Durchschnittseinkommen sinkt um 5,5%

Asunción: Das durchschnittliche Monatseinkommen der erwerbstätigen Bevölkerung in Paraguay lag im vierten Quartal 2020 bei 2.316.000 Guaranies. Das sind 5,5% weniger als im gleichen Zeitraum 2019, so die Zahlen des Nationalen Statistikinstituts (INE). Dieser Rückgang wird auf die Auswirkungen der Pandemie zurückgeführt.

Die sanitären Bestimmungen der Isolation und Quarantäne wirkten sich auf die Beschäftigung aus, sodass viele Menschen ohne Einkommensquelle blieben und andere, die ihre Arbeitsplätze behielten, sich aber aufgrund der geringeren Aktivität in den verschiedenen Segmenten der Wirtschaft ebenfalls über eine gewisse Beeinträchtigung ihrer Gehälter ärgerten. Laut INE-Daten erlitt das Durchschnittseinkommen einen Rückgang von 136.000 Guaranies pro Monat, dies im Vergleich zum vierten Quartal 2019, als das Durchschnittseinkommen 2.452.000 Gs. betrug.

Laut INE-Daten gibt es immer noch ein hohes Lohngefälle zwischen den Gehältern von Männern und Frauen. So lag das durchschnittliche Monatseinkommen für Männer im letzten Quartal 2020 bei 2.521.000 Guaranies während Frauen im gleichen Zeitraum 2.005.000 Guaranies verdienten. Das heißt, der Lohnunterschied beträgt ca. 20% oder ca. 516.000 Guaranies mehr zugunsten der Männer.

Die im vierten Quartal 2020 registrierte erwerbstätige Bevölkerung betrug ca. 3.454.000 Personen, davon sind ca. 2.032.400 Männer und 1.421.600 Frauen, laut INE-Aufzeichnungen.

Vergleicht man diese Zahl mit dem dritten Quartal, so bedeutet dies einen Anstieg von 135.100 Personen, die eine Beschäftigung gefunden haben, was mit den Maßnahmen zur Lockerung der Restriktionen, der Öffnung der Grenze zu Brasilien und der Reaktivierung von Sektoren, die im zweiten und dritten Quartal zum Stillstand gekommen waren, zusammenfällt. Aber im Vergleich zum gleichen Quartal 2019 gibt es immer noch einen Rückgang von fast 12.000 Beschäftigten, laut offiziellen Daten.

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11 Kommentare zu “Durchschnittseinkommen sinkt um 5,5%

  1. Diese Schätzung habens noch vor dem Fund von 16 t Kokain in Schiffscontainer aus Paragauy in Amburg und 7 t in Antwerpen geschätzt. Die Arbeitslosigkeit dürfte in der Zwischenzeit – den letzten drei Tagen – etwas angestiegen sein und das Einkommen empfindlich geschrumpft sein. Naja, die amburguesaanische Kindergartenpolizei wird den Versendern der 23 t Kokain aus Paragauy ihr Eigentum zurückgeben, wie das auch im Pargauy so gehandhabt wird.

  2. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Das Lohngefaelle bei Mann und Frau ist eher Kulturbeding bei den Paraguayern.
    Ich hatte auch mal ein Ehepaar eingestellt wo beide zusammen einen Pauschallohn bekommen (was ueblich ist in der Industrie) wo der Mann staendig eine Hilfskraft anforderte (einen anderen Arbeiter abzieht) um die Arbeit die eigentlich seine Frau tun sollte zu tun. Er meinte dann dass er seine Frau nicht “arbeiten lasse wie ein Mann”. Das waere unter ihnen nicht ueblich.
    Deshalb, wenn sie eine Frau als Arbeitskraft angestellt haben rechnen sie nur damit dass diese von ihrem Mann angehalten wird “nur nicht zu sehr zu arbeiten” – man verlangsamt absichtlich den Arbeitsrhythmus. Den Arbeitsrhythmus zu verlangsamen ist nach paraguayischem Arbeitsgesetz ein Grund zur Entlassung des Arbeiters.
    Das ist glaube ich auch wieder so ein “Ehr Ding”.
    Nach dieser Erfahrung hab ich sukzessive das Pauschalgehalt bei jedem folgenden Arbeiterehepaar gesenkt da diese sowieso nach ein paar Monaten anfangen rumzuzicken und versuchen “langsamer zu Arbeiten” oder es bleiben Arbeiten gleich ganz liegen. Ganze Industriezweige koennen so mit der Zeit eingehen da die Arbeitgeber sich nicht mehr mit solchen rumplagen wollen.
    Es ist halt schlicht und ergreifend nicht rentabel Frauen anzustellen da diese nicht im Gegenwert des Mindestgehaltes Leistung erbringen.
    Daher ist es selbstverstaendlich dass die Frauenzimmer immer weniger Gehalt bekommen da die eben bedeutend weniger Leistung bringen, in vielen Faellen nicht mal halb so viel wie ein Mann. Und dafuer soll der Arbeitgeber bezahlen? Nein danke, da macht man lieber die Sache gleich ganz selbst.
    Paraguayerfrauen sind fuer Jobs geschaffen wie die gestorbene Tussie im Biggies – von Tuten keine Ahnung aber dafuer umso mehr “vom Blasen”. Paraguayerfrauen sind dazu da um ihrer Meinung nach “schoen auszusehen”. Daher der zunehmende Wechsel in die Edelprostitution und das boomende Geschaeft mit den Schoenheits OP’s. “Was huepfen zu lassen” ist allemal weniger anstrengend und bringt bedeutend mehr Geld ein als im Chaco auf dem Felde mit der Spitzhacke Strauch zu hacken bei Schwudi Iglesias und 50 Grad Celsius im Schatten. Was ein Landarbeiter im Chaco in einem Tag verdient das verdient eine Edelhure und ein Drogenschmuggler wohl in 10 Minuten.
    Zum richtig arbeiten, stellen sie bloss nie eine Frau an – zum Bedienen, an der Kasse sitzen und mit Kunden kommunizieren – also fuer die meisten staedtischen Aktivitaeten – da koennen sie ruhig Frauen anstellen.
    Hat man nicht oeffentliche Gelder, sowie Kooperativsgelder zur verfuegung um diese als hohe Loehne zum Fenster rauszuschmeissen, so wird niemand recht bei Trost Frauen als Arbeitskraefte anstellen. Man huete sich davor.

    1. Nochmal: Mit 262 Euronen lebt eine Europäer hier nur fürs FressiFressi. Und dieses kann er sich sogar aus dem Supermarkt leisten, sollte er auf den Freiluftmarkten sein FressiFressi mit Fleisch dran (Fliegen etc.) suchen.
      Und vielleicht bei Ihnen als Gürklipflückli tätig sein.
      Nun, wer mit monatlich 262 Euronen zur Verfügung kommt, der wird bald feststellen, dass er nicht unbedingt in einem Zimmerchen beim Eingeborenen vegetieren will.
      Ich kann nur jedem empfehlen mit mindestens 700 Euro monatlich zur Verfügung ins Eierland zu kommen. Und da ist kein Luxus einberechnet, dazu braucht Frischfleisch schon 1500 Euronen monatlich, will er sich wenigstens eine Klimaanlage leisten, die alle zwei Jahre kaputt ist und fachmännisch noch kaputter gebastelt wird.
      Natürlich bekommt man hier im Luisito ein paar neuster Aldi-Schreck-Mode-Clown-Hosen für 10 Euronen. Ja, dann könnten 262 Euronen monatlich reichen. Werden ca. ein Jahr halten, nicht wie Lewis die ich von Westchina mitgebracht hatte, die über 10 Jahre hielten und dann noch als kurze Hosen gedient haben.
      Und mit 262 Euronen ist nix mit 50 Jahre jüngeren Chicas. Auch kein Auto, kann man mit Füßen 2 bis 20 Kilometer bei 40° C. am Schatten zum nächsten Supermarkt wackeln. Und zurück. Mit etwas Glück gibt es mit 262 Euronen monatlich zur Verfügung noch einen Regenschirm als Sonnenschirm made in china für zwei Euro. Und das alle zwei Monate, sind schon kappudi wenn man die bloß anschaut.
      Wer in den Gongo, Sambi oder Paragauy auswandert, 262 Euronen monatlich zur Verfügung hat und gerne sein totes Haustier und sonstig Brennbares abfackelt, seine Freizeit mit Baile el Indio um Musikantenstadl 120 dB, kann sich sicher noch ein Pack BilligPolarBier leisten. Bei den Eingeborenen geht das auch. Beim Ersatzglühbirnchen fürs defekte Motorradlicht, ist dann aber Schluss. Ne, die Eingeborenen können sich schon ein Möfi leisten, aber Frischfleisch wohl eher kaum mit 262 Euronen monatlich, auch wenn so ein Chinaschrott Yamazuki, Kenton und wie der ganze Schrott heißt, für “nur” an 1500 Euronen (neu) zu haben ist. Sind auch wie hiesig Kinderarbeit von Handwerkern, Notaren, Anwälten, Behörden genau so viel wert. Es (sie) in eine Mülltonne zu treten und abzufackeln. Aber zum Glück gibt es keine Mülltonnen (Mehrzahl, pl) im Gongo, Sambi und Paragauy, nur eine große große Mülltonne (Einzahl, sg).

      1. Ach, was schreibe ich auch für einen Mist. Chinaschrott Yamazuki, Kenton und wie der ganze Schrott heißt (Harley Davidson made im Gongo, Sambi, Paragauy) – die klingen wirklich so 🙂 kosten mindestens 4 Mio. GS, das billigste Modell. Ab 6 bis 7 Mio. GS. gibt es etwas Brauchbareres. Zwischenzeitlich gibt es ja auch schon 125 ccm von Honda (und eventuell anderen Japanern). Wer aber denkt die seien im Gongo, Sabo oder Paragauy günstiger, der irrt.

      2. Und ja, obwohl sich Harley Davidson USA kürzlich aus Gongo, Sambi und Paragauy verabschiedet hat: das gibt es auch. Da kann Frischfleischi mit 262 Euronen auch hierzulande davon träumen.

      3. Ok, wer mit Jesussandalen hierher kommen will, den Samariter spielen will, die Eingeborenen bekehren will, der wird das schon schaffen hierzulande mit 262 Euronen monatlich. Aber die Glasperlen nicht vergessen, falls sie mal ein Glas Wasser brauchen.

    2. was für ein PRIMITIVER kommentar, und alles unter der gürtellinie. und sowas nennt sich dann auch noch ein christ ( blablabla ). da wundert es einem nicht, dass viele menschen einen sehr negativen eindruck vom christsein bekommen. sie bringen schande über all jene welche denn christlichen glauben noch ernst nehmen und auch danach leben. nur zum schämen sowas.
      das man solche kommentare überhaupt freischaltet ist mir völlig unverständlich, ausser die redaktion schwimmt auf der gleichen welle.

      1. Moyses Comte de Saint-Gilles

        Das sind leider “live” Erfahrungsberichte.
        Sorry, wenns dir nicht gefaellt, kannst dich ja bei meinen ex Angestellten beschweren. Haette mich auch gerne bei denen beschwert.
        Einer dieser “Ueberarbeiteten” kaut jetzt am Hungerstrang, schickt seine Frau ab und an bei mir um Eier betteln (d.h. wenn zufaellig meine Huehner nicht von einer geschuetzten Spezies Wildtier gefressen werden) und der andere lebt sich ein Schmarotzerleben in einem der Ballungszentren des Chaco mit Helikoptergeld “des Steuerzahlers”.
        Stellen sie doch paraguayische Frauenzimmer an und sie werden sehr schnell ihr blaues Wunder erleben und sich 5 mal fragen warum sie denn so dumm waren die Arbeitskraft anzustellen…

    1. Ich finde seinen Kommentar geistreich und witzig. Und ist Ihnen etwas aufgefallen? Etwas kurz geraten heute. Fehlen noch 10.000 Zeilen Bibelabsätze.
      Nein, im Ernst. Seit alle die PY-Sonnenbrilly-Willys und -Mayas auf ihr Facebock-liki-liki abgezogen sind, kann man hier im Forum auf Wochenblatt-Paragauy so richtig den Rudi den Völlsten rauslassen.
      Meine Kommentare und sicher auch diejenigen von Johann Moritz alias Mäuse von St. Comte de Gilli sind sicher etwas überspitzt. Aber das würde ich nicht so eng sehen.
      Ich mein, wer erwartet hier im Paragauy schon seriöse Kommentare auf hohem Niveau wie derStandard.at. So einen Schaden, pardon, so einen Spott haben die Austerreicher nun auch wieder nicht.
      Ich weiß noch wie ich vor Jahren die Kommentare vom damaligen Kommentator “Cowboy Chris” kritisiert habe. Er hatte aber nur ein Bruchteil an Zynik und Sarkasmus verwendet im Gegensatz zu mir heute.
      Ich war früher kein Rassist. Die Entscheidung in dieses Land auszuwandern würde ich heute nicht mehr machen: Enttäuschung, Hirngepicktheit, Korruption, physische (Gewalt) und psychische (Shwuddi 120 dB) Störung gepaart mit immer etwas nach brennend Hund Stinkendem, unsäglicher nicht existenter Bildung (ich bin auch nicht gebildet, bei rot würde ich mit Kleinkinder auf der Rückbank nicht unbedingt durch, auch wenn dämliches Grinsen offenbar hilft es unbeschadet zu überleben, aber sowas wie hier davon träumt keiner, der es nicht erlebt hat) und viele weitere Geschichtchen, die ich in einem meiner nächsten viel gelesenen und allseits beliebten Kommentare erzählen werde.
      Also, take it easy 🙂

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