Die Kirche macht sich Sorgen um Menschen, die von ihrem eigenen Land vertrieben werden

Asunción: Zu Beginn der Fastenzeit drückte Monsignore Juan Bautista Gavilán, Bischof aus Coronel Oviedo, die Besorgnis der kirchlichen Kurie über die zunehmende Vertreibung von Menschen aus ihren eigenen Grundstücken aus, sowohl auf dem Land als auch in der Stadt.

Gavilán erwähnte auch Indigene sowie Bauern, die aus ihren angestammten Territorien vertrieben werden und “als Ausländer in ihrem eigenen Land leben“.

„Wir haben uns selbst verletzt und unsere nächsten tödlich verletzt. Wenn wir uns von Gott distanzieren und unsere Nachbarn nicht respektieren, sind wir unempfindlich gegenüber der Schöpfung und üben alle Arten von Missbrauch gegen Mutter Natur, ob gegen Tiere, Pflanzen oder Luft, die nicht unsere ist, aus „sagte Gavilán während seiner Predigt bei der Messe am Aschermittwoch in der Kathedrale von Asunción.

Mit den Worten von Papst Franziskus in Bezug nehmend erklärte der Bischof, dass die Fastenzeit ein sakramentales Zeichen für “eine Bekehrung, ein Aufruf an die Christen, das Ostergeheimnis in ihrem persönlichen, familiären und sozialen Leben intensiver und konkreter zu verkörpern“ sei; insbesondere durch Fasten, Gebet und Almosengeben.

„Unser Lebensstil, unsere Art zu produzieren und zu konsumieren, ist aggressiv gegenüber Mutter Natur. Und wir treten in einen teuflischen und zerstörerischen Kreis ein. Wenn wir nicht zu unserer Lebensweisen zurückkehren, wie der Papst sagt, treten wir in einen Teufelskreis ein: Er wird sich gegen uns wenden und besonders die Ärmsten unserer Gesellschaft mit Leid konfrontieren“, betonte Gavilán. Er brachte die kritische Situation der Ureinwohner vor: „Jeden Tag leben wir gestresst, was mit dieser aus ihrem Land vertriebenen Gruppe geschehen wird, was mit den Paraguayern geschieht, die als Ausländer in ihrem eigenen Land, in ihrer Heimat leben“.

Gavilán wies darauf hin, dass der Weg zu Ostern alle einlade, “unser Gesicht, unser Herz als Christen durch Umkehr, Bekehrung und Vergebung wiederherzustellen“.

Die Lektüre der Liturgie und das Zeichen der Auferlegung der Asche – so betonte er – sollen den christlichen Geist beleben, der zu einer wahren Bekehrung führt, ohne Maske, wie die päpstliche Botschaft sagt. „Lass uns den Egoismus aufgeben, auf uns schauen und zum Passa von Jesus gehen, lass uns unseren Brüdern nahe sein“, ermahnte er.

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Die Kirche macht sich Sorgen um Menschen, die von ihrem eigenen Land vertrieben werden

  1. Und Dank der Verdammung von Verhütungsmitteln werden es auch immer mehr Menschen die modernste Feuerzeuge konsumieren. Oder will der Herr Kleriker etwa, dass alle Paraguayer wieder wie im Mittelalter leben und ihren Müll mit Streichhölzern anzünden?
    Aufgrund des Bevölkerungswachstums sehe ich die einzige Chance zur Umsetzung des vom Herrn Kleriker angeprangerten Sachverhalts darin Verhütung zu segnen.
    Weniger Menschen = weniger Müll = weniger Menschen die Streichh…, pardon, Feuerzeuge konsumieren.
    Ist doch logisch, man!
    @Rolf & friends, nehmt’s gelassen.

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