Die Korruption – größtes Hindernis im Kampf gegen die Armut

Asunción: Die Korruption ist und bleibt eines der größten Hindernisse um die Armut zu überwinden und die Wirtschaft wachsen zu lassen. So signalisiert es ein speziell angefertigter Bericht der Entsandten der UNO, Magdalena Sepúlveda Carmona, nach einem Besuch im vergangenen Dezember.

Die Spezialistin schrieb über die mäßige Einhaltung der Menschenrechte und die extreme Armut im Land. Paraguay hat ihrer Ansicht nach große Probleme die Armut zu senken was durch beständige Korruption fast unmöglich scheint. Die schlechte Landverteilung, das rückständige Steuersystem, Umweltprobleme und die schlechte Kapazität der staatlichen Institutionen sind ebenfalls Gründe für die Position des Landes.

Sepúlveda Carmona besuchte letztmals vom 11. Bis zum 16. Dezember das Land und nutzte ihren Aufenthalt um Interviews zu führen, Indianergemeinden zu besuchen und mit der einfachen Bevölkerung Kontakt aufzunehmen.

In dem Dokument von Sepúlveda Carmona kommt auch zur Sprache welchen Platz Paraguay bei der Einstufung von Transparency International erhält, Platz 156 von 183 in Bezug auf Korruption.

Sie versichert, dass diese Situation ein großes Hindernis auf dem Weg zur Armutsreduzierung ist. „Es betrifft nicht nur das Wirtschaftswachstum  und verringert die ausländische Investitionsbereitschaft sondern trifft auch direkt die ärmsten Sektoren die durch desorientierten Politiken Gelder für Sinnlosigkeiten ausgeben die für die unterste Schicht der Gesellschaft nützlich wäre“, so die Uno Gesandte.

Sepúlveda Carmona  versichert, dass der Staat verpflichtet ist zu die Korruption zu bekämpfen und zu bestrafen. Es wäre unmöglich zu glauben, dass Paraguay innerhalb kürzester Zeit die Maßnahmen ergreifen würde um totale Transparenz in allen Organen des Staates zu garantieren.

Die ungleiche Verteilung der Landflächen, einige wenige die fast 95% des nationalen Territoriums besitzen zeigt einmal mehr die großen sozialen Unterschiede und die Armut des Landes.

Die Verfassung selbst spricht von einer Landreform, etwas was niemals ernsthaft verfolgt wurde.

Die Steuereinnahmen von 13% sind so gering, dass es unmöglich sei damit ein Gleichgewicht herzustellen was die Bürger in Bildung Gesundheit, Infrastruktur etc. befriedigt. In Lateinamerika ist Paraguay nach wie vor das einzige Land ohne Lohnsteuer.

Das besagte UNO Dokument trägt den Namen „Spezialbericht über die extreme Armut und Menschenrechte“ und wurde gestern online gestellt. Jedes Land was der UNO angehört wurde untersucht. Magdalena Sepúlveda Carmona war die beauftragte für das Herz Südamerikas.

(Wochenblatt / Vereinte Nationen)

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