Die Effizienz der ANDE liegt nur bei rund 11%

Asunción: Trotz pompöser Einweihungen von neuen Umspannwerken und anderen technischen Einrichtungen schaut es bei dem stattlichen Stromversorger ANDE nicht gut aus.

Die Institution ist weit davon entfernt, ein effizientes Management bei der Ausführung von Ressourcen zu vollbringen.

Laut den Daten aus dem Finanzministerium hat die ANDE bis Mai 2017 rund 24,59% der verfügbaren 1.260 Millionen US Dollar verbraucht. 460 Millionen USD davon, 36%, sind für den Kauf von Energie aus den binationalen Wasserkraftwerken ausgegeben worden.

41,87% wurden für Schuldentilgungen im öffentlichen Sektor ausgegeben, 31,89% waren für den Kauf von Energie vorgesehen und 34,7% betrug der Anteil für persönliche Dienstleistungen, wie die Zahlungen von Gehältern.

Jedoch bei den physischen Investitionen, wie der elektrischen Infrastruktur, gab es einen steilen Abfall. Nur 11,94% wurden in den ersten fünf Monaten des Jahres 2017 hier investiert.

Der Wert ist beunruhigend, vor allem auch, weil die staatliche Behörde selbst erkannte, dass es ein Defizit in dem Bereich gibt. Insbesondere im Sektor der Verteilung von Energie bedarf es umfangreicher Investitionen.

Victor Romero, Präsident der ANDE, gab zu, dass seine staatliche Behörde Investitionen in die Infrastruktur gestoppt habe aus einem “Mangel an Visionen“ in seiner Institution. Er machte dafür frühere Verwaltungen der ANDE verantwortlich. Jedoch sind nicht der Mangel an Ressourcen für das Desaster ausschlaggebend sondern eher eine ineffiziente Verwaltung. Zumindest aber die Tariferhöhung von der ANDE wurde, wenn auch mit Widerstand aus der Bevölkerung, reibungslos umgesetzt.

Quelle: ABC Color

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15 Kommentare zu “Die Effizienz der ANDE liegt nur bei rund 11%

  1. Ja das problem ist sie wechseln auf der ruta zaehler aus und die was strom klauen sprichvdie erdwege die bleiben die alten und wenn sie ausgewechselt sind haengen die kabeln noch so dort zum klauen wie eh und je mit metalhacken und das ist nicht nur einer das sind sicher tausende

    1. Interessant. Was ich nicht ganz verstehe ist, ob nun die Erdwege die Zähler klauen oder ob letztlich die Hacken geklaut wurden, damit die Erdwege die alten bleiben?

  2. man sollte es ja nicht beschreien, aber in der letzten Zeit waren (zumindest hier) sehr wenige und zudem kurze Stromausfälle. Beihnahe wäre ein Lob für die ANDE fällig gewesen 🙂 .
    Aber heute bei bedecktem Himmel, knapp 20 Grad und Windstiile hat es wohl wieder mal „was“ entschärft. Seit über einer Stunde trotzen wir den widrigen Wetterbedingungen auch ohne Strom.

  3. Wenn er sagt das die Infrastruktur Investitionen gestopt werden aus Mangel an Visionen dann sagt er doch die Wahrheit. Was will Ande mehr bauen? Vielleicht als Idee eine funktionierende Stromversorgung? Oder doch lieber ende Jahr das 18te Monatsgehalt…

    1. Der Ursprungsartikel zitiert den Teil über die Investitionen anders als hier übersetzt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass man beinahe ein Jahrzehnt lang wenig investiert hat. Das Netz verlangt permanente Erneuerung und Erweiterung, sonst deterioriert es, das scheint nun selbst in den Köpfen von Hacienda angekommen zu sein.

      1. Schön das es noch Menschen gibt die den Glauben nicht verloren haben das etwas in diesen Köpfen ankommen könnte. Fast jede Ande Stromleitung die hier ich anschaue zeigt mir leider etwas anderes, mal ausgenommen Villarrica

        1. Roland, es macht einfach keinen Sinn, Schlüsse auf Grund eines Artikels zu ziehen, der inhaltlich nicht korrekt wiedergegeben wird.

          1. Nörgler. Roland behauptet, Romero werde Investitionen stoppen. Im Originalartikel (La ejecución de ANDE …“ ABC steht, dass Romero darauf hingewiesen hat, dass frühere Administrationen aus „Mangel an Visionen“ Investitionen unterliessen. Statt nach Fakten zu schreien sollten Sie künftig besser Ihre Beiträge mit ebensolchen statt mit leeren Worten untermauern.

  4. Hallo Dieter, danke für die Berichtigung! Solche Übersetzungsfehler die sich leicht einschleichen können führen des öfteren zu Missverständnissen…

    1. Hallo Carl sie stochern im Nirwana aber es folgt keine konkrete Gegenbeurteilung..es war keine Berichtigung sondern eine persönliche Stelungnahme von Dieter ohne Fakten

          1. Nörgler, es geht hier nicht um Synonyme, sondern darum, dass Roland auf Grund des Artikels (der vom Original abweicht) eine Aussage von Romero falsch deutet. Bitte zuerst beide Artikel lesen und dann erst Schlüsse ziehen, das schulden auch Sie der Gründlichkeit.

  5. @Dieter: Hallo Dieter, posten Sie doch bitte mal den Originaltitel, dann kann man doch sehen wie der von dem Artikel aus dem Wochenblatt abweicht. Das ist doch Kern der Diskussion. Sie haben ihn gelesen, ich leider nicht also haben Sie ihn doch zur Hand.

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