Die Oma der Mandarinen

Fernando de la Mora: Jeder versucht im Land so gut es geht zu überleben, vor allem wenn man arm ist. Eine Oma, die Mandarinen verkauft, sei es nun als Zeitvertreib oder um Geld zu verdienen, wurde auf einen Schlag berühmt.

Ein Tweet, der mehr als 7.500 Reaktionen erhielt, hat als Protagonistin eine Oma, die Mandarinen in der Gegend von Fernando de la Mora verkauft. Die Veröffentlichung von Juan Gómez sollte gerade den Verkauf der Dame mit positiver Propaganda in den Netzwerken unterstützen.

„Während ich spazieren ging, sah ich an einem Haus ein Plakat mit der Aufschrift ‘2 Dutzend Mandarinen für 5.000 Gs.‘ Als ich klatschte, kam eine ältere Dame heraus, gab mir die Mandarinen und bat mich, für sie zu werben. Sie hat mir dann zusätzlich noch ein paar Früchte geschenkt”, berichtete der Benutzer des @juammario-Kontos am vergangenen Samstag.

„Sie können sich am ‘Colegio Cristiano Sudamericano’ orientieren. Das Haus der Oma ist zwei Blocks von dort entfernt”, fügte Gómez hinzu, um weitere Informationen preiszugeben, als Antwort auf Fragen zum Ort des Verkaufs der fleißigen älteren Frau.

„Ihre Arbeit ist sehr edel, es sind leckere und billige Mandarinen. Wir müssen uns um unsere älteren Generationen kümmern, aber ohne ihnen das Gefühl zu geben, dass sie keine Arbeit machen können, brauchen sie es in vielen Fällen mehr als aus wirtschaftlicher Notwendigkeit, um sich abzulenken“, schrieb die Kommentatorin Susana Antonella auf den Post von Gómez, die die ältere Frau kennt, weil sie in der Nachbarschaft wohnt.

Wochenblatt / La Nación

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2 Kommentare zu “Die Oma der Mandarinen

  1. In Osteuropa hat so gut wie jede Babuschka einen blühenden Garten, in dem von Gurken bis zum Wein, von Hühnern bis zur Kuh alles wächst und sich vermehrt.
    Hier in Paraguay ist es schon eine Schlagzeile wert, wenn du eine solche fleißige Babuschka findest, die sich nicht den A*sch im Plastikstuhl breit sitzt.

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  2. Ich werde sofort die Steuerbehörde und die heldenhafte Staatsanwaltschaft anrufen, die diese kriminelle Frau verhaften soll, weil sie da illegal Mandarinen verkauft. Sie hat bestimmt kein angemeldetes Gewerbe, keine RUC und erst recht keine Habilitacion vom Gesundheitsministerium. Wer weiß, was in den Mandarinen alles drin ist. Bestimmt kein einziges Mal mit chemischen Mitteln hygienisiert. Wir könnten alle sterben dran. Außerdem sind die Früchte viel zu billig, eine echte Gefahr für den Einzelhandel. Also, wegsperren diese gefährliche Frau.
    Dieser Vorfall ist gar nicht so abwegig in Zukunft, wenn die Agenda 2030 realisiert wird.

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