Die Zwickmühle in der Biancas Eltern stecken

Asunción: Am Geländer der Treppen des Gesundheitsministeriums angekettet, forderten die Eltern der an spinaler Muskelatrophie erkrankten Bianca, dass die Verwendung des Medikaments erlaubt wird. Dem wurde nach vielen Diskussionen zugestimmt, aber…

Das notwendige Genmedikament Zolgensma, was ihr wirklich helfen kann, wird als teuerstes Medikament der Welt eingestuft und kostet 2,1 Millionen US-Dollar pro Dosis, welche jedoch dauerhaft ein normales Leben ermöglichen soll. Die Eltern haben mit zahlreichen Spendenaktionen schon 10 Milliarden Guaranies sammeln können, was jedoch nur 66% der Gesamtkosten sind. Das Gesundheitsministerium weigert sich die fehlende Menge bereitzustellen.

Während die Eltern nun auf einen großzügigen Spender hoffen, gibt es laut der Vereinigung von an spinaler Muskelatrophie erkrankten Kinder zwei weitere Fälle in Paraguay, welche wohl die größere Sorge des Ministeriums sind, denn in den Fällen stehen gar keine finanziellen Mittel zur Verfügung. Die kostenlose Krankenfürsorge, die in Paraguay ab der Regierung von Fernando Lugo in Kraft trat, ist zwar schön aber reicht bei weitem nicht um spezielle Medikamente zu kaufen oder Behandlungsmethoden umzusetzen.

Wochenblatt / ABC Color / ÚLtima Hora / Hoy

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6 Kommentare zu “Die Zwickmühle in der Biancas Eltern stecken

  1. Kostenlos kann auch nur das minimum sein. Was genau stellt man sich vor? Wenn dann nächstes jahr 10 kommen, die dieses medikament brauchen? Ist das jetzt weltretter asyllogik? In diesem corona schwachsinn sollte man verstanden haben, dass es auch hier nur um geld geht.

  2. Eine absolute Frechheit dieses Pharmaunternehmens so viel Geld zu verlangen. Zwar gestehe ich ein, dass die Entwicklungskosten einige Millionen bis hunderte Millionen US$ betragen haben dürften. Doch wird es in Zukunft doch einige Menschen geben, die dieses Medikament benötigen. Wenn es denn Wirksam ist so könnens langfristig noch genug daran verdienen, noch vor Ablauf des Patentes. Wie hoch sind den der effektiven Herstellungskosten dieses Medikamentes? 2,1 Millionen US-Dollar pro Dosis eine absolute Frechheit. Können sich wohl nur die faltigen Säcke mit glenzendem Autoläcke dieser Welt leisten. Und die Krankenkassenkosten der Länder mit obligatorischer Krankenversicherung in die Höhe treiben. Schon klar, jeder Betrieb muss Gewinn machen, aber wenn die Manager mit güldenem Fallschirm abgesichert sind, dann sind die Steakhalter dieser Pharaunternehmen einfach nur schlechte Christen. Ok, sind keine Wohltätigkeitsvereine, trotzdem eine Frechheit.

  3. Bevor die das Medikament billiger abgeben, verkaufen sie lieber gar keins.
    Wer von der Pharmaindustrie Menschlichkeit erwartet, denkt auch, daß im Leben Gerechtigkeit vorgesehen ist.
    Der Mensch zählt nicht. Nur der Gewinn.

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