Die einzige Milchkuh gestohlen und geschlachtet

Paraguarí: Viele Familien im Land leben in bescheidenen Verhältnissen, aber sie versuchen sich rechtschaffen zu ernähren oder Geld zu verdienen. Jetzt wurde eine arme Frau Opfer von Viehdieben, die zu allem Unglück die einzige Milchkuh auch noch schlachteten. Zudem starb erst vor kurzem ein Verwandter aus der Familie.

Eine arme Familie aus dem Departement Paraguarí wurde Opfer eines Viehdiebstahls, bei dem ihre einzige Milchkuh gestohlen wurde, die für den täglichen Lebensunterhalt diente. Sie fanden die Überreste des Tieres auf einer angrenzenden Estancia. Jetzt fordern die Betroffenen Gerechtigkeit, sodass zumindest die Täter in dem Fall bestraft werden.

Das Tier lieferte täglich 10 bis 12 Liter Milch und die Familie stellte daraus Käse her, den sie an Nachbarn verkauften.

Der Verkauf von Milch und deren Derivaten brachte ihnen etwas Geld ein, um Fleisch und weitere Dinge für den täglichen Lebensbedarf kaufen zu können. Somit konnte die Ernährung aller Angehörigen auf dem kleinen Bauerhof sichergestellt werden.

„Es war die einzige Kuh, die dazu diente, die Familie zu ernähren, damit haben wir uns selbst unterstützt”, klagte die Frau und erklärte, dass die Täter viele Drahrzäune durchtrennt hätten, um die Kuh mitnehmen zu können. Auf der benachbarten Estancia sei das Tier dann geschlachtet worden.

Dieser Akt des Viehdiebstahls trifft diese bescheidene Familie wiederum schwer, die erst kürzlich einen ihrer Angehörigen verloren hat.

Wochenblatt / Ultima Hora / Twitter

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