Dummerweise ans Licht gekommen

Ciudad del Este: Am gestrigen Montag wurde ein Lkw gestoppt, der über die Freundschaftsbrücke kam und mit 35.000 kg Schmuggelwaren beladen war. Nach der Beschlagnahmung der Ware und der Festnahme kam ein nicht zu vernachlässigendes Details ans Tageslicht.

Blas Amarilla, Fahrer des Scania 143 M mit dem Kennzeichen CCR 723 wurde festgenommen. Kaum unter Druck geraten, begann er zu singen und erklärte, dass ein gewisser José sein Kontakt beim Zoll wäre und dieser ihm freie Fahrt für den Zucker, Öl, Hähnchen, Eier und Wurstwaren versprochen hat. Als die Polizisten dafür Beweise sehen wollten, konnte Amarilla diese tatsächlich vorweisen. Sein Telefon war voll mit Nachrichten zwischen José López Cubas und ihm. Besorgt war López Cubas jedoch, dass er auffliegen würde. Er fragte in den Nachrichten mehrmals Amarilla ob dieser das Telefon noch nicht übergeben musste. Er bat ihn alle Nachrichten zu löschen und würde sich von einem anderen Telefon wieder bei ihm melden um ihn aus der Situation zu befreien. José López Cubas ist der Export-Verantwortliche des Zolls in Ciudad del Este. Damit konnte seit langem mal wieder bewiesen werden, was immer befürchtet wurde, dass nur Dank der Hilfe des Zolls der Schmuggel möglich ist.

Wochenblatt / Abc Color

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5 Kommentare zu “Dummerweise ans Licht gekommen

  1. Natürlich geht es nur mit Hilfe des Zolls, wie sollte das sonst gehen?
    Dem hier wird auch nachgesagt, viele Sachen mit Hilfe des Zolls von Asuncion beschafft und weiter verkauft zu haben. Der bekannte und stets freundliche Paraguay-Bewohner hat seine eigene Seite mit Bild bekommen und wird anscheinend von Interpol gesucht:
    https://es.wikimannia.org/Uve_Eduardo_Schwinning
    Viele Deutsche durften seine Bekanntschaft machen und sich von ihm helfen lassen. Wer weiß wo er sich aufhält und alles so stimmt was man über ihn sagt?

    1. die liste derer die per interpol (speziell hier in guaira) gesucht wrden in paraguay ist lang, und, passieren tut nichts weil bullen und sta gekasuft sind mit dem ergaunerten geld und somit geht alles munter weiter bis halt mal weraustickt und wem blei in die birne tutet.

  2. Der Zoll in PY ist so oder so von Mafia durch zogen. Für ein 3 Welt Land ist der Zoll viel zu hoch und darum sind Preise in Supermärkte auch so teuer. Jetzt in der Krise sieht man wenn man nur Einheimische Produkte hat wie viel Unterschied es ist zu Argentinien und Brasilien.Klar wird geschmuggelt und Jeder hier ist beim Kauf Preis bewusst und kauft Waren die besser und billiger sind aus Argentinien und Brasilien. . Jeder der mal einen Container ins Land gebracht hat ,weis ein Lied zu singen über den Zoll. Daran sind so gut wie alle Politiker und hohe Beamte beteiligt die sich ein gutes Leben machen aber in der Kris wird die Bevölkerung abgespeist mit einen Tropfen auf den glühenden Stein. Zum Fahrer ,der hätte lieber sein Maul halten sollen weil Strafe bekommt er so oder so aber nun ist er auch noch ein Singvogel und damit hat er sich keinen Gefallen getan.Der Andere wird gut dabei weg kommen damit der nicht auch noch über diesen Sumpf auspackt.

  3. Ach, der arme Jose. Vom Zucker, Öl, Hähnchen, Eier und Wurstwaren waren höchstens zwei Eier für seine 14 Kleinkinder drin. Seinem Vorgesetzten und dessen Vorgesetzten und dessen Vorgesetzten musste er den Rest abgeben.
    Aber gut, Schuldigen gefunden, gegen Amigo austauschen, der wird sich schnell eingearbeitet haben, die armen Vorgesetzten müssen auch (bestens) leben.
    Natürlich wird niemand von der Staatsanwaltschaft nun so bekloppt sein, um mal nachforschen, ob die zehn Luxusschlitten und -villen der Vorgesetzten mit einem Gehalt von 500 Euro monatlich vereinbar sind.

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