Wo Protest beginnt und in Repression übergeht

Schon seit Mittwochmorgen demonstrieren 600 bis 700 Bauern kurz hinter Paraguarí für einen Schuldenerlass. Dabei kam es immer wieder zu kurzzeitigen Straßensperrungen, um die Forderung mit Nachdruck zu präsentieren.

Die sich neben der Ruta 1 angesiedelten Bauern, die Dienstagnachmittag mit modernen Reisebussen anreisten, üben politischen Druck aus, der auch bei der Polizei nicht auf Freude stößt. Bei der heutigen Demonstration sahen sich die Uniformierten dazu gezwungen Tränengas und Gummigeschosse zu nutzen, was etwa 15 Bauern verletzte. Grund dafür waren erneute Straßensperren (siehe Beitragsbild). Die Mehrzahl der Beteiligten ist, wenn auch nur symbolisch, mit Knüppeln bewaffnet und zu keinem Kompromiss bereit, der nicht mit der Tilgung all ihrer Schulden endet.

Die aus Guairá, Caazapá und Paraguarí stammenden Bauern verweilen weiter an dem Ort. Ein Ende der Konfrontationen ist noch nicht in Sicht. Auch in anderen Landesteilen wird auch gleiche Weise demonstriert.

Quelle: Abc Color / Foto: Wochenblatt

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2 Kommentare zu “Wo Protest beginnt und in Repression übergeht

  1. Die typische „Ich will – Mentalität“ – nichts leisten wollen aber „haben wollen“.
    Erinnert leider auch etwas an viele Migranten in Deutschland, die „wollen“ – und wenn sie es nicht bekommen, dann demonstrieren sie (siehe München) oder werden kriminell und nehmen sich, was sie wollen.
    Und nein, ich bin kein bekennender Rechter, eher ein Linker, aber einer, der mit offenen Augen durch die Welt geht.