Die Route des Goldes als Touristenattraktion

Villarrica: Der gewählte Gouverneur von Guairá, Dr. Juan Carlos Vera Báez, wird nach einer Phase der politischen Instabilität, die aus der Verwaltung der Goldminen entstanden ist, sein Amt antreten.

In Guairá kam es zeitweise zu vier Gouverneuren, einer ist jetzt zumindest offiziell gewählt. Die politische Krise wurde den großen Interessen bei der Verwaltung der Goldausbeutung in Paso Yobai zugeschrieben. Aus diesem Grund hoffen nun alle Einwohner in Guairá, dass Vera den Frieden in dem Departement wiederherstellen wird.

Juan Carlos Vera Báez (47) ist Facharzt für Neurochirurgie. Er ist mit Verónica Acosta verheiratet und hat vier Kinder. Er besitzt zwei neurologische Kliniken, eine in Coronel Oviedo und eine in Villarrica.

Das Departement Guairá hat eine Fläche von 3.846 km² und eine Bevölkerung von 220.818 Einwohnern, verteilt auf 18 Bezirke.

In Anbetracht der Tatsache, dass vor allem Guairá durch mehreren Zuckerfabriken für die Produktion von Zuckerrohr bekannt ist, erklärte Vera Báez, dass er versuchen werde, diesen produktiven Sektor zu fördern, eine Stärkung der kleinen Zuckerrohrbauern und die Modernisierung der Petropar-Alkoholfabrik voranzutreiben.

Er sagte auch, dass er die Reaktivierung von Azucarera Iturbe SA suchen oder zumindest eine Alkoholfabrik an dem Ort installieren werde, umso die Wirtschaft zu reaktivieren.

In Bezug auf den Bildungssektor erklärte Vera Báez, dass er versuchen werde, jungen Menschen eine Universität zu bieten. Er will notwendige Stipendien schaffen, die einen Industriepark anziehen sollen, der mehr Arbeitsplätze schafft.

Im Bereich Gesundheit gab der Gouverneur an, dass er die Bereitstellung von mehr Medikamenten, die Installation moderner Maschinen und mehr medizinisches Personal forcieren werde.

In Bezug auf den Tourismus sagte Vera Báez, dass er plane, eine Strecke ao po’i (Yataity), den Weg des Glaubens (Itapé) und die Route des Goldes (Paso Yobai) zu eröffnen. Des Weiteren will er den Öko-Tourismus im Bezirk Independencia stärken und mehr Allwetterstraßen bauen, um den Fremdenverkehr als wirtschaftliche Alternative in den Vordergrund zu stellen.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Die Route des Goldes als Touristenattraktion

  1. Kaneshapillai Kanagasuntharam

    Also ich finde die Vorhaben des neuen Guvernörs gut. Aber sollten nicht einmal Straßen, die seit 20 Jahren fertig sein sollten (so wie es jeder der Dutzend Projektmanager gemeiltsteint haben), fertig gestellt werden, bevor man neue Straßen Projektmanagt? Und was ist eine Allwetterstraße? So eine Straße, auf der man auch bei Regen, Schnee und Heiß darüber fahren kann? Das wäre ja mal was ganz Neues.

  2. „Er sagte auch, dass er die Reaktivierung von Azucarera Iturbe SA suchen oder zumindest eine Alkoholfabrik an dem Ort installieren werde, umso die Wirtschaft zu reaktivieren.“
    Wow, kaum angekündigt und schon am selben Tag geplant, gebaut und in Betrieb genommen (siehe zwei Artikel später)

    1. ja den teil des beitrages fand ich auch gut … das war wie der kommisar in mbocayaty der just einen tag im amt schon erpresser, räuber und geiselnehmer fassen durfte … wurde natürlich gross gelobt xD xD

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