Die Probleme für Ochsi nehmen kein Ende

San Lorenzo: Der Wurstwaren-Hersteller wurden von Amtswegen geschlossen, bis herausgefunden wird, was zu der tödlichen Explosion führte. Die Eigentümer haben ein Verdacht, welchen sie auch schon äußerten.

Während der Ammoniak-Lieferant von Ochsi beschuldigt wurde, schuld an dem Unfall zu sein, was zu Fassungslosigkeit führte, wurde die Fabrik geschlossen. Als wenn dies nicht schon alles wäre, fordern diverse politische Würdenträger die Verlegung der Fabrik aus dem Stadtzentrum an einen anderen Ort, wo wegen der Gefährlichkeit weniger Risiko für die Bevölkerung besteht. Eine Zwangsumsiedlung scheint nun wahrscheinlich.

Neben einem ersten toten Mitarbeiter, könnten weitere folgen, da insgesamt neun weitere auf der Intensivstation des Ingavi Krankenhauses liegen.

“Sie (Ochsi) gaben eine Erklärung ab, in der sie sagten, dass ihre Würste in Ordnung seien, obwohl mehrere ihrer Mitarbeiter in einem ernsten Zustand waren. Alles, was sie interessiert, sind ihre verdammten Würste”, sagte die Witwe des getöteten Arbeiters.

“Wie soll ich meiner 6-jährigen Tochter sagen, dass sie nun ohne Vater dasteht. Bis jetzt hat sich niemand von der Firma bei mir gemeldet”, fügte sie an.

Einige Arbeiter beschwerten sich weil sie nicht die adäquate Sicherheitskleidung bekamen. Die Stilllegung der Arbeiten bringt weitere Kosten für Arbeiter und Erhalt der Anlagen mit sich, während nichts Neues produziert und ausgeliefert werden kann. Die Konkurrenz wird dieses Umstand schamlos ausnutzen und über Wochen oder Monate versuchen, ihren Marktanteil zu vergrößern.

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3 Kommentare zu “Die Probleme für Ochsi nehmen kein Ende

  1. Junge,Junge, was da über Ochsi gesagt wird, wirft kein gutes Licht auf sie. Wenn diese ganzen Vorwürfe wahr sind, muss man sagen, dass Ochsi ein ganz mieser Arbeitgeber ist. Aber nichts Neues in Paraguay – die bekanntesten Firmen Paraguays (also die in der Werbung besonders stark vertreten sind) sollen ihre Mitarbeiter sehr schlecht behandeln. Tigo, Agua Seltz um einige zu nennen.
    Auf Fratzenbuch sieht man tatsächlich, dass in der ersten Bekanntmachung nur Bedauern über die Explosion geäußert wurde, man selbst alle Sicherheitsprotokolle eingehalten hätte und die Produktion an sich nicht gefährdet sei. Erst nachdem es groß in den Medien kam, kam gestern Nachmittag die große Betroffenheit um den getöteten Mitarbeiter und die zahlreichen Verletzten und macht dann scheinheilig die schwarze Schleife als Symbol der Trauer.
    Da sieht man mal wieder was ein Menschenleben eines kleinen Arbeiters in Paraguay wert ist – Hauptsache die Produkte sind sicher und verkäuflich.

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  2. Also ich bin der Meinung die Firma hat keine Schuld an der Sache, ich kannte den Günther Vogel von den 90 iger Jahren her er war ein sehr korekter Mensch, er ist leider 2012 gestorben den anderen kenne ich nicht persönlich bin selber 2010 wieder nach Spanien gezogen, ich kann nur sagen paraguay hat sich unter aller Sau verändert wie man sieht die Fiscalía, Juezes zocken nur noch Kohle von den Toten und lebenden ab ohne das irgendwas genau untersucht wird, zum Beispiel der Fall Bredow u. seiner Tochter man hört nichts mehr !!!
    Ich bin sehr froh dass ich von dem Scheiss Land weg bin, und so sollte es der Ochsi auch machen nicht lange überlegen !!
    Um zu sterben muss man nicht unbedingt erschossen werden !!!

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  3. Nachdem G.Vogel gestorben ist, nahm die Ochsi Qualität rapide ab. Die Erben wollen nur noch abzocken,
    bei Qualität (inzwischen unter aller Sau), bei Kunden und bei Mitarbeitern.
    Offenbar sind die Ammoniak-Behälter (Ammoniak ist Kältemittel für industrielle Kälteanlagen) nicht in ordentlichem Zustand.
    Die wurden durch mangelnde Wartung kaputtgespart!
    Ein Verbrechen an den Menschen, deren Gesundheit und an der Umwelt!
    Dann noch die Sache mit Türen absperren.
    Aber den Besitzern wird wohl nach Zahlung von reichlich Bestechung nix weiter passieren!

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