Ein Amerikaner und ein Rechtsstreit

Concepción: Es geht um 15 Hektar Land, um die deren Besitzer und der Vater von Hugo Urbieta, Gouverneur, sowie der Bürgermeister von Concepción streiten. Die Bewohner sollen gewaltsam vertrieben werden. Ein Amerikaner hat die Finger im Spiel.

Hugo Urbieta kam am Montag, gegen 10:30 Uhr, zu dem besagten Grundstück. Er hatte starke Polizeipräsenz aus dem 10. Kommissariat in Concepción dabei um der Forderung seines Vaters, Luis Adolfo Urbieta (ANR) sowie des Bürgermeisters, Alejandro Ramon (PLRA), Nachdruck zu verleihen. Einer der Bewohner, Hector Morales, beklagte, dass sogar ein Traktor beschlagnahmt worden sei.

Die Räumung der 15 Hektar großen Fläche begann. „Sie hatten keine Dokumente dabei. Es war ein Skandal. Wir errichteten eine menschliche Barriere, um das Vorhaben zu unterbinden. Wir haben rechtmäßige Eigentumstitel eines Amerikaners“, sagte Morales.

Vor Tagen schon hatte ein Traktor aus der Gemeinde Arbeiten auf dem Besitz durchgeführt. „Das passierte freiwillig, auf einem Privatgrundstück. Wieso sollte dies gleich den Anschein erwecken, dass die Fläche der Gemeinde gehört?“, klagte Morales.

Das ist der Streitpunkt, denn angeblich soll der Sohn andere Interessen haben. Er aber verneinte dies. „Ich bin der Verwalter des Grundstücks von meinem Vater, der in den USA lebt. Ich weiß nichts von einer Räumung. Der Traktor gehört mir“, sagte er.

Die Räumung wurde nun vorerst aufgrund massiven Widerstands der Bewohner gestoppt.

400 Familien leben auf dem 15 Hektar großen Grundstück. Seit drei Jahren kommt es zu Rechtsstreitigkeiten. Jerry Douglas Allen hatte die Fläche 1980 von Victor Rodriguez erworben und dann Teile wieder verkauft. Allen erklärte durch seinen Anwalt Humberto Albertini, dass er den Bewohnern erlaubt habe, die Fläche zu nutzen.

Quelle: ABC Color

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