Die Wiedergeburt eines Stadtviertels

Asunción: Junge Menschen suchen eine Wiedergeburt für das Stadtviertel San Jeronimo in der Hauptstadt von Paraguay. Sie verschönern es mit ihren Graffiti-Malereien.

Seit letzten Samstag haben die jungen Leute verschiedene Wände vorbereitet. Am Sonntag, um 11:00 Uhr begann dann die Graffiti-Malerei und endete um 20:00 Uhr. „Diese Woche wird retuschiert und dann weitere Wände bemalt oder besprüht. Unsere Aktion endet schließlich am Freitag, dem 17.  Mai, mit einer kulturellen Veranstaltung“, sagte Belén Vitale, einer der Eigentümer von der Ko’ápe Bar Mirador und Mitglied der Gruppe, die die Initiative fördert.

Die Organisation erhielt Unterstützung von Unternehmen, um Farben kaufen zu können und den Graffiti-Wettbewerb durchzuführen, dessen Aufruf noch offen ist. Wer teilnehmen möchte, muss auf Facebook die Fanpage der Marke Pilsen aufrufen.

Vitale erklärte weiter, dass die Graffiti-Malereien eine Geschichte der Bewohner oder die bedeutende Historie des Stadtviertels erzählen.

Er fügte hinzu: „San Jeronimo wirkte sehr vernachlässigt, die Wände hässlich, schmutzig und die Anwohner kümmerten sich nicht mehr darum. Es war der Eindruck, den wir den Gästen oder Besuchern gaben. Es wirkte alles sehr heruntergekommen und es mangelte auch an einer Beleuchtung“.

San Jeronimo war ein Projekt der nationalen Regierung. Sie versuchte das erste touristische Viertel von Asunción zu fördern, um negative Vorurteile gegenüber der Hauptstadt von Paraguay zu beseitigen.

Vitale lud die Öffentlichkeit zur Veranstaltung am Freitag, den 17. Mai ein. Zur gleichen Zeit wird es eine Expo, einen Flohmarkt und gastronomische Angebote geben. Vor allem aber sollen die Besucher das neue Gesicht von San Jeronimo kennenlernen. In Kürze wird die offizielle Agenda mit den Aktivitäten über Facebook bekanntgegeben.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Die Wiedergeburt eines Stadtviertels

  1. Finde ich grundsätzlich eine gute Idee. Farbe kann viel bewirken. Vor allem in Paraguay, wo die Menschen meist wenig Geld zur Verfügung haben und viele Wände durch Regen nicht vorhandene Wassersperre der „Bodenplatte – Wänden“ schwarz vom Schimmel sind.
    Fazit: Kunstharzfarbe, Dispensionsfarbe etc., außer die Kalkfarbe, sind so teuer wie in Europa auch. Den Gebäuden in hiesigen Städten würde ein wenig Farbe gut tun. Doch zuvor müsste man erst einmal einen Verputz auftragen, welchen viele Gebäude ja nur auf der Vorderseite des Gebäudes haben. Ich kann diese rosa-braunen Backstein-Wände schon gar nicht mehr sehen, einfach grässlich. Aber mit Salario mínimo gibt es wohl Wichtigeres, was sich viele Menschen hierzulande leisten müssen.

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