Die Ureinwohner erzielen mit Sesam beste Ergebnisse

Mariscal Estigarribia: Mehrere Familien indigener Gemeinschaften widmen sich der Aussaat von Sesam in der Region Occidental, um gute Ergebnisse und viel Profit zu erzielen. Sie sind in den Gemeinden Campo Loa, Laguna Negra und Mariscal Estigarribia beheimatet.

Nach Angaben des Ministeriums für Landwirtschaft und Viehzucht (MAG) gelang es rund 25 Familien aus dem Gebiet Tiberia Samania, Departement Boquerón, 500 kg Sesam pro Hektar zu erzielen. Das Einkommen in dem Sektor beträgt etwa zwischen 7.000 und 8.500 Guaranies pro Kilogramm.

Mit der Unterstützung von Technikern des Zentrums für landwirtschaftliche Entwicklung (CDA) von Chaco Central wurden 8.000 kg Sesamsamen gewonnen und in den mennonitischen Gemeinden der Region vermarktet.

Insgesamt kamen durch den Verkauf von Sesam rund 56.000.000 Gs. zusammen, die den 25 Familien von Tiberia Samaria zugutekommen.

Ingenieur Juan Gayoso, Techniker aus dem MAG, bemerkte, dass es mehrere indigene Chaco-Gemeinschaften gebe, die sich der Aussaat des Sesams als Einkommensquelle widmen. Er fügte an, dass sie sich bald auch dem Anbau von Erdnüssen wagen werden.

Darüber hinaus pflanzen die Indigenen für den Eigenverbrauch Süßkartoffeln, Maniok, Kürbis, Bohnen sowie Tomaten, Locote und Zwiebeln. Dafür versorge das MAG sie mit den Samen, sagte Gayoso.

„Die Ureinwohner brauchen technische Hilfe und Bereitstellung von Arbeitsgeräten sowie Samen. Sie wollen sich verbessern sowie weiterkommen und sie erreichen das mit der guten Produktion, die sie im Sesam haben. Ab August widmen sie sich auch dem Anbau von Erdnüssen als weitere Einkommensquelle“, berichtete Ingenieur Gayoso.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Die Ureinwohner erzielen mit Sesam beste Ergebnisse

  1. Das finde ich ja alles schön und gut. „Die Ureinwohner brauchen technische Hilfe und Bereitstellung von Arbeitsgeräten sowie Samen.“, ja, das kann man einige Jahre aus Steuergelder machen. Irgend wann aber, vor allem dann, wenn sie gute Geschäfte machen, könnten sie ja auch mal was auf die hohe Kante legen und sich dann „technische Hilfe und Bereitstellung von Arbeitsgeräten sowie Samen“ auch selbst anschaffen. Investitionen und Finanzierungen sind wohl nicht nötig, wenn man wohlwollende Amigos bei Staat hat!
    Ich meinte, wenn jemand von Euch mir neue Kleidung zur Verfügung stellt (einkauft und bezahlt), ich diese dann in meinem Laden verkaufe und den Gewinn ganz für mich behalte, dass ich dann auch „gute Geschäfte“ machen könnte. Hatte das zwar mal etwas anders gelernt, aber man lernt ja nie aus im Lande der Buen Educados.