Die Invasion der Fledermäuse

Asunción: Fledermäuse können sich zur Plage entwickeln und übertragen Krankheiten. Bei der Ausbreitung von Tollwut in Ayolas waren sie ein entscheidender Vektor. Ihre Lieblingsplätze sind dunkle Plätze, in Brunnen oder Dächern von Häusern.

Ein großer Teil der Paraguayer hat Angst vor den Fledermäusen. Sie versuchen sie zu töten aber es gibt auch andere Möglichkeiten. Dr. Ramona Dávalos, Direktorin für Umweltbelange von der Senacsa erklärte gegenüber dem Radiosender 1080 AM, es sei von größter Bedeutung zu erkennen, welche Arten von Fledermäusen zu “Besuch“ seien.

Es gibt drei Arten, die bekanntesten sind die Insektenfresser, dann die Fruchtfresser und die Blutsauger. Letztere sind als “Vampire“ bekannt.

„Die Insektenfresser verbrauchen Tonnen von Insekten. Sie sind nützlich, während andere Früchte verzehren und durch defäkieren ebenfalls positiv für eine Vermehrung von Pflanzen beitragen“, sagte Dávalos.

Die dritte Gattung jedoch, so die Medizinerin, käme kaum in städtischen sondern eher in ländlichen Gegenden vor. Diese Art übertrage die Tollwut.

„Die Hauptsache ist es, zu erkennen um welche Art von Fledermäusen es sich handelt. Das kann nur ein Experte von der Senacsa bestimmen. Jedoch alle, die auf einem Speicher wohnen, verströmen einen starken Geruch“, sagte Dávalos.

Sie fügte an, die “Plagegeister“ los zu werden gehe am besten dadurch, dass man ihren Zugang verschließe. Chemikalien seien keine Lösung, denn diese Maßnahme schaffe nur für kurze Zeit Abhilfe. Die Fledermäuse kehren nach einer Weile wieder zurück, wenn die Wirkung der Mittel nachlasse.

Wochenblatt / Ultima Hora

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

Kommentar hinzufügen