Die Maut auf der Wasserstraße erhöhte die Multi-Store-Kosten um 15 %

Asunción: Die Einführung einer Maut auf der Wasserstraße Paraguay – Paraná hatte erhebliche Auswirkungen auf den Multi-Store-Sektor und führte zu einem Anstieg der Produktkosten zwischen 10 und 15 Prozent.

Dieser Kostenanstieg, der je nach Artikelart unterschiedlich ausfällt, wurde vom Verband der Importeure und Händler Paraguays (Asimcopar) hervorgehoben.

Eugenio Caje, Sprecher von dem verband Asimcopar, erklärte, dass sich diese Mautgebühren deutlich auf importierte Waren ausgewirkt habe, insbesondere auf solche aus asiatischen Märkten wie Indien, China und Bangladesch. Diese Produkte umfassen eine große Auswahl an Artikeln, die besser verkauft werden können. Leider scheint der Kostenanstieg in erster Linie von den Verbrauchern getragen zu werden.

Caje stellte außerdem fest, dass es den mit seinem Verband verbundenen Unternehmen noch nicht gelungen sei, sich vollständig von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie zu erholen. „Wenn es uns gelingt, unsere Umsätze mit denen von 2022 zu erreichen, würden wir das als großen Erfolg betrachten“, sagte er. Allerdings stellt die aktuelle Situation eine zusätzliche Herausforderung dar, da die Verbraucher ihre Ausgaben aufgrund sinkender Einkommen angepasst haben.

Im Allgemeinen stellt der Importsektor in Multi-Stores ein Volumen von rund 100 Millionen US-Dollar dar, was ihn dank seiner Steuerbeiträge zu einem wichtigen Partner des Staates macht. Caje betonte, dass die einseitige Entscheidung Argentiniens, diese Maut einzuführen, zu höheren Kosten für Produkte führen könnte, die während der Feierlichkeiten zum Jahresende aus anderen Regionen importiert werden.

Der Asimcopar-Sprecher erwähnte auch, dass die Gewinnmargenerwartungen möglicherweise gesenkt werden, um den Umsatz in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld aufrechtzuerhalten. Obwohl auf dem Markt nicht mit einer Produktknappheit zu rechnen ist, ist es wahrscheinlich, dass es zu einem Preisanstieg kommen wird, da die Importe im Voraus erfolgen, im Allgemeinen zwischen vier und sechs Monaten vor dem eigentlichen Verkauf.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Mauterhebung auf der Wasserstraße Paraguay – Paraná erhebliche Auswirkungen auf den Multi-Store-Sektor hatte und die Kosten für importierte Produkte erhöhte, was wiederum zu einer Anpassung der Gewinnerwartungen führte und zusätzliche Herausforderungen für den Handel mit sich brachte, eine Zeit, in der Verbraucher mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten konfrontiert sind.

Wochenblatt / El Nacional

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5 Kommentare zu “Die Maut auf der Wasserstraße erhöhte die Multi-Store-Kosten um 15 %

  1. Ist doch gut. Lohnt sich der Einkauf enet der Grenze in Argentinien noch mehr. Da seinds ja auf gutem Wege, die Umsätze von vor dem Uhu-Viru-SARS-V2.xi-Zeitalter bald wieder zu erreichen. Wer hätte dat gedacht, dass die Maut der Wasserstraßen durch Argentinien nicht an den Endverbraucher weitergegeben werden? Also ich nicht. Dachte ich, die alten faltigen Säcke würden jetzt auf ihre Plata verzichten. Immerhin wird in ein paar Monaten genau von diesem Verband proklamiert: “Obwohl wir die Preise fürs Kleinvieh um 20 % nach oben geschraubt haben, haben wir unsere Ziele immer noch nicht erreicht, 2000 % wären nicht schlecht, abe wir alten faltigen Säcke verzichten darauf, dem Konsumenten zuliebe”. Dann müssen wir wieder alle Beifall klatschen.

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  2. Da ist nichts damit, daß diese freibeuterische Maut sich nur auf Container von Umszugsgut, oder auf Soja- Weizentransporte auswirken würde und damit lediglich Produkte von landwirtschaftlichen Großunternehmen und Politikern handeln würde, wie das gestern hier noch von einigen Kommentatoren kommuniziert wurde. Inwieweit sich das auf chinesische Produkte auswirkt ist mir persönlich egal, denn ich versuche prinzipiell diesen Schrott ohnehin nicht zu kaufen.

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  3. Schon klar, dass alles, das eine Ausrede für Preiserhöhungen bietet, x-fach und sofort, an die Verbraucher weiter gegeben wird.
    Die Behauptung, alles sei so super knapp kalkuliert, dass jede noch so geringe Steigerung der Beschaffungs- oder Einkaufspreise leider weiter gegeben werden müsse, ist nicht glaubhaft.
    Gestern der viele Regen bei Weizen und Irgendwas und heute die Flussmaut….
    Übermorgen sind es dann wieder die Ölpreise.

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  4. Leider finde ich keine Zahlen (mehr) über die Höhe der Maut. Ich denke jetzt mal so:
    Komplettes Containerschiff. Maut 10.000 $. Und wen es 50.000 $ wären.
    Alle Container beladen mit besagter Ware. Sagen wir 1.000.000 Produkte.
    Diese dann um 15 bis 20% zu erhöhen grenzt an einer Frechheit, welche nur hier möglich ist.
    Jeder normal denkende Mensch würde mit einem Kopfschütteln diesen Artikel beiseite wischen.
    Wer diese Maut dafür nimmt eine Preiserhöhung in diesem Maße anzukündigen, hat bei Rechnungswesen aber völlig gepennt, dafür bei Wucher die Ohren umso mehr gespitzt.

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