Efraín Alegre unterstützt den Plan „Ein Laptop für ein Kind“

Asunción: Die Stiftung „Paraguay bildet“, die das Projekt „Ein Laptop pro Kind“ vorantreibt, besuchte gestern den Senator und Präsidentschaftsvorkandidat der PLRA, Efraín Alegre, um ihn einzuladen die Qualität der nationalen Bildung anzuheben durch technologisch übermitteltes Wissen.

Der Parlamentarier zeigte sich sehr enthusiastisch als er einen Computer XO symbolisch überreicht bekam, ein Werkzeug mit dem zukünftige Generationen gebildeter ins Berufsleben starten.

Alegre empfahl der Organisation einen Kostenvoranschlag zu erstellen um eine Idee zu bekommen um welche Summe es sich handelt und wie dieses Projekt in Realität umgesetzt werden kann. Bis jetzt erhielten nur vereinzelte Bildungsinstitute solche Rechner, da das Geld für den Kauf aller benötigten Laptops nicht vorhanden sei. Für Alegre sind das nur Ausreden, er erklärte die Mehreinnahmen aus Itaipú unter anderem für solche Zwecke nutzen zu wollen.

Cecilia Rodríguez Alcalá, Vorsitzende von „Paraguay Educa“, erklärt sicher zu gehen und Treffen mit allen Vorkandidaten haben zu wollen, um sich das größtmögliche Maß an Sicherheit zu beschaffen, was nach der Wahl notwendig ist bei der Umsetzung.

(Wochenblatt / Abc)

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15 Kommentare zu “Efraín Alegre unterstützt den Plan „Ein Laptop für ein Kind“

  1. Eine gute Idee, wenn die Lehrer die nötige Vorbildung mitbringen.Auch nicht zu vergessen ist,für jede Schule einen Wachschutz, wenn die PC´s erst mal in den Schulen stehen.Sonst gibt´s bald günstige Laptop´s auf dem Schwarzmarkt.

  2. Hier mehr Infos zu dem XO-1: http://de.wikipedia.org/wiki/OLPC_XO-1
    Der XO-1 ist nur für schulische Zwecke geeignet. Dass die Lehrer erst einmal selbst eine Schulung brauchen steht außer Frage. Eine Kiste kostet 100 US$. Wieviel hätte man davon von den 750.000,- US$ kaufen können, die sie für die 200-Jahre Abschlussveranstaltung rausgeworfen haben…..

    1. im Prinzip richtig – doch braucht der Mensch mehr als PCs zum Leben. Tradition, Kultur, Nationalstolz sind auch wichtig. Als Deutscher wurde einem sowas ja immer ausgeredet, weil man dann fast schon Nazi war. Flaggen zeigt man in DT erst seit der Fußball-WM 2006, ohne als Rechter beschimpft zu werden. Und PCs ? Solange die Lehrer eine Halbtagsausbildung von 3 Jahren haben und hinterher ein Wissen wie ein deutscher Gymnasiast, solange brauchen die Kinder anderes wichtiger als ein Notebook.

  3. Ich selbst habe bereits so einen Laptop in Händen gehalten (auf der Expo in MRA) und halte das für Spielzeug.Für Klassen der höheren Stufen bringen sie keinen Nutzen mehr.

  4. Wenn ich das richtig sehe, müssen diese Laptop´s doch auch einen Internetzugang haben,,, oder ???

    Und wo soll da die erforderlich Leistung herkommen ?

    Ich habe in den letzten 6 Jahren mehrere (4) Internet Anbieter gehabt und habe bei allen das gleiche erlebt. Die Verbindungen sind schlecht und instabil und es fehlt massiv an Leistung. Totalausfälle über Stunden und Tage sind an der Tagesordnung. Schuld daran soll die „COPACO“ und die „CONATEL“ sein. Das wurde mir bei meinen Reclamationen von allen Providern erklärt !!!

    Was soll denn jetzt der Unfug mit X-tausenden neuen Anschlüssen, wenn die erforderlich Infrastruktur fehlt.

    Da mit eins klar ist, ich bin nicht gegen den Computerunterricht für Kinder !

    Aber dann sollte der „STAAT“ erstmal die erforderlicher Voraussetzuzngen schaffen !
    .

    1. Zzzz wo lebst du denn?

      Ich beispielsweise verfüge mittels Tigomast über eine sehr stabile, praktisch ausfallsfreie (Strom fällt öfter aus, aber selbst dann ist mit USV immer noch Internet möglich!) Verbindung.

      In den größeren Städten kannst du sogar ADSL bekommen, das ist noch schneller und günstiger. Das Limit der Antenne liegt bei etwas über 1mB derzeit.

      Solltest du allerdings einen sogenannten „Stick“ verwenden, dann fährst du über den Mobilfunkmasten. Handyphonieren viele (und das passiert häufig) dann fliegst du raus. Sticks sind billig und einfach zu bedienen, aber kein Vergleich mit „richtigem“ Internet.

    2. na, nun mach mal nicht alles schlecht. Ich habe seit einem Jahr Copaco-Internet, zusammen mit Festnetz. Und die Schnelligkeit und Qualität brauchen sich international nicht zu verstecken. Habe schon locker Software mit 50MB runtergeladen. Wir sind hier in Paraguay und nicht im Aldi-Deutschland.

      1. Ich downloade übers Wochenende Dateien von über 500MB pro Stück mit Personal-Stick. Dauert zwar eine Ewigkeit, aber ich muss ja nicht dabei sein. Die Internet-Verbindung von Personal funktioniert im Wesentlichen gut, manchmal ist aber schlecht.
        (Hab Personal genommen, weil der Plan: 2GB-Download für 90.000Gs, free Download übers Weekend beinhaltet)

  5. Computer sind für die Kinder wie eine Spielkonsole für Erwachsene: die ersten zwei Monate geil, dann liegen sie im Keller wegen Nichtgebrauchs.
    Nichts geht über manuelles Lernen. Durch die Hand ins Gehirn, so bleibt es länger drin. Computerprogramme bringen meiner Meinung nach wenig und sind Spielereien. Würden besser einen CD-Player in den Schulen installieren, damit die Schüler die Aussprache im Englischunterricht auch richtig hören.
    Ich bin ja sehr dafür, dass die Kinder in Informatik weiter kommen, denn es scheint die Zukunft zu sein. Wikipedia ist natürlich eine tolle Sache. Doch für Wikipedia reichte auch ein Computer im Klassenzimmer.
    Stunden auf Facebook zu verbringen und Bilder auszutauschen ist verlorene Zeit. Dafür so viel Geld ausgeben?
    Was wird in Paraguay unter Informatik verstanden? Word, Excel und Powerpoint!
    Nur: Ich habe noch keinen „Betrieb“ in Paraguay gefunden, der einen Computer installiert hatte. Weder die Polizei, die die Anzeigen manuell in ein Buch schreibt noch bei der Escribania.
    Diejenigen die Informatica studieren brauchen in den höheren Semestern eine vernetzen Computer. Theoretische Informatik kann aber in den ersten Semestern auch ohne studiert werden.
    Wer kann hier in Paraguay schon mit dem kostenlosen Betriebssystem Linux umgehen? Fast niemand. Da wird wieder in den Rachen der Redmonder geschoben (Microsoft). Oder hat der OPPC ein Konfigurationsfehler in der Opensource, ist dann der ganze PC im Eimer, weil keiner diesen Fehler wegklicken kann, wie bei Micro$oft?
    Persönlich mag ich den Kindern einen Computer gönnen, doch aus wirtschaftlichen Gründen bin ich dagegen, denn ein künftiger Autowäscher braucht keine Ausbildung auf Staatskosten mit „Facebook“.
    Ein PC pro Klassenzimmer ja. Gezielte Informatik-Ausbildung ja. Ein PC pro Kind bin ich nicht dafür.
    Ausserdem hat das Land andere Probleme wie die Rückkehr von Kentucky schreit f…. und Porsche-Zentren.

    1. „Autowäscher“ – grundsätzlich hast du Recht.

      Aber ohne das Internet werden die wenigen hellen Köpfe die Paraguay zu bieten hat, eben wirklich wieder nur Zuckerrohrschneider, Kuhhirte oder Autowäscher werden.

      Hast du PC und Internet kannst du 100 andere Berufe – viele davon sogar vom Internet-cafe aus – betreiben, die viel mehr Geld einbringen als Autowäscher.

      Es gibt auch spanisches Windows – Englisch ist ein Problem für sich.

      1. Ja, ich sehe auch Potenzial für B2C-Business mit Internet in Paraguay. Irgendwann wird es auch hier Internet-Shops geben.
        Aber Schüler? Die benutzen den Lapi doch eh nur für Facebook und youtube. Das ist es was ich meine. Gut, auf youtube gibt es auch gute Lernvideos.
        Ich meine ja nur, dass normale Desktop-PC viel günstiger und vielseitiger sind als Notibooks.
        Einen pro Klassenzimmer würde genügen, um alle paar Jahre mal etwas auf wikipedia nachzuschauen.
        Ich finde einfach, den Kindern einen PC hinzustellen, in welchen man bspw Summand+Summand eingeben kann, das ganze schön bunt, und dann das Ergebnis geliefert wird, wo bleibt der Lerneffekt? Diese Kinder-Programme sind wirkliche Kinder-Programme.
        Schlussendlich lernen die Kinder den Button „Internet-Verbindung“ anzuklicken, den Browser zu öffnen und sich auf Facebook einzuloggen. Vielleicht noch Word zu öffnen und zu schliessen und ein paar Spiele zu spielen.
        Ohne dass die Lehrer Wissen über Computer haben, bringt das alles nichts. Die Schuldirektion soll erst einmal vorlegen, was denn den Kindern an Wissen vermittelt werden soll. Haben die überhaupt einen Plan? Einfach mal jedem Kind einen PC hinstellen und alles wird gut?

  6. hier soll mal wieder was getan werden, geschrieben wurde darüber schon vor 3 Jahren, ein Teil wurde mit PCs ausgestattet……..

    solange es hier Schulen gibt, in denen teilweise die Fenster fehlen oder die Scheiben kaputt sind ( Nähe Ypacari gesehen) oder garnicht fertig ausgebaut sind,
    Schulen in denen man auf die Hilfe der Eltern angewiesen ist, das ein neues Klassenzimmer gebaut wird (Schule in den Cabanas) halte ich alles für einen Schwachsinn…

    ich weis bei PYern, die fleißig sind und viel arbeiten, steht bereits ein PC zuhause, der primär den Kids zugänglich ist.

  7. —————Es gibt wichtigeres momentan—————-
    Zuerst mal sollen die Schulen, insbesondere die ländlichen
    vernünftig, ausgestattet werden mit Lehrmaterial.
    Auch fehlt sehr oft fließendes Wasser mit gescheiten sanitären Anlagen. Strom ist in den abgelegenen Dörfern nicht vorhanden.
    Eine Schulspeisung ist auch zu empfehlen und viele Dinge mehr.

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