Die Erklärung des Umweltministers zum Klimagipfel

Madrid: Der Umweltminister Ariel Oviedo hob in seiner Erklärung zum Klimagipfel auf der Weltkonferenz in Madrid, Spanien, die Programme und Projekte hervor, die zur Umkehr von Entwaldung, Klimawandel und Umweltzerstörung durchgeführt wurden.

Minister Oviedo präsentierte am Mittwoch die paraguayische Erklärung zum Klimawandel im Rahmen des hochrangigen Segments der 25. Konferenz der Vertragsparteien der Vereinten Nationen zum Klimawandel (COP25) in der spanischen Hauptstadt.

In seiner Rede erklärte Minister Oviedo, die Regierung habe die Grundsätze der nachhaltigen Entwicklung in ihre nationalen und sektoralen Politiken einbezogen nach neuen Ansätzen gesucht. Viele Programme und Projekte zur Umkehr von Entwaldung, Klimawandel und Umweltzerstörung seien umgesetzt worden. Dies sei im Einklang mit der jüngsten IPCC-Veröffentlichung, in der es heißt, dass eine bessere Landbewirtschaftung zur Umkehrung des Klimawandels beitragen könne, aber nicht die einzige Lösung, berichtete das Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Mades).

Oviedo sagte auch, dass Paraguay ein Entwicklungsland sei, das, obwohl es saubere Wasserkraft produziert und die Zertifizierung von einheimischen Wäldern fördert, deren Dienstleistungen für die ganze Welt verfügbar seien, ein Land sei, das erheblich und zunehmend von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sei, der erhebliche Auswirkungen auf die paraguayische Wirtschaft habe und stark gefährdete Bevölkerungsgruppen wie indigene Gemeinschaften und Frauen auf dem Land betreffe.

Aus diesem Grund haben Anpassung sowie Risikomanagement und -reduzierung für Paraguay Vorrang, da sie im Hinblick auf Wachstum und wirtschaftliche Stabilität des Landes eine überragende Bedeutung erlangen. „Wir sind erst seit etwas mehr als einem Jahr in der Regierung, aber unsere Überzeugung ist klar und wir wollen Maßnahmen ergreifen, die es uns ermöglichen, ein Beispiel zu geben und die gesamte paraguayische Gesellschaft und Welt zu motivieren. Dabei liegt der Grundsatz auf eine gemeinsame, aber differenzierte Verantwortlichkeit, deren Anwendung einen positiven Beitrag zu den Bemühungen zur Eindämmung der globalen Auswirkungen des Klimawandels leisten und wir betonen, dass die gegenwärtige Herausforderung darin besteht, vom Papier zum Handeln überzugehen, eine Aufgabe, die wir nur in Zusammenarbeit mit dem Privatsektor, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft erreichen können“, sagte er.

In diesem Sinne betonte Oviedo, dass mit der Gültigkeit wirksamer Gesetze wie Entwaldung, Umweltdienste und bewährter Praktiken ein Meilenstein in der Geschichte Paraguays markiert worden sei, für den 50 Millionen Dollar vom Green Climate Fund zur Verfügung gestellt wurden, um 23 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten zu reduzieren. Die Mittel werden in den Waldschutz investiert und in die Umsetzung von Maßnahmen, die zur Eindämmung und Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels beitragen.

„Die COP25 Konferenz ist der richtige Ort, um unser Engagement für das Pariser Abkommen zu bekräftigen und unsere Anstrengungen zur Bekämpfung des Klimawandels zu intensivieren. Um die vorgeschlagenen Ziele zu erreichen, ist es notwendig, dass wir die kollektive Verantwortung übernehmen, umgehend wirksame und transformative Maßnahmen mit einer kohlenstoffarmen Strategie zu ergreifen, die auf eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien, verantwortungsbewusstes Konsumverhalten und effiziente Maßnahmen abzielt, die es uns ermöglichen auf eine nachhaltige Entwicklung hinzuarbeiten und dem Klimawandel standzuhalten“, sagte er.

Schließlich forderte Oviedo alle Delegierten auf, ihre Anstrengungen zu maximieren, verantwortungsbewusst zu handeln, die Ressourcen künftiger Generationen nicht zu gefährden, die Verpflichtung, heute zu handeln und vor allem auf die Stimmen der ursprünglichen Völker zu hören.

Wochenblatt / IP Paraguay

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