Drunter und drüber

Nachdem ein Stadtratsmitglied und ein bekannter Anwalt wegen Graffiti sprühen an der Hauswand der Staatsanwaltschaft verhaftet wurden, führte man sie dem Richter vor. Dann passierte etwas Unerwartetes.

Der Anwalt Paraguayo Cubas wurde wieder einmal Hauptdarsteller eines Aktes von fehlendem Respekt. Als er im Gerichtsgebäude von Ciudad del Este dem Richter Amílcar Marecos vorgeführt wurde, schlug er ihn mit seinem Hosengürtel. Danach ließ er die Hose herunter und leerte seinen Darm im Gerichtssaal aus.

Zusammen mit dem Stadtratsmitglied von Ciudad del Este, Celso Miranda, und Jorge Britez sollte er sich heute zur Erteilung der Strafmaßnahmen einfinden, nachdem er kürzlich mit seinen Kollegen die Hauswand der Staatsanwaltschaft der selben Stadt mit Graffitis verzierte.

Nachdem Britez aussagte, stand Cubas auf und ging zu besagtem Richter. Er löste seinen Gürtel und griff den Richter an. Laut Zeugenaussagen war sein nächster Schritt, die Hose herunter zu lassen, um danach im Gerichtssaal sein Geschäft zu verrichten.

Richter Amílcar Marecos ordnete daraufhin die Rückführung von Cubas und Britez in die Haftanstalt an, während Miranda noch im Gericht verweilen soll.

Grund für die Garffiti Aktion sollen Aussagen von zwei in Ciudad del Este beheimateten Staatsanwälten sein, wonach Miranda und Cubas Diebe bzw. Banditen seien.

Quelle: Última Hora

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8 Kommentare zu “Drunter und drüber

    1. Entsetzlich? Es gibt nun einmal keine bessere Methode seine Missachtung aus zu DRÜCKEN. Man sollte sich fragen warum Cubas das gemacht hat. Er wollte Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit, was er auch geschafft hat aber die Medien reden um den heißen Brei herum. Guckt euch mal das so genannte „Graffiti“ an. Was die Staatsanwältin Cintha Leiva wohl gemacht hat, daß die beiden so sauer sind und auch gleich weg gesperrt gehören, wegen „Graffiti an der Hauswand“….

  1. Die Paraguayer sind ein Naturvolk. Sie schlafen trinken, essen und vögeln wo sie wollen. Einige Einwanderer machen ihnen nach, zumindest was das Vögeln angeht.

      1. Ja, mit ein paar wenigen Worten ist alles gesagt. Wie heißt es doch? Eurer Reden sei ja, ja, und was darüber ist, das ist von Übel.

  2. Die Fragen bleiben: Sind Staatsangestellte korrupt? Wie werden gewisse materielle Güter, welche man sich mit 500 USD mtl. Gehalt eigentlich nicht leisten könnte finanziert? Wer kontrolliert sie? Beziehungsweise kann man sich auch fragen, obwohl die Steuerlast im Vergleich zu Europa äußerst gering ist, trotzdem jährlich Millionen an Dollar$ an Patentes, Hubilationen und Impuestos des Bürgers zusammen kommen, seitens Stadtverwaltung höchstens ein paar Löcher in den Straßen mit Erde gefüllt werden, wohin fließen diese Gelder? Ich vermute, dass es keine Unschuldigen getroffen hat. Aber auch mit dieser Aktion wird sich wohl nichts ändern. Jedoch ist zu hoffen, dass die Schlaglöcher der Straßen künftig mit einer 2 cm Schicht Beton zusätzlich repariert werden, ohne gleich die Steuern erhöhen zu müssen.

  3. Nach Recherche zum Thema hier, hier und hier, ist die Erkenntnis, das die Drei schon seit ein paar Tagen verstärkt Aktionen gegen die Korruption fahren. Von der Bürgermeisterin (CDE) über Staatsanwälte, Richter usw. werden attackiert. Leider, oder besser „natürlich“, wird in der Presse nichts über Hintergründe oder Fehlverhalten der attackierten Personen gebracht. Statt dessen wird nur über die Aktionen der Drei im allgemeinen und von Paraguay Cubas im speziellen lamentiert. Letzterer ist wieder im Gewahrsam wegen „Gefährdung der Allgemeinheit“, nur wurde diese nicht gefragt, weil sie Cubas zum Nationalhelden küren würden…

    Meine Meinung dazu ist gespalten, die Aktion polarisiert und hat das Potenzial gefährlich für die Parasiten zu werden. Man hat aber auch die Mittel es gar nicht zu einer kritischen Masse kommen zu lassen, nötigenfalls kommt das Räumkommando. Cubas traue ich nicht unbedingt, wegen seiner Wendehals-manier.

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