Die Verkünder des Evangeliums weihen imposante Kathedrale ein

Ypacarai: Am letzten Sonntag weihte die Kongregation der Evangelischen Verkünder in Ypacaraí offiziell ihre Kathedrale ein. Mit einer beeindruckenden Architektur und einem anspruchsvollen neugotischen Stil gilt das Bauwerk als einzigartig in Paraguay.

Die Einweihungszeremonie nahm Joaquin Robledo, Bischof der Diözese San Lorenzo, in Anwesenheit mehrerer Priester der Kongregation und Mitgliedern des Diözesan-Klerus vor.

Die Kathedrale befindet sich bei Kilometer 44 an der Route 2. Sie bietet Platz für rund 800 Personen.

Die Kirche der Herolde des Evangeliums wurde im neugotischen Stil erbaut – genau wie die Kathedrale von San Lorenzo – und ihre Struktur weist Details auf, die sie zu einem der schönsten und eindrucksvollsten katholischen Einrichtungen von heute machen. Unter den Gemälden, in Anspielung auf die biblischen Personen wie Maria oder die Engel, erhielt die Kathedrale eine blau gestrichene Decke mit weißen Sternen, die neben anderen architektonischen Aspekten das Firmament nachahmt.

Ein Chor, der für die musikalische Umrahmung der Einweihungszeremonie verantwortlich war, bestand aus Jugendlichen sowie Erwachsenen aus Paraguay und Brasilien, die derzeit Teil dieser Ordensgemeinschaft sind.

Die Hauptstruktur der Kirche (einschließlich des Inneren) ist bereits fertiggestellt, sodass nur einige Details fehlen, die zum Abschluss der Arbeit gehören. Trotzdem werden ab Oktober jeden Sonntag Messen abgehalten. Weitere Informationen erhalten Interessenten unter der Rufnummer (021) 660 307 oder im Web: www.heraldospy.org.

Die Herolde des Evangeliums – auch an einigen Orten als “Ritter der Jungfrau“ bekannt – sind eine internationale private Vereinigung der Päpstlichen Gläubigen der katholischen Kirche, die von Monsignore João Scognamiglio Clá Dias in Brasilien gegründet wurde.

Diese Gemeinde besteht hauptsächlich aus jungen Leuten und ist derzeit in 78 Ländern vertreten, darunter auch in Paraguay.

Seine Mitglieder üben das Zölibat aus und widmen sich ganz dem Wechsel des Erinnerns, Studierens und Gebets mit Aktivitäten der Evangelisierung in Diözesen und Pfarreien, wobei der Jugendbildung besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Obwohl sie keine Gelübde ablegen und in einem Laienstaat bleiben – mit Ausnahme einiger, die sich auf das Priestertums einlassen – versuchen die Verkünder des Evangeliums die evangelischen Räte in all ihrer faszinierenden Reinheit zu praktizieren. Die Herolde haben ihre Spiritualität auf drei wesentlichen Punkten aufgebaut: der Eucharistie, Maria und dem Papst, die sich besonders der Figur der Madonna von Fatima widmen.

Wochenblatt / Hoy

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9 Kommentare zu “Die Verkünder des Evangeliums weihen imposante Kathedrale ein

    1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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      @Christian & Co.
      Bedenk dass solche Leute wie van Nassau-Siegen und eventuell auch Simplicus sich ausserhalb der organisierten Religion oder wenigstens als Aussenseiter (und „nicht ganz dicht“) von den verschiedenen Religionen und Denominationen angesehen werden. Die wahren Glaeubigen stehen immer aussen vor, auch in deren eigenen Kirchen. Kein wahrer Christ wird sich vom Kirchensystem einwickeln lassen. Menno Simons Hauptfokus war in seinen Werken immer „die Schrift“ (die Bibel) und nicht mal das Friedenskonzept mit dem man die Mennoniten heute identifiziert. Das Wort Frieden findet man kaum in Menno Simons Schriften (Gesammelte Werke). Das muss mal gesagt werden.
      Ansonsten ja die Organisierte Religion ist eine Art von Volkskontrolle was ja auch selbst von mennonitischen Predigern zugegeben wird dass sie die Indianer und paraguayer Kirchen gruenden damit diese weniger von den Mennoniten klauen und ihrem System beitreten. Prediger, Missionar, usw ist eine Karriereleiter denn das ist heute mit kraeftigem Geld verbunden und man gewinnt an Populismus beim Volk und das waehlt einem dann in Positionen. Leute wie ich oder Simplicus sind solchen Karrierehengsten eine viel zu heisse Kartoffel an die sich das Image solcher Streberlinge auf einmal schaden nehmen koennte. So ist es bei den Mennoniten zumindest.
      Nur leider will heute fast niemand solche Missionsgemeinden Mitglieder als Angestellte haben da diese aeusserst aufmuepfig, anspruchsvoll und arrogant sind (Haende schmutzig machen: ne danke!) da sie jetzt „was gehobenes“ sind wenn sie Protestanten geworden sind. Fuer den paraguayer in der Tat „protestieren“ die Evangelikalen staendig was ich selber auch schon gemerkt habe. Auch solche halten es so dass geltendes Gesetz nicht mehr gilt fuer sie da sie lieber die Bibel gehorchen wollen. Leider bedeutet dass u.a. ausgedachte Gehaltsforderungen und daran denken die auch nicht dass das Weihnachtsgeld, Ferien und etwaige Entschaedigungen nirgends in der Bibel zu finden sind (Tatsache was die dann gerne uebersehen).
      Der moderne Evangelikalismus ist nahe am Pfingstlertum und basiert sich auf imaginaere und persoenliche Glaubensinterpretationen und Erfahrungen (was Objektives ist nicht dabei). Man assoziiert den anderen Christen halt mit Geld geben denn dann wird Gott segnen – und das wird dann auch kraeftig verlangt. Also gibts du ein hohes Gehalt, so kriegste den Segen Gottes indem du reich wirst. Geld wird mit Gott verbunden anstatt mit dem Mammon.
      Also der ganze moderne Evangelikalismus basiert sich praktisch nur auf den Subjektivismus und Gefuehle.

  1. In Täuschland steht in jedem Kaff so eine Kirche. Die meisten davon sind älter als 200 Jahre. Die Frage ist, ob es etwas nützt …

    1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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      Nun den Gottlosen wird Eindruck geschindet. Die Zielgruppe der Ritter der Jungfrau sind Jugendliche und moderne Menschen. Quasi wollen sie den Katholizismus modernisieren und somit Rick Warrens „seeker friendly“ Bewegung in die Tat umsetzen. Fuer Jugendliche Targetgruppen muss man ein imposantes Gebaeude im modernen Stil haben – sonst kommense nicht. Enrique Iglesias (Experiencia religiosa) und Black Sabbath nicht zu vergessen als Entertainment.
      Siehe hier eine typisch katholische Predigt der Herolde des Evangeliums: https://www.youtube.com/watch?v=aFRFq00J2xc
      Viel Gefasel aber nicht viel gesagt.

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