahmequelle darstellen wird.

Die Quarantäneausnahmeverordnung besagt, dass Tierärzte nur in Notfällen auf öffentlichen Straßen zirkulieren dürfen. Es wird jedoch nicht erwähnt, welche dringende Versorgung und Pflege für die “Bewohner“ des Zoos erforderlich ist.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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10 Kommentare zu “Die “Bewohner des Zoos“ drohen zu verhungern

  1. Bitte helft ALLE!!! Gibt es diese Nachricht auch in spanisch? Dann würde ich es an Tierliebe Paraguayer in Asu weitersenden mit der Bitte um Hilfe für die Tiere! Bin selbst 11 t km entfernt!

    1. Ja, da können ruhig Kinder und Familien hungern, weil sie nicht zur Arbeit dürfen, aber die armen Tiere erwecken das Mitleid bis ins ferne Deutschland.
      Auch Landwirte sind, nach meinem Kenntisstand, in dem Dekret nicht berücksichtigt. Meine Angestellten kommen also illegal arbeiten und riskieren damit Strafen. Kämen sie nicht, würden Tiere verhungern und sich Euter entzünden und die Tiere daran elendig und qualvoll eingehen. Ganz davon abgesehen, wenn Landwirte keine Lebensmittel mehr produzieren, wird ganz Paraguay hungern und viele andere Importnationen, wie auch Deutschland ebenso.
      Aber ja, helft ALLE dem Zoo.
      Und wie sollen sie helfen?
      Wer nicht arbeiten kommt, bekommt kein Geld und wird entlassen. Das hilft!

      1. Nick, Deine Aussage ist zwar richtig, aber sehr mit Kosten verbunden, da dieses Volk, bei 2 Monaten Beschäftigung, sofort zum Ministerium für “ Arbeitnehmer“ läuft, eine Anzeige aufgibt wenn Du diese entlässt. Ich habe eine Friseurin in der Familie, die hat eine Angestellte nach 2 Monaten entlassen, wegen Faulheit, musste 3 Mio Abfindung zahlen. Es gibt genügend Beispiele, wo die Reinigungskraft Sachen geklaut hat und entlassen wurde und der Arbeitgeber trotzdem eine große Abfindung zahlen musste. Gerade als Ausländer hast Du hier wenig Möglichkeiten zu Deinem Recht zu kommen.

        1. Ja, Ausländer stehen unter besonderer Beobachtung, da hast du Recht. Deshalb sind wir ja auch die einzigen, die sich an den Mindestlohn halten (müssen), während die Nachbarn nur die Hälfte bezahlen.

      2. @Nick
        Bin zum Glück nicht mehr in Paraguay oder in Deutschland!
        Ja, am besten dann garnichtstun für wehrlose Tiere? Wie soll man bitte ohne Konto aus Übersee Paraguayern direkt Geld übermitteln um zu helfen?!! Trauen kann man dort als Vermittler fast niemanden, leider. Außerdem glauben wir das es sowieso bald am meisten dort den Ausländern an den Kragen geht und dort Hilfe benötigt wird. Die Pyler haben meist Verwandte die noch Hühner halten oder Manniok anbauen.
        Vorort war es normal für uns Mensch UND Tier zu helfen.

        1. @Stefanie
          Es geht nicht darum nichts zu tun, sondern darum, dass man das was getan werden muss, nicht tun darf.
          Du kannst jetzt eine Million $ spenden und die Tiere werden trotzdem verhungern, weil niemand sie füttert und pflegt.
          Das Problem ist also, dass die Regierung Gesetze, bzw. Dekrete erlässt, ohne sie in gänze durchgedacht zu haben. Und dann stellen sich Volltrottel aus der EU oberlehrerhaft hin und loben die Py-Regierung. Weil sie, genauso wie es in der EU geschieht, in Hysterie und blindem Aktionismus verfällt.
          Die Regierung hätte darauf achten müssen, dass die Produktions- und Lieferketten reibungslos weiter arbeiten können. Wichtiger wäre es gewesen den Leuten einen kostengünstigen Selbstschutz zu ermöglichen, also für ausreichend Mundschutzmasken, Desinfektionsmittel und Handschuhe zu sorgen.
          Wie soll das denn weiter gehen? Sollen jetzt bei jeder schnöden Grippewelle jedes Jahr die Geschäfte für Monate schließen?
          Die Wirtschaf Paraguays wurde nachhaltig geschwächt und dei Auswirkungen werden noch bemerkbar sein, lange nachdem Covid 19 kein Thema mehr ist.

  2. Was für eine elende Sauerei ist das wieder???!!!!
    Sind die nun wirklich alle so bescheuert????
    Versorgt diese Tiere ihr Elendes pack ,damit ist diese Regierung gemeint welche kein Hirn hat.

  3. Was soll das? Bitte gesunden Menschenverstand einschalten!! Die Tiere haben null Chance eingesperrt sich zu versorgen! Helft ihnen! Oder sind alle selbst so verzweifelt in Paraguay, dass ihnen das egal ist??!!

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