Die Hoffnung stirbt zuletzt

Ciudad del Este: Am gestrigen Nachmittag gab der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro doch zu verstehen, dass der Grenzübergang der Freundschaftsbrücke nach Paraguay geöffnet wird.

Nach dem vor Tagen Mario Abdo voreilig den Bewohnern der Stadt versprach die Grenze nach Brasilien zu öffnen, ohne Rücksprache mit den Brasilianern zu halten, kam es nun zu bilateralen Gesprächen, die laut Bolsonaro dazu geführt hätten, dass man sich einig ist die Grenze zu öffnen.

In den sozialen Netzwerken fragte ein User den brasilianischen Staatschef ob er nicht dafür sorgen könne die Grenze an der Freundschaftsbrücke zwischen Foz de Iguazú und Ciudad del Este zu öffnen. Dieser antwortete ihm, dass man diese Regelung getroffen hätte. Was er jedoch nicht schrieb war das Datum. Die paraguayische Regierung geht immer noch davon aus, dass ab dem 29. September, in Paraguay ein Feiertag, die Grenze geöffnet wird.

Wochenblatt / Abc Color

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5 Kommentare zu “Die Hoffnung stirbt zuletzt

  1. Entweder die beiden Präsidenten verstehen sich einfach nicht oder sie wollen sich nicht verstehen. Das kann doch nicht so schwer sein festzustellen, was nun konkret zwischen den beiden vereinbart wurde. Oder legt die paraguayische Seite wieder einmal eine Vereinbarung nach Gutdünken aus, so wie das hier leider üblich ist? Dazu nur zwei Beispiele aus dem ganz normalen Alltag in Paraguay für alle, die nicht verstehen (wollen) von was ich hier rede: a) Man schließt mit einem Bauunternehmen einen Bauvertrag zum Festpreis ab. Schon bald wird der Bauunternehmer einen Zuschlag fordern, weil er leider feststellen mußte, daß die Arbeit aufwändiger usw. ist, wie ursprünglich angenommen. b) Eine Kfz-Werkstatt wird mit der Reparatur eines Pkw´s beauftragt. Die Kosten wurden vorher exakt vereinbart. Am Tage der Abholung des Pkw´s kommt die böse Überraschung: Wesentlich höher Reparaturkosten weil dies und jenes noch dazu gekommen wäre, ohne daß man wenigstens vorher informiert bzw. gefragt wird. Nicht´s ist in diesem Lande sicher, egal ob mit Handschlag oder mit schriftlichem Vertrag, egal ob im Gesetz ganz klar geregelt. Alles wird jederzeit in Frage gestellt. Ich könnte darüber schon ganze Bücher füllen!

    1. Ja. Obwohl nicht alles nur schlecht ist, vieles auch ok abläuft, wie zB. einen platten Pneu flicken (das konnten sie jedesmal einwandfrei), so kann ich bestätigen, dass es zu oft zu Mängel und Folgekosten kommt. Bei Automechs und Maurer mit Können anno 900 v.Ch. kommt es jedes Mal dazu. Bei den Hobby-Mechs funktioniert es entweder nur wenige Tage, und/oder ist gar nicht richtig repariert und/oder funktioniert danach irgend etwas anderes nicht mehr. Bei den Hobby-Maurern muss man alles selbst nachrechnen, denn wenn er zB. drei Zementsäcke sagt, die es dazu brauche, ist ihm doch egal, wenn er damit nur ein Fünftel weit kommt und es bei jedem weiteren Fünftel wieder drei Säcke braucht.
      Hierzulande kann man die Tchaltschuks (arab. Hammer) wirklich nur für das Gröbste gebrauchen. Geben sich zwar Mühe und sind fleißig. Dennoch völlig ungenügend und nach weniger Zeit wieder defekt oder fällt auseinander.
      Ist ja logisch, wenn er bei 40° C. am Schatten Zement aufträgt, ohne vorher die Steine zu befeuchten. Bei der Auftragung wird der Zement sofort dehyriert und zerfällt in der Hitze ohne Abdeckung zu Staub. Aber die Befeuchtung gibt Mehrarbeit und eine Plastiktüte zum Abdecken hat er nicht, da schon zum privaten Feuerchenanfackel verwendet.
      Zwar rechnen sie aus, wie viele Ziegelsteine es brauche, brauchen dann aber für zwei Halbe zwei ganze (Hälfte wird verwendet, die andere Bauschutt). Außerdem schwierig zu berechnen alles. Man frage nur mal einen Hobbymaurer, ob man Pythagoras gut garen muss oder an einer French-Sauce besser schmeckt: diese Frage wird er nicht richtig beantworten können, denn nein, den Pythagoras brät man nicht auf dem Grill bis wirklich tot.

    2. Wenn Sie den Originalartikel lesen in abc von gestern werden Sie erkennen, dass dort steht, dass sich die beiden Präsidenten erst in den nächsten Tagen treffen wollen, um Einzelheiten zu besprechen und ein Datum für die Wiedereröffnung festzulegen. Der gestrige Artikel hierzu im WB war von Extra aus übersetzt, kann man vergessen!
      Dieser Artikel hier aus abc color ist gekürzt.

  2. „Mario Abdo versprach die Grenze nach Brasilien zu öffnen, ohne (zuvor) Rücksprache mit den Brasilianern zu halten.“
    Hehehe, nun sag plos, dieser Apdo ist Bräsident von Vollpeklobbtistan.

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