Die Erfolgsgeschichte einer Knolle

Encarnación: Mittlerweile scheint die Kartoffelproduktion im Land immer größere Ausmaße anzunehmen. Die unscheinbare Knolle wird zum Erfolg für viele Bauern.

Nach langem Warten der Landwirte des Departements Itapúa ernten die Arbeiter der Bezirke Coronel Bogado, San Cosme und San Damián, Alto Vera, San Pedro del Paraná sowie Encarnación derzeit eine große Vielfalt an Kartoffeln.

Sie bauen seit 3 Jahren Kartoffeln an, da die Produktion ein gutes wirtschaftliches Einkommen generiert und etwa 12.000 Kilo pro Hektar hinterlässt. Der Ingenieur Pablo Iriarte vom Produktionssekretariat des Departements Itapúa wies darauf hin, dass die Sorte Punta die Kartoffel ist, die am meisten in der Region angebaut werde.

Iriarte erklärte, dass diese Arbeit das Ergebnis langjähriger Forschung sei, da es lange Zeit ein großer Traum gewesen sei und sie heute die Realität einer guten Produktion erfahren.

Er hob seinerseits hervor, dass die Landwirte in die Provinz Tucumán und in die Stadt La Plata in der Provinz Buenos Aires gereist sind, um sich über den Anbau der Knolle zu informieren.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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7 Kommentare zu “Die Erfolgsgeschichte einer Knolle

  1. Der PY-Ingenieur Iriarte erklärte, dass diese Arbeit das Ergebnis langjähriger Forschung sei. Momoll, top Was habens den gforscht an den Kartoffeln? Wie man die Setzlinge richtig herum einsetzt? Wurde die Dreifelderwirtschaft neu erforscht? Wie man mit zehn Fingern 3 dl Fungi-, 4 ml Pestizide und 2 Liter Wasser in ein 1 Liter Gefäß pfercht? Das man Kartoffeln auch waschen kann, bevor sie im Super angeboten werden? Dass man die Kartoffeln im Super an die Fensterfront ausstellt, damit sie schön gesund grün werden? Ob man den Plug vor oder nach den Ochsen spannt, um keine Abgase einatmen zu müssen? Dass man sie beim Ausbuddeln am besten verletzt, so dass sie beim Anschauen schon vergammeln? Momoll, top!

    1. Die Kartoffel stammt doch ursprünglich aus Südamerika? Da waren doch große Hungersnöte in Europa (weiß jetzt auch nicht mehr in welchem Jahrhundert, glaub vor 16 Jh.). Nach Entdeckung Südamerikas wurden diese Hungersnöte in Europa gelindert. Oder verwechsle ich die Kartoffel mit einem anderen Obst/Gemüse? Naja, weiß jetzt auch nicht mehr von welchem Teil Südamerikas die Kartoffel ursprünglich her kommt. Vielleicht ist der Boden hier in Py auch zu hart dafür.

      1. Die Kartoffeln stammen ursprünglich aus dem Andenhochland ab, zwischen Venezuela und Argentinien und wurden von den Spaniern nach Europa gebracht. Angeblich wurden sie in Deutschland erstmals unter dem Alten Fritz in Preußen eingeführt, indem er den Hochadel des Landes zu einem Festessen einlud und sie mit der “Delikatesse Kartoffel” bekannt machte. Danach wurden die Kartoffeln in Deutschland der breiten Bevölkerungsmasse verabreicht. Ja, ja die Preußen, waren schon immer den anderen in Deutschland eine Nasenlänge voraus. In Preisen wurden das Schulsystem mit einer allgemeinen Schulpflicht eingeführt, ein geordnetes Verwaltungs- und Steuersystem mit besonders vereidigten Beamten, die allgemeine Wehrpflicht, Korruption wurde extrem hart bestraft. Das alles wäre eine gute Vorlage für Paraguay! Nur die alliierten Siegermächte erfanden das Märchen von einem Militärstaat und verboten nach 1945 ein Bundesland mit dem Namen Preußen.

        1. Wusste ich gar nicht, dass ein Bundesland mit Namen Preußen verboten ist. Die spinnen ja die Alliierten! IEin US-Bundesland “Washington” ist nach Vietnam und Afghanistan auch nicht verboten.

  2. Richtig, Till, das Kernland der Kartoffel in Südamerika war einst Perú. Wobei es heute noch in Perú mezhrere hundert Sorten von Kartoffeln gibt, von denen allerdings die meisten Sorten nicht genießbar sind. Und tatsächlich war es König Friedrich II, der Alte Fritz, der in Preußen die Kartoffel einführt. Sein erster Kartoffelerlaß stammt vom Jahre 1746, der die damals herrschende Hungersnot dann auch erfolgreicht bekämpfte. Und 10 Jahre später wurde derselbe “Kartoffelbefehl” auch für Schlesien verkündet. So trat langsam aber sicher in ganz Deutschenland die Kartoffel ihren Siegeszug an. Unsere US-Freunde allerdings brachten uns dafür, um diese wertvolle Nahrungsquelle nichtig zu machen, nach dem I. Weltkrieg riesige Mengen an Kartoffelkäfern, die Sie mit Flugzeugen über ganz Deutschland abwarfen, denn sie konnten nicht sehen, dass die fleissigen Deutschen auch in den Hungerszeiten nach dem I. WK versuchten, dieses Problem mit der Kartoffel zu lösen. Der Kartoffelkäfer hat ab diesem Zeitpunkt der deutschen Landwirtschaft riesige Probleme bereitet, und das noch viele Jahrzehnte lang. Heute allerdings scheint dieser Schädling allerdings wieder so gut wie völlig ausgerottet zu sein, aber es dauerte zumindest ein halbes Jahrhundert.

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