Dieb wurden Hände abgehackt: Danach starb er

Pedro Juan Caballero: Heute fand man den Leichnam eines 21-jährigen Mannes der durch eine Gruppe von Menschen, die Selbstjustiz umsetzt, ums Leben kam. Seine Hände schnitt man ihm ab. Zudem beschuldigte man ihn ein Dieb zu sein.

Ähnlich die die Justiz im Irak, gibt es auch an der paraguayisch-brasilianischen Grenze eine Gruppe, die sich Juristen der Grenze nennen und selbstgefällte Urteile in Windeseile umsetzen. Der 21-jährige Eduardo Cordoba Aquino musste dies am eigenen Leib erleben. Er wurde anscheinend beim Stehlen erwischt. Die Gruppe rühmt sich wieder in Erscheinung getreten zu sein.

Seinen Leichnam fand man etwas außerhalb der Stadt mit abgehakten Händen. Ein Zettel ließ wissen, wer dafür verantwortlich ist und was er verbrochen hat.

Wochenblatt / Colonia Rio Verde – New Digital

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12 Kommentare zu “Dieb wurden Hände abgehackt: Danach starb er

  1. ich finde das wieder mal innovativ … stehlen kann er jedenfall nicht mehr … hoffe das mehr solche fälle auftauchen, dann werden sich die „gelegenheitsdiebe“ vielleicht überlegen ob Sie weiter was stehlen. wie oben aber schon erwähnt sollte es auch ein paar „obrigkeiten“ treffen, dann wäre im marito-palast auch mal etwas mehr ruhe eingekehrt …

  2. Hände abhacken ist etwas übertrieben, aber an den Pranger stellen oder wie in Singapur Prügelstrafe für kleinere Straftaten wäre bei Leuten die geistig noch im Mittelalter leben vielleicht wirkungsvoller. Über alles andere wird hier nur gelacht, darum nehmen Diebe und andere Kleinkriminelle zahlenmäßig immer mehr zu.

  3. Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass es hier in Paraguay islamische Sitten-und Gebräuche gibt. Wo soll das hinführen, wenn schon bei Diebstahl die Hände abgeschnitten werden?

  4. Invasoren, die von der hiesigen Justiz nichts halten und die Selbstjustiz als moralisch korrekt stempeln…..
    also seid ihr jetzt die hiesigen Achmeds, Abdullas und Mohammeds?
    Doppelmoral!

  5. Ist doch mal eine Variante. Gyb es in Europa bis ins 20. Jahrhundert (Türkei), Betrügern beide Ohren abschneiden, Vergewaltigern den Pi…. – da weiß man doch gleich woran man ist.

  6. Finde ich ok .sie sollen sich das merken denn wenn sie nicht aufhoeren es wird immer mehr das sie einbrechen und so koennen sich die anderen es sich ueberlegen ob sie weitermachen oder aufhoeren und dann muessen sie danit rechnen .

  7. Ich finde Sie haben aber auch recht. Junge Menschen sollten einen Bonus bekommen. Dazu braucht es auch ein funktionierendes Rechtssystem, welches untersucht ob jemand im jugendlichen Leichtsinn oder aus wirklicher Not gestohlen hat zB. aus Hunger, und dann zwar nicht straffrei bleibt – wo kämen wir hin, wenn jeder nix arbeitet und stiehlt – und dadurch geringere Strafe erhält als jemand der aus niederträchtigen Gründen wie Bereicherung stiehlt. Aber dass da ein paar Kriminelle das Recht in die eigene Hand nehmen müsste der hiesigen Justiz schon zu denken geben und diese Mörder müssten gnadenlos gesucht und selbst vor den Kadi kommen.

  8. @Kongourwald
    Sehr gut auf den Punkt gebracht! Bin ganz ihrer Meinung! Ja und wo beginnt Selbstjustiz und wo/ wer beendet sie? Wer das meiste Plata hat sicher am Ende nicht…. Ja, das süße Leben in Paraguay mit einem Babylon der Korruption.

  9. Bösartig! Gab es echte Beweise für den Diebstahl und haben die selbsternannten „Justizgötter“ noch NIE gestohlen??! Gerade mit jungen, unreifen 21 J. macht man Dummheiten und dafür gleich BEIDE Hände….abartig! Ich verabscheue Diebstahl aber So eine Strafe, unfaßbar. Armer Junge.
    Erinnert an moslemische Heuchlerpraxis.

  10. Bei einer nicht funktionierenden Staatsgewalt wie im Paraguay zwar verständlich, dass die Menschen das Recht in die eigenen Hand nehmen müssen, doch kann man nicht einfach jeden, der einen Mehlsack klaut gleich umbringen. Da die Staatsgewalt auch bei den Mördern nicht funktionieren wird müsste man eigentlich eine Gruppe machen, die die Mörder umbringt und dann ein Gruppe, die die Mörder umbringt. Ist ja logisch im Land, welches meint auch nur eine Grundform von Zivilisation aufzuweisen, obwohl einen Unterschied zwischen tiefstem Kongourwald und Paragauyurwald nicht zu erkennen ist.

  11. Mich würde mal interessieren, ob solche Strafen heutzutage, wenn sie allgemein juristisch legitim wäre, die Leute abhalten würde, zu stehlen. Die heutigen Strafen nimmt doch keiner mehr ernst.

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