Ecuador übergab Geheimdokumente an Paraguay

Asunción: Die Regierung von Ecuador versucht weiter Licht in die dunklen Ecken des paraguayischen Krieges von 1864 bis 1870 zu bringen. Die Regierungen zur damaligen Zeit in Südamerika hatten unterschiedliche Positionen gegenüber Paraguay.

José Núñez, der Botschafter aus Ecuador in Paraguay übergab dem Kultusminister Fernando Griffith gestern beglaubigte Dokumente, die die Haltung beim Triple Allianz Krieg zwischen Paraguay, Argentinien, Brasilien und Uruguay näher offenlegen.

„Gott wird die tapferen Paraguayer schützen, die so heroisch den Boden ihrer Heimat verteidigen. Vielleicht ist es nicht mehr weit, bis die Gegner eine würdige Lektion ihres Ehrgeizes und ihrer Perfidie zu erhalten“, lautete eine Passage aus den Dokumenten.

Der Krieg endete aber mit der völligen Niederlage Paraguays.

Griffith dankte Núñez für die Überreichung der Schriftstücke. Ecuador sucht mithilfe von Historiker nach weiteren zeitgeschichtlichen Aussagen. Im Zuge dessen sollen die Verbindungen in den Sektoren Kultur und Handel intensiviert werden.

Quelle: Ñanduti.com

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1 Kommentar zu “Ecuador übergab Geheimdokumente an Paraguay

  1. …“Der Krieg endete aber mit der völligen Niederlage Paraguays.“…
    Es war wohl der damaligen Weltmacht England zu verdanken, dass Paraguay nicht zwischen Brasilien und Argentinien ganz aufgeteilt wurde. Einen Pufferstaat zwischen den beiden südamerikanischen Großmachten war sicherlich eine bessere Lösung. Auch die USA unter Hayes (1822-1893) bestätigte diese Theorie, dass der Fluss Pilcomayo der Grenzfluss zwischen Argentinien und zu Gunsten von Paraguay sein muss.

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