Domingo Laíno und der Plan hinter dem Plan

Asunción: Der liberale Politiker Domingo Laíno schrieb sich heute Vormittag als Kandidat für die interne Vorwahl der PLRA für den Präsidentschaftsposten ein, nachdem schon vor Wochen Efraín Alegre zum Konsenskandidat der Partei gemacht wurde.

Wegen dieser legalen aber unmoralischen Entscheidung der Partei gegenüber könnte er entweder seine Zulassung zur ansonsten überflüssigen Wahl am 16. Dezember 2012 verlieren oder aus der Partei ausgestoßen werden.

Bekannt ist Laíno neben Wagner und Ríos als Lugo Anhänger, was seine Nähe zur linken Frente Guasu unterstreicht. Er selbst erklärt seine Einschreibung in die Liste der Aspiranten damit der Kandidat der Carperos zu sein während Alegre die Oberschicht bedient.

Dem entgegen steht die Aussage von Eulalio López der Laíno keineswegs als den ihrigen ansehen und mit seinen Absichten nichts zu tun haben.

Nachdem sich Lugo desorientiert selbst als Präsidentschaftskandidat der Frente Guasu proklamierte und mit Ironie und Nervosität die Enttäuschung über Ferreiros Weggang versuchte zu überspielen, kann die überraschende Aktion von Laíno etwas mit den Absichten der Linken zu tun haben. Mehr und mehr kristallisiert sich heraus, dass diese mit den abstrusesten Themen versuchen medienwirksam nicht unterzugehen.

Eine Vorwahl, an der Laíno nach 1989, 1993 und 1998 dann das vierte Mal teilnehmen würde, brächte ihm keineswegs Erfolg weswegen nur andere Ziele damit verfolgt werden können.

(Wochenblatt)

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