“Diesen Weg müssen wir weitergehen“

Asunción: „In der Amtszeit von Horacio Cartes wurden so viele Baustellen in Angriff genommen und fertiggestellt wie noch nie zuvor. Nicht nur die Colorados wollen diesen Präsidenten 10 oder 15 Jahre mehr“, so Fernando Ayala.

Ayala als Mitglied der Regierungsrates der Colorado Partei hob hervor, „dass allein in Asunción 50 – 60.000 Menschen die Liste für das Wiederwahlprojekt unterzeichnet hätten. Dieses Projekt hat reelle Unterstützung auf nationaler Ebene und nicht nur in der Colorado Partei. Leute aus anderen Parteien wollen ebenso die Verfassungabänderung“.

Des Weiteren erklärte Ayala, „dass dies der einzige Weg ist, den wir weitergehen sollten. Die innerparteiliche Opposition hat schon erkannt, dass sie nicht gegen Horacio Cartes gewinnen kann und versucht deswegen die Wiederwahl zu blockieren. Wir brauchen Horacio Cartes noch 10 bis 15 Jahre an der Regierung, damit so viele Baustellen in Angriff genommen werden können, wie einst unter der Stroessner Regierung. Der Präsident der Republik ist ein ehrlicher Mann“, informierte die Tageszeitung Hoy, die der Familie Cartes gehört.

„Es ist bewiesen, dass die Colorado Regierung auf die Notwendigkeiten der Bürger schaut. Die Menschen haben Zugang zu allen Dienstleistungen. Ein Beweis ist die Kraftstoffpreissenkung. In den Vorgängerregierungen wurde bei internationaler Preissenkung nichts an den Endkunden weitergegeben. Unter Cartes wurde das jedoch umgesetzt. Dadurch sank auch der Fahrpreis für den Personennahverkehr. Das Haushaltsgas wurde günstiger. Außerdem stieg die Qualität der Beförderungsmittel“, waren weitere schlagende Argumente des Politikers.

Wochenblatt / Hoy

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6 Kommentare zu ““Diesen Weg müssen wir weitergehen“

  1. „Nicht nur die Colorados wollen diesen Präsidenten 10 oder 15 Jahre mehr“ Hört sich doch gut an! Gibt es dazu eine unabhängige Meinungsumfrage oder wie kam dieses Ergebnis zustande? Wenn das Volk diesen Präsidenten tatsächlich 10 oder 15 Jahre (oder mehr) will, dann wäre dagegen ja nichts einzuwenden, sofern alle Umfragen und Wahlen dazu transparent verlaufen und die Verfassung demokratisch entsprechend geändert würde. Es wird in den nächsten Monaten noch sehr spannend in Paraguay werden – hoffentlich nicht zu spannend!

    1. Wenn ich mich nicht irre, kommen die vielen Baustellen nur durch Staatsanleihen und noch mehr Kredite zustande. Der Kraftstoffpreis unterliegt nicht dem Präsidenten, beim Gaspreis ist anzunehmen, dass er der Petropar etwas ähnliches wie die PDVSA Schulden zurücklässt. Was die Busse angeht, muss ich Fernando Ayala Recht geben, diese wurden seit Stroessner’s Zeiten nicht mehr erneuert.

  2. Ich schätze den Präsidenten als strategisch denkenden Menschen ein. Jedenfalls macht der das schon richtig in Zeiten des Niedrigzinses Kredite aufzunehmen. Die Höhe der Kredite scheint hoch, ich kann das nicht beurteilen. Doch wo so viele Menschen zusammenleben muss eine Infrastruktur her, mit Ochsenkarren die Soja aus dem Caco zu transportieren ist einfach nicht mehr Zeitgemäß.
    Wenn man die Kredithöhe durch die 800 Jahre – in denen seitens des Staates null Investitionen getätigt wurde – teilt, ist die Kredithöhe pro Jahr gar nicht einmal sonderlich hoch.
    Jetzt heißt es: „Es wird in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt“.

  3. In Zeiten der Niedrigzinse… Niedrigzinse beziehen sich nur auf gute Schuldner! Ich war schon bei der 200 Jahr Feier von Paraguay dabei… wenn der Staat nun schon 800 Jahre besteht… bin ich ein recht alter Mann geworden, was mir mein Spiegel auch beweist… aber mehr als 800 jaehrig? Guinness Buch der Rekorde

    1. Niedrigzinsen: Auch ich war an der 200 Jahr Feier von Paraguay dabei, habe sogar noch das „Bien Centario“-T-Shirt von 2001. Niedrigzinsen, damit wollte ich aussagen, dass man als Kreditgeber 2001 bei den Banken – nicht Cooperativas – weit mehr als 10% pa. gekriegt hat. Heute bzw. 2016 waren das noch um 8%, je nach Einlagesumme. Ich denke also, dass diejenigen, die heute in Cartes Staatsanlagen investieren auch schon doradonere Zeiten gesehen haben.
      800 Jahre Paraguay: Seit dem 5. Jahrhundert ist das Ost- und Weströmische Reich Geschichte, wenn man das Römische Reich Deutscher Nation nicht mehr dazu zählt. Demnach, 700 Jahre später, also heute vor 800 Jahren, wurde die Römische Straßenbaukunst um 1200 n. Jesus von paraguay’schen Straßenerbauer weiterentwickelt und hat bis heute bestand. Jedenfalls nach einer gemütlichen Rumpelfahrt in der Mondlandschaft gefühlt. Demnach ist eine halbe Milliarde US-Dollar geteilt durch 800 Jahre nun wirklich nicht alle Welt (halbe Million US-Dollar pro Jahr), um paraguays Straßen etwas Zeitgemäßer zu gestalten.

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